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28.01.13 - EISHOCKEY

Gänsehautatmosphäre auf dem Eis: Luchse stutzen Icetigers die Krallen

Zum ersten Spiel in der Endrunde der Eishockey Hessenliga, hatten die Lauterbacher Luchse, die Icetigers aus Wiesbaden zu Gast in der heimischen EissportArena. Nach einer fünfwöchigen Heimspielpause, wollten rund 500 Zuschauer Ihre Luchse zum Auftakt der Aufstiegsrunde zur Regionalliga West sehen. Die Verantwortlichen des ECL hatten sich einiges einfallen lassen um den Fans einen stimmungsvollen Eishockeyabend zu bieten. Schon beim Einlaufen der Mannschaft auf das Eis herrschte Gänsehaut Atmosphäre in der EissportArena, die jungen Luchse standen Spalier für Ihre großen Vorbilder, und die Fans empfingen die Mannschaft mit Wunderkerzen.

Mit Beginn der Aufstiegsrunde, präsentierte der EC Lauterbach gestern auch den neuen Hauptsponsor der Lauterbacher Luchse, die Fa. Neusehland (Augenoptiker & Hörakustiker)aus Gießen.Auf Grund der Vorkommnisse im ersten Spiel der beiden Mannschaften gegeneinander, stand das Spiel unter Verbandsaufsicht durch den HEV. Man durfte also gespannt sein, wie sich die Mannschaften auf dem Eis präsentierten. Das Team der Luchse legte auch gleich los wie die Feuerwehr. Bereits in der 1.Spielminute brachte Spielertrainer Marc Garthe auf Zuspiel von Daniel Hornivius und Neuzugang Marcel Momberg, den Puck im Tor der Gegner unter. Die Mannschaft aus Wiesbaden hatte den Luchsen bis dahin nicht viel entgegen zu setzen. Lauterbach setzte den Gegner nahezu pausenlos unter Druck. Das verdiente 2:0 für die Luchse erzielte Horst Feuerfeil nach toller Vorarbeit von seinem Bruder Jens Feuerfeil und Paul Schmelzer.

Am Spielgeschehen änderte sich jedoch wenig, zu überlegen waren die Lauterbacher ihren Gästen aus der Landeshauptstadt. Auf Zuspiel von Lars Metzendorf und Andreas Schmelzer, erzielte der Youngster im Team der Luchse, Jan-Eric Reimer das 3:0 für sein Team. Als Horst Feuerfeil zwei Minuten vor Drittelende das 4. Tor der Luchse erzielte, war die Partie bereits frühzeitig entschieden. Vom Gegner aus Wiesbaden war im ersten Drittel nicht allzu viel zu sehen. In der ersten Drittelpause, hatte der Nachwuchs des EC Lauterbach seinen großen Auftritt. Mit viel Applaus wurden die 5-8 Jährigen Luchse von den Fans empfangen. Bei einem 5minütigen Spiel konnten die kleinsten Luchse ihr können zeigen und den Zuschauern präsentieren was sie in der kurzen Zeit erlernt haben.

Das Geschehen auf dem Eis änderte sich allerdings auch im zweiten Drittel nicht. Die Luchse dominierten das Spiel und spielten phasenweise Katz und Maus mit ihrem Gegner. So dauerte es auch nur ganze 45 Sekunden im zweiten Drittel, bis die Hartgummischeibe erneut in den Maschen des Wiesbadener Tores einschlug. Horst Feuerfeil legte Mustergültig für Paul Schmelzer auf, der die Scheibe locker zum 5:0 im Tor unterbrachte. Die Luchse hatten Spaß am Toreschießen gefunden und legten nach. In der 24. Spielminute erhöhte Neuzugang Jens Feuerfeil auf 6:0. Der Gegner fand zu keiner Zeit ein Mittel gegen die Cracks aus dem Vogelsberg und wusste sich nur durch Strafzeiten zu helfen. Immer wieder versuchten die Spieler aus Wiesbaden die Spieler der Luchse zu provozieren. Allerdings ließen sich die Jungs um Spielertrainer Marc Garthe nicht auf diese Provokationen ein und spielten weiterhin ihr System runter. Nach Traumpass von Sven Mecke erhöhte der Spielertrainer Marc Garthe zum 7:0 für sein Team. Durch eine Unachtsamkeit in der Lauterbacher Hintermannschaft ermöglichte den Wiesbadenern den Anschlusstreffer zum 1:7 aus Sicht der Gäste. Doch das letzte Tor im zweiten Drittel war den Luchsen vorbehalten. Nach Zuspiel von Marc Garthe und Sven Naumann, erzielte Lars Metzendorf mit einem schönen Schuss in den Winkel das 8:1 für die Luchse.

