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Für Joshua Piaskowski auf Tauchstation.

11.07.13 - KANUSPORT

Starker WM-Auftakt für KCF´ler -PIASKOWSKI schrammt an Bronze vorbei

Damit hätte wohl niemand gerechnet. Joshua Piaskowski fährt bei seiner ersten Weltmeisterschaft der Junioren direkt auf den siebten Platz und verpasst Bronze nur um Sekunden. Das deutsche Team feiert bei den Junioren im Kajak Einer einen Doppelsieg, die restlichen Fuldaer überzeugen ebenfalls.Joshua Piaskowski, einer der jüngsten Teilnehmer im deutschen Nationalteam, wusste gleich in seinem ersten internationalem Rennen im Junioren Kajak Einer zu überzeugen. Der Ausdauerspezialist sicherte sich über seine Spezialdisziplin, der klassischen Distanz, den siebten Rang. Lediglich knappe sechs Sekunden fehlten ihm im Eröffnungsrennen der Junioren-Weltmeisterschaften zur Bronzemedaille, die der Schweizer Alistar Smorthit einfuhr.

Das hervorragende deutsche Mannschaftsergebnis machten Marcel Paufler (Goldmedaille / Braunschweig) und der Düsseldorfer Finn Hartstein mit Silber perfekt. Einen besseren Auftakt hätte sich Junioren-Nationaltrainer Ralf Beerschwenger wohl nicht vorstellen können.

Mit dieser mannschaftlichen Geschlossenheit ist das Deutsche Trio für das heutige Teamrennen über die selbe Distanz Top-Favorit auf einen Medaillenplatz und in einer glänzenden Ausgangsposition.

Nach den Einzelergebnissen hat man einen Vorsprung von 10 Sekunden auf die restliche Konkurrenz. Zu den Hauptkonkurrenten zählen die Teams aus der Schweiz, Tschechien, Frankreich und Italien, die sich alle innerhalb einer halben Sekunde befinden.Auf dem Papier absoluter Goldfavorit, aber ob es zur Goldmedaille für das Team Germany reicht, vermag man jetzt noch nicht zu sagen: "Die Tschechen fahren traditioniell immer sehr starke Classic-Mannschaftsrennen. Ich hoffe nicht, dass Sie den vorsprung auf das Team Germany aufholen können.", so Pressesprecher David Piaskowski zu den Chancen des Deutschen Teams.Der 16-jährige Joshua Piaskowski ist optimistisch für das heutige Rennen - und von Nervösität überhaupt keine Spur: "Wir sind optimal vorbereitet für heute, haben extra nochmal ein Team-Training absolviert und das Welle-Fahren (ähnlich dem Windschafften-Fahren beim Radfahren) geübt und auch die Taktik haben wir abgesprochen."Piaskowski soll auf dem oberen flachen Streckenabschnitt der Salaach Kräfte sparen und auf der Doppelwelle seiner beiden Zugpferde mitfahren.

Im Schlussspurt auf dem technisch schwierigen unteren Streckenabschnitt gilt es dann für den als guten Wildwasser-Fahrer bekannten Fuldaer, an seinen Mitstreitern vorbeiziehen um so die nötige Zeit auf die starke Konkurrenz rauszuholen.Wir drücken die Daumen, dass diese Taktik aufgeht.Ebenfalls Chancen auf eine Mannschaftsmedaille bei den Juniorinnen im K1 hat Jil-Sophie Eckert. In den heutigen Einzelrennen landeten die deutschen Mädels mannschaftlich geschlossen auf den Plätzen 13. - 16. Die Fuldaerin landete als zweitbeste Deutsche auf dem 14. Rang. In den heutigen Mannschaftsrennen bahnt sich ein enger Wettstreit um die Medaillen zusammen mit den Teams aus Tschechien, Italien und Frankreich an.

Neben Piaskowski und Eckert in den Kajakdisziplinen wussten auch Fuldas Canadier-Spezialisten am Eröffnungstag zu überzeugen:Der kurzfristig nachnominierte Canadier Zweier mit Jonathan Gescher und Aaron Reith wurde über die ungeliebte klassische Distanz zwölfter und will im Sprint voll angreifen. Aufgrund von Verletzungen kann der Deutsche Kanu-Verband in dieser Disziplin leider keine drei Boote stellen, somit fällt die C2-Mannschaft buchstäblich ins WasserMoritz Fladung, ebenfalls bei seiner ersten Weltmeisterschaft, wurde zum Auftakt zwölfter und damit zweit bester Deutscher im Rennen der Canadier Einer. Er legt den Fokus voll und ganz auf den Sprint am Samstag. Dann will der Sprintzspezailist seine Leistung der Deutschen Meisterschaft wieder holen und schnellster Deutscher Starteer sein.

Zuvor steht für Fladung noch das Mannschaftsrennen im C1 an. Aufgrund der Ausfälle im Deutschen Team muss in der C1- Mannschaft C2-Fahrer Aaron Reith aushelfen. Ob der Wechsel vom großen in den kleinen Canadier problemlos funktioniert wird sich heute zeigen.Vor dem Eröffnungsrennen folgte am Abend zuvor die feierliche Eröffnungsceremonie in der Altstadt von Lofer, bei der die Sportler, Trainer und Betreuer gebührend gefeiert wurden!Auch bei den heutigen Mannschaftsrennen findet man auf der Facebook-Seite https://www.facebook.com/kanuclub.fulda wieder aktuelle Infos zu den Platzierungen von Fuldas Sportlern.BU 10: Einmarsch des Deutschen Teams. +++


Gescher-Reith.

Fuldas WM Teilnehmer bei der Eröffnungsfeier in Lofer. Von Links: Aaron Reith, Joshua Piaskowski, Jonathan Gescher, Moritz Fladung und Jil Sophie-Eckert.

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