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12.03.13 - FULDA

Spaß an Bewegung vermitteln: Ehrungen nach 3. Bewegungs- und Talentcheck

Mit der Ehrung der sechs besten Mädchen und Jungen fand der zum dritten Mal durchgeführte Fuldaer Bewegungs- und Talentcheck, an dem sich im vergangenen Jahr rund 1.700 Schüler der zweiten Klassen beteiligt haben, ein vorläufiges Ende. Je nach Abschneiden der acht- bis neunjährigen Kinder bei der kreisweiten Bestanderhebung ihrer sportmotorischen Leistungsfähigkeit sollen spezielle Angebote folgen.

Dabei bauen der Landkreis und die Stadt Fulda, die zusammen mit der Universität Bayreuth und mit finanzieller Unterstützung von Sponsoren wie der Sparkassenstiftung und der Schwenninger Krankenkasse die Kampagne zur nachhaltigen Bewegungs-, Gesundheits-, Sport- und Talentförderung in der Bildungsregion Fulda gestartet haben, auf die Mitwirkung der Sportvereine und -verbände. So waren gleich im Anschluss an die Siegerehrung die Leiter der Talentfördergruppen und Landesstützpunkte zu einem Gespräch mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Heiko Wingenfeld, Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel und Professor Andreas Hohmann von der Universität Bayreuth als dem eigentlichen Ideengeber des Fuldaer Bewegungs- und Talentchecks eingeladen.

Gemeinsam wurde Möglichkeiten ausgelotet, wie es gelingen kann, sportliche Talente früher und gezielter zu fördern. Professor Hohmann betonte, dass sehr gute Voraussetzungen bei den Fuldaer Kindern gegeben seien, die insbesondere im Ausdauer- und Kraftbereich besser als ihre Alterskameraden aus der großen Sportnation China abgeschnitten hätten. Wer aber in einer ungeeigneten Sportart lande oder kein optimales Training erhalte, könne sein Talent nicht entfalten. Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wingenfeld appellierte an die Vereine und Verbände, den Mehrwert, den der Bewegungscheck durch die Ermittlung und individuelle Zuordnung von sportlichen Begabungsschwerpunkte biete, zu nutzen, indem sie auf die Kinder und ihre Eltern zugingen.

Offensichtlich waren sie dabei bislang nur bedingt erfolgreich, denn mindestens ein Drittel der getesteten Grundschüler ist weder Mitglied in einem Sportverein noch in einer Talentaufbaugruppe. Um dies zu ändern, bekamen die Stützpunktleiter Adresslistenlisten der herausragenden Talente in ihrer Sportart ausgehändigt (bzw. sie werden ihnen zugeschickt). Aber auch interessierte Vereine und Verbände haben die Möglichkeit, sportartspezifische Listen anzufordern, in der die Namen von Kindern verzeichnet sind, die eine entsprechende Empfehlung erhalten haben. Zudem soll es für Mädchen und Jungen mit einem besonderen sportmotorischen Förderbedarf nach den Osterferien an verschiedenen Standorten im Kreisgebiet ein kostenloses Bewegungstraining geben.+++

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