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- Fotos: Hendrik Urbin / Christian P. Stadtfeld

18.03.13 - FULDA

Viel Action, modernste Technik, Hightech-Fahrzeuge und vor allem Prävention - das ist die Feuerwehr Fulda. Zwei Tage lang feierten die Brandschützer der Domstadt an diesem Wochenende ihr 150-jähriges Bestehen. Das alles im Rahmen des Frühlingsfestes vom City-Marketing Fulda. Das Motto: „heißer Frühling" - und das machten die rund 120 Aktiven am Samstag und Sonntag auch wahr, trotz winterlicher Temperaturen. Die Feuerwehr-Chefetage um Thomas Hinz und Thomas Helmer zeigte sich sehr zufrieden mit beiden Aktionstagen.

Tausende Bürger folgten der Einladung auf den Universitätsplatz in der Innenstadt, wo es viele actionsreiche Vorführungen gab. Das Einsatzspektrum reichte von der Personenrettung durch spezielle „Höhenretter", die sich an einer hohen Fassade abseilten oder sie zeigten, wie verletzte Personen mit hydraulischem Gerät aus einem Unfallfahrzeug herausgeholt werden. Es gab reichlich Musik und Unterhaltung, viele Informationen zum Beruf oder der Freiwilligen-Tätigkeit bei der Feuerwehr bis hin zu hilfreichen Einrichtungen wie Hausnotruf oder Rauchmeldern.

Auch der Nachwuchs zeigte, dass er schon sehr gut beim Feuerlöschen ist. Und dennoch: Jugendfeuerwehren sind kein Selbstläufer. Stadtjugendfeuerwehrwart Marco Taschner sagte zu osthessen-news: „Es ist immer schwieriger Jugendliche für die Feuerwehr zu begeistern. Wir sehen die Feuerwehr als großen Abtenteuerspielplatz mit einem attraktiven Angebot."

Die Feuerwehr Fulda präsentierte sich als eine „moderne und zeitgerechte Einsatztruppe", denn allein in den vergangenen zehn Jahren wurden 36 Fahrzeuge neu angeschafft - eine Investition von rund 4,2 Millionen Euro. Die Bevölkerung von Fulda könne „in Sicherheit" leben, denn neben 63 hauptamtlichen Feuerwehrkräfte bildeten rund 450 ehrenamtliche Brandschützer die über 500-köpfige Mannschaft in der Stadt Fulda.

"Wir müssen ehrenamtliche Feuerwehrarbeit attraktiv gestalten und das auf lange Zeit auch erhalten" - das ist die große Herausforderung aus Sicht von Fuldas Feuerwehr-Chef Thomas Hinz. Eine gut funktionierende Jugendfeuerwehr, die später in die Einsatzabteilung wechsele, sei elementar. Für Hinz ist die Feuerwehr der Zukunft modern, offen, sportlich und aufgeschlossen gegenüber Neuem. Sie ist und bleibt also auch nach 150 Jahren „eine Organisation zum Mitmachen". (Martin Angelstein / Christian P. Stadtfeld). +++






















































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