Vollmond- Nachtwanderung in der Rhön
WEIHERBERG. Gerson Kircher, Experience Coach bietet am Donnerstag den 29. November, um 18:00 Uhr eine Vollmond- Nachtwanderung in der Rhön an. Gestartet wird um 18:15 Uhr am Parkplatz Weiherberg (gegenüber Grabenhöfchen). Die Wanderung hat eine Länge von ca. 7 Km auf Feldwegen und dauert ca. 1,5- max. 2,5 Stunden. Sehen (wenn es die Wetterlage zulässt) und erleben Sie die Mystik des Vollmondes. Unterwegs gibt es eine kleine Wahrnehmungsübung und einen Vollmond- Snack.Anmeldung erforderlich! Weitere INFOS unter: mobil: 0176 / 672 77 220 http://www.experience-coach.de
Ausstellung „Alle Jahre wieder – Feste und Bräuche in Unterfranken"
KLOSTER WECHTERSWINKEL: „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind" heißt es in dem bekannten Weihnachtslied von Wilhelm Hey aus dem Jahr 1738. Alle Jahre wieder feiern wir nicht nur Weihnachten, sondern auch Ostern, Pfingsten, Geburtstag, Namenstag, Hochzeitstag, Kirchweih und anderes mehr. Solche Festtage sind meist mit bestimmten Bräuchen verbunden. Bräuche sind regelmäßig wiederkehrende Vorgänge, die nach bestimmten Regeln ablaufen und an feste Anlässe und Termine gebunden sind. Bräuche – bewusst oder unbewusst gelebt – sind verwurzelt in unserem Alltag, markieren Eckpfeiler im Jahreslauf und leben von ihrer Ausübung, Tradierung und Dynamik. Sie dürfen, sollen und müssen sich verändern, weil sich auch die Menschen, ihre Lebens-,Arbeits- und Umweltbedingungen ändern. Neue Feste begründen bei entsprechender Akzeptanz neue Traditionen und möglicherweise auch neue Brauchformen. Im Zeitalter von Computer und Internet mag dem modernen Menschen nicht immer bewusst sein, dass er als Mitglied einer langen Traditionskette handelt, wenn er zu Weihnachten eine Tanne mit bunten Kugeln, Sternen und Lametta schmückt, zu Ostern bemalte Eier versteckt, an Fasching in eine andere Rolle schlüpft oder anlässlich einer Beerdigung dunkle Kleidung trägt. Viele Bräuche sind bereits völlig in Vergessenheit geraten oder haben ihre Funktion verloren. Wer weiß schon zu sagen, warum in Ostheim v. d. Rhön nicht der Osterhase, sondern der Storch die Ostereier bringt, warum in Irmelshausen im Landkreis Rhön-Grabfeld jedes Jahr das so genannte „Spitzenreiten" stattfindet und was sich hinter dem Remlinger „Eierlauf" verbirgt? In Unterfranken haben sich zahlreiche Bräuche und Traditionen erhalten, auch wenn sie sich – gemäß dem Ausspruch „Jedes Nest feiert sein eigenes Fest" – von Dorf zu Dorf Unterscheiden. Die Wanderausstellung, die der Bezirk Unterfranken in Auftrag gegeben hat und die von der Kunsthistorikerin Daniela Schedel aus Kitzingen konzipiert wurde, greift exemplarisch Bräuche in Unterfranken heraus und gibt einen Einblick in gelebte Traditionen im Jahreslauf.Ergänzt wird die Wanderausstellung des Bezirks im Kloster Wechterswinkel durch eine gedeckte weihnachtliche Tafel und einen geschmückten Weihnachtsbaum aus den 50/60er Jahren. Aber auch die typische Rhöner Krippe fehlt bei dieser Ausstellung nicht..
Eröffnet wird die Ausstellung „Alle Jahre wieder" am 1.12. um 12 Uhr. Dies ist zugleich der Auftakt zum romantischen Klosterweihnachtsmarkt. Kunsthandwerker und Regionalerzeuger bieten an diesem Wochenende ein vielfältiges Programm, das alle Sinne verzaubert. Sa 1.12.. von 12-21 Uhr und So 2.12. von 11-18 Uhr. Eintritt frei. Mehr dazu unter www.kloster-wechterswinkel-kultur.deKloster Wechterswinkel, Um den Bau 6, 97654 Bastheim/Wechterswinkel, Tel. 09773/897262, Sa, So und an Feiertagen 13-17 Uhr. +++