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18.11.12 - WASSERBALL

Wasserfreunde Fulda zum Auftakt "mit Luft nach oben" - 16:5 gegen Pforzheim

Die Wasserfreunde Fulda haben das Auftaktspiel in die neue Saison 2012/2013 erfolgreich mit 16:5 (6:2, 2:0, 2:2, 6:1) gegen den 1. BSC Pforzheim absolviert. Wie das Ergebnis erahnen lässt, waren die Osthessen stark überlegen, nutzen ihr vorhandenes Potential aber noch nicht voll aus.

Anpfiff, 19 Uhr. Auch in dieser Saison lassen die Fans das Team nicht hängen. Rund 200 Gäste haben den Weg ins Fuldaer Sportbad Ziehers gefunden, um die Mannschaft rund um Kapitän Tarek Bary sehen zu können. Auch die Einflechtung der zwei "neuen" Roland Simon und Tomas Krajcovic sorgte sicher für Interesse.

Das Spiel ging ordentlich los. Fulda ließ Pforzheim zunächst keine Chance, brachte den Spielstand in den ersten fünf Minuten auf 4:0 und ließ auch dank einer guten Abwehrleistung und dem "Übertorwart" Novak Jelic in den hinteren Reihen nichts anbrennen. Unachtsamkeit führte in der Folge zu zwei schnellen Treffern der Gäste, die aber durch eine erfolgreiche Überzahlsituation und einen Treffer von Marvin Hohmann ausgebügelt wurden. Das erste Viertel endete 6:2.

Pforzheim hing sich rein. Das Team des Trainers Armin Reisert ist in der letzten Saison in die zweite Liga aufgestiegen und zeigte eine beachtliche Leistung. "Das sind einfach Kampfsäue", fasst der Fuldaer Trainer Volker Schunke die Mannschaftseinstellung zusammen. Und der hat recht: Unermüdlich greifen sie an, decken die Fuldaer Schützen ab und sorgen so für längere Torlose Phasen. Im Angriff spielen sie oft die Angriffszeit aus, lediglich im Abschluss hapert es, oft bleibt nur ein Verzweiflungswurf an die Auslinie. Dennoch, nach dem zweiten Viertel steht es 8:2. Fulda stellt sich nicht gut genug auf die gegnerische Taktik ein und scheint als Mannschaft noch nicht zu einhundert Prozent eingespielt.

Nach der Halbzeitpause kommt Nikolas Hohmann für Novak Jelic ins Tor - und macht seine Sache gut. Trotz Chaos vor dem eigenen Tor mit mehreren Herausstellungen und einer Rolle, vergleichbar mit der roten Karte im Fußball, gegen Centerverteidiger Balazs Borbely, dessen Applaus für die Schiedsrichterentscheidungen nicht auf Gegenliebe stieß. Niko Hohmann behält die Nerven, sodass es nach dem Viertel 10: 4 steht.

Der letzte Spielabschnitt. Fulda dreht nochmal auf. Überschwimmt die mittlerweile ermüdenden Pforzheimer und kann weitere sechs mal treffen. Es ist das Viertel der "neuen". Roland Simon mit einem, Tomas Krajcovic mit drei Treffern und ein "alter Hase" schummelt sich mit zwei ballettgleichen Rückhandtreffern aus dem Center dazwischen: Marc Ritzel.

Fulda gewinnt verdient und hoch gegen Pforzheim. Über weite Strecken funktioniert das aufgebesserte Team gut. Hier und da fehlt es aber einfach noch an Spielerfahrung, die benötigt wird, damit sich jeder an seine Rolle gewöhnen kann. Wenn man nach einem 16:5 Erfolg gegen eine hoch motivierte Mannschaft feststellen kann, es gibt noch "Luft nach oben", dann können sich die Fuldaer Fans getrost auf eine spannende und erfolgreiche Saison 2012/2013 freuen.

Fulda spielte mit: Novak Jelic (TOR), Balazs Borbely, Nikolas Hohmann (TOR), Leopold Schollmeier, Dominik de Beisac, Tarek Bary (4 Tore), Alexander Hörl, Tomas Krajcovic (4 Tore), Roland Simon (2 Tore), Marvin Hohmann (4 Tore), Marc Ritzel (2 Tore), Philipp von Keitz, Marc Weber. (Johannes Gebhardt) +++

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