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13.04.13 - FULDA

Zweiradparadies an Hochschule: Fahrrad-Basar des AWO Projektes „Lohn und Brot"

Es war heute mal wieder soweit. Wie in jedem Frühjahr verwandelte sich die Halle 8 der Hochschule Fulda für Stunden in ein Zweirad-Paradies – Fahrräder soweit das Auge reicht. Der Grund: rechtzeitig zum Start der kommenden Fahrradsaison veranstaltete das Beschäftigungsprojekt „Lohn & Brot" des AWO Kreisverbands Fulda seinen traditionellen Fuldaer Fahrradbasar.Was ursprünglich mal als kleine Initiative aus dem AWO Beschäftigungsprojekt begonnen hat, ist heute ein über die Stadt und den Landkreis Fulda hinaus wahrgenommenes Event, bei dem z.B. auch Menschen aus dem Main-Kinzig Kreis und weiter her extra anreisen. Hier tummeln sich Familien, Studenten, Senioren auf der Suche nach ihrem neuen „Drahtesel". Und es ist für alle etwas dabei – gerade auch für Menschen, die bei einem Kauf auf jeden Euro achten müssen.

AWO- Projektleiter Thomas Desch war wieder einmal mehr als überwältigt von dem morgendlichen Besucheransturm von „Fahrradexperten" und „Schnäppchenjägern" bei einem Angebot von knapp 950 Fahrrädern, Kinderfahrzeugen und anderen Artikeln rund ums Radfahren - teilweise zu stark reduzierten Preisen. Ob E-Bike oder Citybike, BMX- oder Rennrad, Kinderfahrrad oder Klapprad, schickes Mountainbike oder altmodisches Dreigangrad – die Vielfalt der Angebote überrascht. „Wir haben in diesem Jahr erneut ein Rekordangebot zu verzeichnen, so dass wir uns schon ernsthafte Gedanken machen mussten, ob die zur Verfügung stehende Fläche ausreicht.", führt Herr Desch aus. „Doch wie immer hat alles wunderbar funktioniert.

"Die Zweiräder und Kinderfahrzeuge wurden von den Verkäufern am Freitag abgeliefert. Das Team vom Beschäftigungsprojekt "Lohn & Brot", das sich auch ganzjährig um die Aufarbeitung gebrauchter Fahrräder kümmert und daher fachlich beschlagen ist, kümmerte sich um die gesamte Organisation. Ca. 20 Jugendliche und AWO Mitarbeiter hatten als Helfer, Einweiser oder Kassierer an beiden Tagen ordentlich zu tun. Dafür zahlen die Anbieter dann bei einem Verkauf lediglich den günstigen Betrag von 10 Prozent vom Verkaufserlös; falls etwas nicht verkauft wird, müssen lediglich 2 Euro entrichtet werden. Der Erlös fließt in das Projekt und unterstützt die Jugendarbeit. Am Samstagnachmittag stand dann fest: etwa 750 Teile wurden verkauft, auch das ein Rekord.

Bei diesem Erfolg wird es auch in 2014 wieder einen Fuldaer Fahrradbasar der AWO an gleicher Stelle geben – dann aber wieder - wie in der Vergangenheit üblich und von vielen treuen Fahrrad-Käufern gewünscht - vor Ostern.+++






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