Archiv

01.01.13 - EISHOCKEY

04:11 - Luchse kassierten zu deutliche Niederlage gegen den Tabellenführer

Hochmotiviert, nach zuletzt 5 Siegen in Folge, machten sich Fans und Spieler der Lauterbacher Luchse auf den Weg zum Topspiel in der Eishockey Hessenliga, nach Bad Nauheim. Und genauso motiviert begannen die Luchse auch das Spiel. Bereits in der 2. Spielminute hat Lauterbachs Horst Feuerfeil die Chance zur Führung für die Luchse auf dem Schläger, scheiterte jedoch am Torwart der Roten Teufel. 

Doch lange mussten die mitgereisten Fans nicht auf den ersten Torjubel warten. In der 4. Spielminute war es Sven Mecke der zum 1:0 für die Luchse traf. Doch die Roten Teufel, die wie erwartet in Bestbesetzung zum Spitzenspiel antraten zeigten sich wenig geschockt durch diesen Treffer und kamen in ihrem ersten Powerplay durch Flemming in der 6. Spielminute zum Ausgleich. Nur 1 Minute später erzielte Prada die erstmalige Führung für Bad Nauheim. Doch auch die Luchse zeigten das sie Eishockey spielen können und erarbeiteten sich immer wieder Chancen zum Ausgleich. Leider blieb ein weiteres Tor versagt, somit ging es mit einer knappen Führung für die Teufel in die 1. Drittelpause.Viel vorgenommen hatten sich Luchse für das zweite Drittel und so spielten sie auch.

Das Team um Spielertrainer Marc Garthe machte Druck auf das Tor der Roten Teufel, konnten deren Goalie aber nicht überwinden. Besser machten es die Gastgeber. Mit einem Doppelpack durch Matysek und Williams in der 26. Spielminute erhöhten die Bad Nauheimer auf 4:1. Auch nach diesen schnellen Gegentreffern spielten die Luchse weiterhin mit und wussten in der Offensive zu gefallen, doch ein erneuter Doppelschlag der Nauheimer Teufel in der 29. Spielminute machte wohl alle Hoffnungen auf einen Sieg zunichte. Dann kam der große Auftritt der beiden Unparteiischen, die innerhalb von nur 2 Minuten, den Bad Nauheimern zwei Penaltys zusprachen. Angeblich habe Luchse Goalie Ebenrett beim Abwehrversuch den Schläger geworfen, was aber außer den Schiedsrichtern niemand im Stadion so gesehen hat. Egal, denn Oliver Ebenrett zeigte seine ganze Klasse und parierte beide Penaltys.

Dies schien auch ein Zeichen an sein Team gewesen zu sein. Zunächst traf Holger Selenka in der 39. Spielminute in Überzahl zum 2:6 aus Sicht der Luchse und nur 50 Sekunden später traf Verteidiger Alex Roth mit einem Direktschuss zum 3:6. Die Luchse machten nun mächtig Druck aufs Tor der Roten Teufel. Horst Feuerfeil und Markus Trabandt vergaben jeweils aus bester Schussposition frei vorm Tor stehend. Wer weiß was passiert wäre wenn das Drittel noch 2 Minuten länger gedauert hätte.Mit neuem Selbstvertrauen und dem Willen das Spiel noch umzubiegen gingen die Luchse ins letzte Drittel. Die Cracks aus dem Vogelsberg machten da weiter wo sie in den letzten Minuten des zweiten Drittels aufgehört haben. Sie arbeiteten hart und erkämpften sich beste Chancen, doch wie auch bei den Situationen zuvor, war der Abschluss nicht zwingend genug.

Doch das größte Manko der Luchse an diesem Abend war das teilweise desolate Abwehrverhalten der Lauterbacher. Dies wussten die Teufel konsequent auszunutzen. Mit einem weiteren Doppelpack in der 47. Spielminute erhöhten die Bad Nauheimer auf 8:3. Zwar gelang Markus Trabandt in der 49. Spielminute noch der 4:8 Anschlusstreffer, doch mehr Tore sollten den Luchsen in diesem Spiel nicht mehr gelingen. Die Roten Teufel hingegen hatten nun Spaß am Toreschießen im Doppelpack. Die Treffer zum 10:4 fielen in der 52. Spielminute innerhalb von nur 30 Sekunden. Den Treffer zum 11:4 Endstand erzielte Bad Nauheims Steinschneider in der 58. Spielminute.

Zum Abschluss des Spiels zeigten die beiden Schiedsrichter nochmals das sie selbst in der Hessenliga teilweise überfordert sind. Zunächst kassierte Lauterbachs Sven Mecke für Reklamieren 2x 10 Minuten Disziplinarstrafe, was eine automatische Sperre für das nächste Spiel nach sich zieht. Als dann aber 7 Sekunden vor Spielende der Nauheim Schulz-Simonsen seine Handschuhe wegwarf und wie wild auf Lauterbachs Spielertrainer Garthe einprügelte, verteilten die Schiedsrichter lediglich 2+2+10 Strafminuten. „Hier wünscht man sich als Spieler schon mal mehr Fingerspitzengefühl von den Schiedsrichtern. Wer bei dem Versuch einen Spieler absichtlich verletzen zu wollen mit einer geringeren Strafe davon kommt als ein Spieler der seinen Unmut und Frust äußert, ist für uns Spieler nicht nachvollziehbar, so Lauterbachs Kapitän Sven Naumann nach Spielende.

Nun heißt es für die Luchse sich neu zu motivieren und aus den Fehlern zu lernen um im nächsten Spiel am 06.01.2013 in Wiesbaden gegen die Wiesbaden Icetigers wieder in die Erfolgsspur zurück zu kehren.Trotz der schmerzhaften Niederlage gibt es auch positives zu berichten. Sollte alles klar gehen, bekommen die Fans der Luchse in der nächsten Woche einen neuen Spieler im Dress der Luchse präsentiert. Sowohl mit dem Spieler wie auch mit dem abgebenden Verein ist man sich bereits über den Wechsel einig. Nun müssen nur noch die Passangelegenheiten geklärt werden (Sven Naumann)

Aufstellung Lauterbacher Luchse:Tor: O. Ebenrett, F. Ebenrett – Verteidigung: Naumann, Grunewald, Selenka, Roth, Hornivius, Weitzel – Sturm: P. Schmelzer, Feuerfeil, Garthe, Mecke, Kreuz, Trabandt, Reimer, Metzendorf, A. Schmelzer, PoschenTorfolge:0:1 Mecke (03:30), 1:1 Flemming (05:31), 2:1 Prada (06:39), 3:1 Matysek (25:41), 4:1 Williams (26:25), 5:1 Saulite (29:17), 6:1 Mroz (29:35), 6:2 Selenka (38:02), 6:3 Roth (39:19), 7:3 Mroz (46:51), 8:3 Behrens (47:36), 8:4 Trabandt (49:45), 9:4 Saulite (51:21), 10:4 Steinschneider (51:52), 11:4 Steinschneider (57:02)Strafminuten: Lauterbach 8+20 Bad Nauheim 22+20 Zuschauer 130 (davon ca. 100 aus Lauterbach)  +++

Über Osthessen News

Kontakt
Impressum
Cookie-Einstellungen anpassen

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Mediadaten

Werbung
IVW Daten


Service

Blitzer / Verkehrsmeldungen Stellenangebote
Gastro
Mittagstisch
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage

Social Media

Facebook
Whatsapp
Instagram
TikTok

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön