Radeln auf der „Hohen Straße"
LANGENSELBOLD. Am kommenden Sonntag, 21. Juli, radeln die Selbolder Naturfreunde „Auf der Hohen Straße" in den höchstgelegenen Frankfurter Stadtteil Bergen. Start ist um 9.30 Uhr am Marktplatz.
„Radeln, staunen und genießen" – so lautet das Motto aller Radltouren der Naturfreunde aus der Gründaustadt. Die leicht hügelige Tour führt über Langendiebach und Butterstadt auf die „Hohe Straße". Sie war seit dem frühen Mittelalter eine wichtige Verbindung zwischen den Messestädten Frankfurt und Leipzig. 2004 erweckte der Regionalpark RheinMain einen Teil des historischen Weges als Regionalpark-Route zu neuem Leben: die Verbindung über Höhenzüge zwischen Frankfurt und Hammersbach wurde so ausgebaut, dass sie zum Radfahren und Wandern geeignet ist. Zusätzlich wurden 14 Stationen eingerichtet, die zum Rasten einladen, weite Ausblicke bieten oder Kindern Raum zum Spielen geben.
Nach einer Einkehr zur Mittagszeit geht es von Bergen abwärts an den Main. Von dort führt die geplante Route durch Hanau gemütlich an der Kinzig entlang zurück nach Langenselbold. Die Fahrtstrecke beträgt etwa 50 Kilometer.
Teilnehmer sollten einen passenden Ersatzschlauch, eine dazu passende Luftpumpe sowie benötigtes Werkzeug mitführen. Auch Pedelec- und E-Bike-Fahrerinnen und Fahrer können teilnehmen. Die Naturfreunde empfehlen einen Fahrradhelm zu tragen. Zur Tour sind naturverbundene Radlfreunde, auch Nichtmitglieder, herzlich willkommen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Bei anhaltenden Regenfällen oder Temperaturen über 30 °Celsius wird die Tour verschoben.
www.Naturfreunde-Langenselbold.de
Großes Spektakel in "Blau" in Wächtersbach: Die Polizeischau kommt
WÄCHTERSBACH. "Alle Besucher dürfen einen interessanten und abwechslungsreichen Tag erwarten, wenn sie sich am 24. August dieses Jahres die Polizeischau auf dem Messegelände in Wächtersbach anschauen", waren sich Polizeipräsident Roland Ullmann, Bürgermeister Rainer Krätschmer und Erster Stadtrat Andreas Weiher sicher. "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die vielen Helfer sind schon seit Monaten mit der Vorbereitung des Spektakels beschäftigt - und schon jetzt können wir versprechen, dass einmal mehr für jeden etwas geboten wird, egal ob jung oder alt!" An 24. August, zwischen 10.30 Uhr und 16.30 Uhr, wird die derzeit beschauliche Ruhe auf dem Messeplatz eine Auszeit nehmen müssen: Wo eben noch die Sommerpause herrschte, wird an jenem Samstag ein wahres Feuerwerk an "Action" abgebrannt - die Polizei sorgt für mächtig "Halli-Galli" in Wächtersbach. "Dass die Stadt Wächtersbach ein ideales Gelände für die Polizeischau zur Verfügung hat, war uns schon bei der Suche nach einem geeigneten Austragungsort klar", so Polizeipräsident Roland Ullmann. "Dass die Stadt Wächtersbach zudem hoch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat, zeigte sich schon bei den ersten Treffen zur Planung der Veranstaltung." Und auch Bürgermeister Rainer Krätschmer und Erster Stadtrat Andreas Weiher zeigten sich erfreut, dass ihre Stadt ausgewählt wurde: "Gerade bei einer solchen Veranstaltung können wir zeigen, dass die Polizei und die Stadt Wächtersbach Kriminalitätsprävention gemeinsam betreiben." So werden sich Helfer des Freiwilligen Polizeidienstes an der Veranstaltung beteiligen. Judokas aus Wächtersbach zeigen, was sie "drauf" haben.
Der Bund gegen Alkohol ist mit einem Alkoholsimulator vor Ort. Der Weiße Ring baut einen Informationsstand auf. Auch die Freiwillige Feuerwehr mit ihrer Jugendabteilung und das Technische Hilfswerk werden informieren und darüber hinaus den ganzen Tag "aktive Beteiligungsangebote" für die Besucher parat halten. Damit die Gäste sich nach absolvierter Bewegung stärken können, bieten Feuerwehr und THW leckere Speisen und Getränke zu moderaten Preisen an - und aus der "Gulaschkanone" der Bereitschaftspolizei gibt es den inzwischen schon berühmten Erbseneintopf. Aber auch die Polizei fährt "dick"
auf: Wer auf das Messegelände will, wird erst mal vom Wasserwerfer in Empfang genommen. Auf dem Gelände selbst locken weitere Sonderfahrzeuge der Bereitschaftspolizei die Besucher an. Am gesamten Vormittag findet für Kinder ein Fahrradgeschicklichkeitsturnier der Jugendverkehrsschule statt, bei dem jeder Teilnehmer einen Preis erhält. Die Spezialisten in Sachen Straßenverkehr erläutern die Funktion von Radargeräten und Laserpistolen und stellen mit dem Provida-Car einen echten "PS-Protz" vor. Im Bürgerhaus beraten die Beamtinnen und Beamten des Sachgebietes "Sprayer" zusammen mit einem Fachmann der Malerinnung, wie man sich vor unliebsamen Schmierereien an den Hauswänden schützen kann. Die Spurensucher der Kriminalpolizei bauen dort einen Tatort auf und zeigen, wie der Fachmann oder die Fachfrau auch noch die kleinsten Hinweise auf einen Täter sichern können - Mitmachprogramm für Kinder ist garantiert. Wie werde ich Polizist? Das erklären die Einstellungsberater. Wie schütze ich mein Haus vor Einbrechern, wie meinen Computer vor Viren und anderen Attacken? Hierüber informiert die Kriminalprävention. Aber damit noch lange nicht genug - natürlich lässt es die Polizei auch "krachen":
Darbietungen der Reiter- und Hundestaffel gehören ebenso zum Programm wie die Landung des Polizeihubschraubers. Robert Krack, ein "Crack" auf dem Motorrad und die Beamten der Kradstaffel zeigen, was mit Polizeimaschinen so alles möglich ist. Alles in allem wartet ein unterhaltsames Programm für die ganze Familie auf die Besucher. "Wer nicht kommt, verpasst etwas", meinten die Behördenchefs Roland Ullmann, Rainer Krätschmer und Andreas Weiher unisono und empfahlen: "Notieren Sie sich also schon jetzt diesen Termin direkt nach den Sommerferien - am besten in Polizeiblau!"+++