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14.11.12 - RINGEN

„Auf eigener Matte unbesiegbar" - RSC siegte gegen Hösbach zuhause

Eins können die RSC Ringer auf ihre Fahne schreiben: „Auf eigener Matte unbesiegbar!" Diese Saison haben die Fuldaer Ringer noch keinen Heimkampf verloren. Und alle Verfolger konnten sie bis jetzt zuhause besiegen. Die sehr hoch motivierte Mannschaft wächst über sich hinaus und mit ihren Leistungen peitschen sie sich gegenseitig nach vorne. Die Fans und die treuen Zuschauer haben natürlich auch einen großen Anteil daran. Auch am Samstag gegen den Tabellennachbarn KSC Hösbach nutzten diese ihre Heimstärke voll aus.

Die im Vorfeld hochdotierte Begegnung gegen die Spessarter bewog beide Trainer dazu die Mannschaft umzustellen. Bis vor dem Wiegebeginn gab Trainer Mattauch seine Aufstellung nicht bekannt. Die Geheimhaltung sollte belohnt werden. Mit einem haushohen Endergebnis wurde seine Aufstellung belohnt. Wenn es nach dem Schlachtenbummlern und angereisten Fans der Hösbacher zu beurteilen wäre haben diese ihre Mannschaft schon vor Kampfbeginn als Sieger gefeiert. Bis zur Halbzeit stand es 11:11. Dann kamen die Domstädter mit ihren starken Punktegaranten und holten von 20 Punkten 16 für sich. Die angereisten Gäste waren wie stumm. Man sah ihnen die große Enttäuschung Wort wörtlich an.

Die Fuldaer feierten dagegen ihre Mannschaft und zeigten ihre große Begeisterung In der 50 kg Klasse kämpfte Fabian Schmidt bis zu äußersten und forderte seinen Gegner Jakob Eich immer wieder . Aber eine Unachtsamkeit in der vierten Runde brachte ihm die Schulterniederlage ein. Im Schwergewicht bis 130 kg brachte Trainer Mattauch wie zuvor erwähnt in der letzten Sekunde statt Ghenadie Schirka Serhan Karslioglu zum Einsatz. Das war die erste Überraschung für die Hösbacher. Der zehn Kilo schwerere Maximillian Menke konnte gegen Serhan Karslioglu keinen Stich machen. Der Fuldaer erwischte den Gästeringer in der zweiten Runde im Nackenhebel und brachte ihn auf die Schulter.

In der 55 kg Klasse konnten die Fuldaer keinen Aktiven gegen Julian Farbmacher stellen. Somit gingen die Punkte kampflos an die Gäste. In der 96 kg Klasse gr.-röm musste sich Ghenadie Schirka in der ungewohnten Stilart mit dem Kadetten dritten deutschen Meister messen. Hier holte der Fuldaer in drei Kampfrunden technische Überlegenheit heraus. Der Kampf in der 60 kg Klasse gr.-röm. war auch der längste des Abends. In fünf Kampfrunden entschied der Fuldaer Rodi Deniz gegen Fabio Keimig in der letzten Runde seinen Punktsieg. Zuvor haben sich die beiden Athleten die Runden gegenseitig abgenommen. Die Runden waren so strittig, dass der Unparteiische Jürgen Rauch vom KSV Rimbach den Kampf zeitweise unterbrechen musste. Beide Parteien sahen „Fehlentscheidungen" und eine verlorener Kampf hätte für das Fuldaer Team einen anderen Verlauf geben können. Daher zeigte Rodi Deniz einen starken Kämpferkarakter und verbuchte die letzte Runde für sich. Seine Mannschaftkamaraden trugen den erschöpften Rodi Deniz von der Matte. In der 84 kg Klasse Freistil gewann Andreas Eisfeld in drei Kampfrunden durch technische Überlegenheit. In der Gewichtsklasse bis 66 kg Freistil konnte Kahlid Alhadi in der zweiten Runde den Kampf auf Schulter für sich entscheiden.

In der 74 kg Klasse gr.-röm. standen sich Deniz Karslioglu und David Eris gegenüber. Die erste Runde konnte der Hösbacher für sich entscheiden, in der zweiten Kampfrunde agierte der Fuldaer sehr intensiv. Im Kampfverlauf verletzte sich der Gästeringer ohne verschulden des Gegners unglücklich. Er musste seinen Kampf leider verletzungsbedingt aufgeben. In der 66 kg Klasse gr.-röm. konnte das Fuldaer Ringertalent Mahmoud Matar gegen den HRV Kaderringer Niklas Kuhn nichts entgegenbringen. Er verlor seinen Kampf in der zweiten Runde auf Schulter. Beim letzten Kampf des Abends 74 kg Freistil holte Trainer Mattauch die letzten vier Mannschaftspunkte.

Die Enttäuschung auf der Gästeseite war so groß, das der Sportler Nicolas Geßler frustriert schon in der ersten Runde seinen Kampf aufgab. Ein erhoffter Sieg gegen die Domstätter ist der Gästestaffel haushoch verwehrt geblieben. Die Fuldaer haben mit dieser Begegnung wieder einmal bewiesen, dass sie zum „Führungstrio" der Hessenliga angehören. +++

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