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Kirchhof vor Leibold

Laubach vorn

06.05.13 - MOTORSPORT

3-fach-Erfolg für MSC-Piloten - Zweiter Lauf zur deutschen Autocross-Trophäe

SCHLÜCHTERN. Beim zweiten Lauf zur deutschen Autocross-Trophäe in Schlüchtern hat Steven Laubach (MSC Gründautal) den Sieg knapp verpasst. In seinem zweiten Rennen in der Cross Buggy Klasse 4 musste der amtierenden Deutschen Meister nach einem Fahrfehler in der Senke des Ewald-Pauli-Rings Michael Straub auf seinem Super Buggy passieren lassen. Einen Dreifach-Erfolg feierten die Piloten des MSC Schlüchtern bei den Supertourenwagen. Es gewann Steffen Kirchhof auf seinem Porsche 911 vor dem ständig attackierenden Thomas Leipold (VW Golf) und Marco Paulowitsch aus Mernes.

„Auf dem Porsche und dem Rennanzug steht noch Hans Kirchhof. Da musste doch was rauskommen", freute sich der Sohn des vierfachen Deutschen Meisters über den unerwarteten Triumph. „Es war erst mein zweiten Rennen in dem Fahrzeug. Ich wollte unter die ersten Fünf. Dass es zum Sieg gereicht hat, hätte ich nicht für möglich gehalten", berichtete der Bellingser. Enttäuscht war dagegen Thomas Leipold, dass er einfach nicht am Führenden vorbei kam. In den Kurven hing er ihm im Getriebe, doch auf der langen Gerade verschaffte sich Kirchhof in seinem Porsche immer wieder Luft. In den Qualifikationsläufen hatte Leipold noch die Nase vorn gehabt. Marco Paulowitsch war dagegen in seinem Ford Fiesta mit Platz drei zufrieden. „Gegen so viel Motorpower war kein Kraut gewachsen." Rang vier ging an Patrick Siebert (Schlüchtern). Jörg Stenzel (Wächtersbach) wurde Fünfter und Wolfgang König (Mernes) Sechster.

Hatte Steven Laubach beim Saisonauftakt in Höchstadt vor zwei Wochen noch Abstimmungsprobleme mit dem neuen Buggy, lief es schon im Training recht gut. Als Viertschnellster nach drei Qualifikationsrennen übernahm er nach einem Blitzstart aus der zweiten Reihe sofort die Führung. Doch Altmeister Michael Straub ließ sich nicht abschütteln. „Der Fehler war ärgerlich. Ich bin auf ein langsames Fahrzeug aufgelaufen. Das hat Straub routiniert ausgenutzt und ist vorbei gezogen. Aber der Buggy und ich werden allmählich eine Einheit", hat der Gründauer den Wechsel in die PS-stärkere Klasse nicht bereut. „Dieses Jahr ist ein Lernjahr. Aber ich habe noch viel in Petto", freut sich schon Laubach auf sein Heimrennen auf dem Gründautalring in zwei Wochen. Für seinen Vater Horst war das Rennwochenende schon am Samstag nach einem Motorschaden zuende.

Spektakulär ging es bei den Junior Buggys zu. Nach einem Zusammenstoß mit dem Buggy des Österreichers Marc Schneider stieg der Schulze Crosska von Marcel Schmidt in die Luft und überschlug sich mehrmals. Beide jungen Piloten blieben unverletzt. Während Schmidt passen musste, gelang Schneider nach dem Restart einen Start-Ziel-Sieg. In der Klasse neun schaffte der Gründauer Dylan Donat auf seinem Peters Honda Rang vier, Lokalmatador Manuel Jäger wurde Fünfter. Beim Sonderlauf belegte der Freiensteinauer Bernd Kress auf VW Golf den dritten Platz. „Dass bei der Autocross-Trophäe 62 Piloten an den Start gingen, zeigt einfach, wie beliebt unsere Rennstrecke bei den Fahrern ist", berichtete Rennleiter Björn Urbach.+++(Dietmar Kelkel)

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