Das letzte Drittel war ein Spiegelbild zu den beiden vorherigen. Die Luchse ließen nichts anbrennen und stürmten weiter munter nach Vorne. Erneut brauchten sie nur 45 Sekunden bis zum ersten Tor nach Drittelbeginn. In einer 5-3 Überzahlsituation erhöhte Sven Mecke nach Zuspiel von Garthe und Naumann, mit einem krachenden Schlagschuss in den Winkel auf 9:1. Die Fans forderten nun lautstark den 10. Treffer ihrer Mannschaft. Paul Schmelzer war es vorbehalten das Tor zum zweistelligen Sieg für sein Team zu erzielen. Nach einer schönen Kombination mit Jens Feuerfeil und Sven Naumann, tanke sich Schmelzer durch das Wiesbadener Abwehrbollwerk und verwandelte eiskalt zum 10:1. Nur eine Minute später erhöhte der Lauterbacher Mario Kreuz auf 11:1 für die Luchse. Allerdings legte Wiesbaden auch nochmal nach und erzielte das 2:11 aus Wiesbadener Sicht.

Neben vielen Toren und Strafzeiten bekamen die Fans im letzten Drittel auch noch einen kleinen Faustkampf geboten. Durch die ständigen Provokationen und Stockfouls während des gesamten Spieles, platzte dem Lauterbacher Youngster Jan-Eric Reimer 3 Minuten vor Spielende der Kragen. Er lieferte sich einen ordentlichen Boxkampf mit dem Wiesbadener Dauerprovokateur Viggiani. Als ein weiterer Wiesbadener eingreifen wollte, kam ihm der zweite Youngster im Lauterbacher Team, Gerry Zierk zu Hilfe. Auch hierbei gingen die Lauterbacher als Sieger hervor. „Wir haben versucht jedem Ärger aus dem Weg zu gehen und uns nicht der rüden Gangart der Gäste anzupassen sondern Eishockey zu spielen. Wenn du aber ständig gefoult wirst und Angst um deine Gesundheit haben musst, verliert man eben auch mal die Geduld", so der Spielertrainer Marc Garthe nach Spielende. Dies ist auch der einzige Vorwurf der Lauterbacher an die beiden ansonsten souveränen Schiedsrichter Rau und Leppich. Vielleicht hätten sie manche Spieler frühzeitig zum Duschen schicken sollen um solch eine Situation zu verhindern.

Den Luchsen konnte es egal sein, denn auch nach dieser Rauferei machten sie mit dem Tore schießen weiter. Mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend, setzte Mario Kreuz 42 Sekunden vor Spielende den Schlusspunkt zum 12:2 Sieg der Luchse. Alles in allem war es ein absolut verdienter Sieg der Luchse zum Auftakt in die Aufstiegsrunde. Das Auftreten der Mannschaft macht Appetit auf mehr.Das nächste Spiel bestreiten Die Eishockeycracks aus dem Vogelsberg am Samstag den 02.02.2013 um 19:30 bei der Eintracht aus Frankfurt. Fans haben die Möglichkeit, das Team im Bus zu begleiten. Anmeldungen sind möglich unter [email protected] oder unter 0173/6719156. Abfahrt an der Eishalle ist um 16Uhr, der Fahrtpreis beträgt 15€.+++



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