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02.12.12 - WASSERBALL

Wasserfreunde gewinnen mit starker Teamleistung 22:7 gegen München

Ein wahres Torfestival erlebten die rund 200 Zuschauer am gestrigen Samstagabend im Sportbad Ziehers. Die Wasserfreunde Fulda bezwangen das bayrische Team SG Stadtwerke München mit 22:7 (6:2, 6:2; 4:0; 6:3) und festigen somit ihren ersten Tabellenplatz in der zweiten Wasserballliga-Süd.

Es war einseitig, aber keinesfalls langweilig. Beinahe minütlich schlugen die Bälle im gegnerischen Tor ein. Fulda war bewusst, dass die personell geschwächten Münchner nicht zu den diesjährigen Favoriten zählen, dennoch mahnte Trainer Volker Schunke vor dem Spiel, man dürfe München nicht unterschätzen, gleiche das Team die ein oder andere Schwäche doch oft erfolgreich mit eisernem Siegeswillen aus.

Fulda kam gut ins Spiel. Schon von Beginn an wurde deutlich, dass München dieses Schwimmbad ohne eine Aufbesserung ihres Punktekontos verlassen würde. Beinnahe ohnmächtig wurde kurz vor Ende der Angriffszeit der Ball an die Auslinie und somit in die Hände der Wasserfreunde gelegt, die durch schnelle Konter und präzise Pässe eine gute Chancenauswertung aufwiesen. Bereits nach den ersten acht Minuten war das Spiel mit dem Spielstand von 6:2 quasi entschieden.

Doch Fulda machte weiter. Im zweiten Spielviertel traf Marvin Hohmann gleich vier mal und baute die Führung solide aus. München nutzte zwei Überzahlsituationen um auf den Halbzeitstand 12:4 zu verkürzen.

Mit dem Fuldaer Torwartwechsel, Novak Jelic für Nikolas Hohmann, in der Halbzeitpause stellte Fulda auch die Verteidigungstaktik um. Der gegnerische Center wurde zusätzlich von Außenverteidigern abgedeckt und es wurden Fernschüsse riskiert, die für Novak Jelic kein Problem darstellten. München stellte sich nicht richtig auf die veränderte Situation ein und auch die Kondition ließ nach. In jeder Spielunterbrechung wechselte sich das Team, das ohne Trainer angereist war, gegenseitig aus. Fulda konnte viele Konter bis zum gegnerischen Tor durchbringen und verwandeln.

Fulda gewann hochverdient mit 22:7 und trat als starkes Team auf. Anders als noch vor zwei Wochen waren alle Spieler integriert und konnten so ihr Können und ihre Stärke entfalten. Alleine die Torverteilung über beinahe alle Spieler zeigt, dass gestern jeder in Szene gesetzt wurde. Am 15.12. spielt Fulda letztmalig in diesem Jahr zu Hause - dann gegen Freiburg, wie immer 19 Uhr im Sportbad Ziehers.

Fulda spielte mit: Nikolas Hohmann (Tor), Balazs Borbely, Novak Jelic (Tor), Leopold Schollmeier, Johannes Gebhardt (2 Tore), Tarek Bary (4 Tore), Alexander Hörl (2 Tore), Tomas Krajcovic (2 Tore), Roland Simon (2 Tore), Marvin Hohmann (5 Tore), Marc Ritzel (1 Tor), Philipp von Keitz (1 Tor) und Marc Weber mit 3 Toren (Johannes Gebhardt) +++

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