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Die Vogelsbergmeute mit ihren "Flying Beagles"... - Alle Fotos: Christian Schmitt

vollstes können verlangten diverse Hindernisse den Reitern ab...
24.09.12 - FULDA
Kraftvolles Geläut, ideales Jagdwetter - Schleppjagd mit Vogelsbergmeute
Ideales Jagdwetter, eine Gesellschaft von etwa 30 Reiter und dazu das besondere Erlebnis der "Vogelsbergmeute" mit 32 Hunden ("16 Koppeln) bildeten am Wochenende die Rahmenbedingungen für dieses ganz besondere Erlebnis: Über 18 Kilometer führte die Strecke "rund um Fulda", wobei besonders für die Reiter nach Angaben der Organisatoren Matthias Rippert und Christine Seeberger das Reitvergüngen an erster Stelle stand. Der "Kennel" der 1968 gegründeten Vogelsbergmeute in Brachttal-Spielberg (MKK)umfasst derzeit über 50 Hunde (von denen immer mal welche auch abgegeben werden) und hat sich bereits in den vergangenen Jahren einen guten Namen gemacht: die Hunde der Rasse "Flying Beagle" zeichnen sich durch ein beachtlichtes Tempo, kraftvolles Geläut und eine ausgeprägte Jagdpassion aus.
Das Jagdwetter: nicht zu heiß und nicht zu kalt, so dass die Hunde die Spur gut verfolgen konnten. Im Gegensatz zu früheren "Hetzjagden" - die heute auf lebendes Wild verboten sind - verläufen die "Schleppjagden" in Deutschland völlig unblutig. Die Hunde verfolgen eine künstliche Fährte - auch "Scent" genannt - und werden am Ende mit einem Stück Pansen bei der feierlichen "Curée" nach dem "Halali" belohnt.
Die "Schleppe" wurde früher gelegt mit Hilfe eines in Fuchslosung getränkten Schwammes oder einer mit einem Balg gefüllten Drahtkugel, die der Schleppenleger zu Pferd an einer Schnur hinter sich her zog, gelegt. Heute hat der Schleppenleger einen Tropfkanister am Sattel festgeschnallt und legt so die Fährten im Gelände. Je naturnaher das gelingt, desto authentischer ist das Jagderlebnis. Die Reiter folgen den Hunden, um deren Sucharbeit mitzuerleben.
Insgesamt nahmen etwa 25 Reiter in zwei Feldern (Abteilungen) an der Schleppjagd teil. Eine Abteilung bildeten Springreiter, die bis zu 80 Zentimeter hohe Hindernisse und Gräben zu überwinden hatten. Landwirte unterstützten diese Tradition, in dem sie ihre Felder für die Schleppjagd zur Verfügung stellten. Für die paralell geführten Zuschauer war es "atemberaubend" (ein Zuschauer), so ganz hautnah die landschaftliche Kulisse von Feld, Wald und Wiesen zu erleben. Geritten wurde über Haimbach, Malkes und Bimbach wieder zurück. Zum Ende der Jagd nach über drei Stunden dann ein großes Halali mit Jagdfeuer und Belohnung der Beagelsmeute mit frischen Pansen. (Christian Schmitt) +++

In wunderbarer Umgebung genossen die Reiter sichtlicht ihren Ausritt

Gemeinsam auf dem Weg zur Schleppjagd...

auch Hindernisse mussten bei der Jagd übersprungen werden...

Auch der Nachwuchs hatte seinen Spaß...

Bevor es richtig losgehen konnte wurde allen Pferden das Reitgeschirr angelegt...

anmutig stolzierten Pferd und Reiter über Feld und Wiesen...

Auch die Jagdhornbläser unterstützen die Reiter...

ganz gespannt verfolgten die Zuschauer dieses einzigartige Ereignis...

2 Felder mit rund 25 Reitern nahmen an der Schleppjagd teil

viele Zuschauer nahmen gespannt an dem Geschehen teil...

...unter den Zuschauern waren auch viele Hunde vertreten

Die Spurenleger ritten voran und legten für die Hunde eine Fährte aus...

...und viele Reiter folgten Ihr...

auch am Streckenrand war die Stimmung bestens!

Die Vogelsbergmeute...

In Maberzell legte man eine kurze Jagdpause ein...

Die Spurenlegerinnen

Der Veranstalter der Schleppjagd Mathias Rippert