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- Foto: KSC Hünfeld e.V.

13.07.13 - KAMPFSPORT

Kooperation mit Vereinen: Teilnahme KSC e.V. Hünfeld am R.AN-Treffen

Im Verlauf der Teilnahme am R.AN-Projekt (Modellprojekt „Erlebniswelt Sport – Wir bieten Respekt und Anerkennung") finden regelmäßige Vernetzungstreffen zwischen den verschiedensten teilnehmenden Sportvereinen, die sich im Zuge des Projektes gegen Rechtsextremismus einsetzen, statt. Beim diesmaligen Treffen in Gießen war auch das Jugendteam des Kampfsportclubs e.V. Hünfeld (KSC) dabei, um sich über die Arbeit der anderen Vereine auszutauschen, zu informieren und weitere Ideen zu sammeln.

Nach Ankunft in Gießen erwartete alle Teilnehmer zunächst eine gemeinsame Begrüßung, in der nicht nur die beiden hauptamtlichen R.AN - Projektleiter Angelika Ribler und Behzad Borhani ihre Freude über das zahlreiche Kommen der Vereinsvertreter zum Ausdruck brachten, sondern auch der Gießener Bürgermeister einige motivierende Worte zum Projekt äußerte. Anschließend folgten nach Kundgabe des geplanten Ablaufes des Wochenendes einige kleinen Vorstellungsspiele, bevor die verschiedenen Workshops begannen, die ein vielseitiges Angebote umspannten, das von einem Parcours-Crashkurs der Freestyler-Gruppe aus Gießen bis zu weiteren Informations-Inputs zum Thema Rechtsextremismus einiges bereithielt.

Das Hünfelder Jugendteam meldete sich aus sportlicher Neugierde zuerst zum Parcours-Workshop an, in dem es nicht nur darum ging, in die Materie von Rückwärtssalto bis Flic-Flac Einblick zu bekommen, sondern auch Vertrauen und Verantwortung für andere zu finden und zu übernehmen. In nahezu drei Stunden ging es nun für die Kampfsportler in lustige Höhen, in denen die Freestyler verschiedene Übungen an jeder Station vorzeigten, die es nachzumachen galt. Dies erwies sich für einige nicht immer einfach, da es oft große Überwindung und eine gute Portion Mut erforderte, die Stationen zu meistern. Nach dem anschließenden Abendessen fanden sie KSCler Zeit, die zahlreichen Stationen wie Kletterwände, Baseball, Fußball und alles, was der Spielpool sonst noch hergab, auszuprobieren.

Als es dunkel wurde, stand der Film „Blut muss fließen" mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur des Filmes auf dem Programm. Trotz der teilweise schockierenden Bilder der heutigen Nazi-Szene brach anschließend eine lange Diskussion darüber aus und es dauerte lange, bis der Regisseur sowie Angelika Ribler der großen Fragenflut der Jugendlichen gerecht werden konnten. Zusammen mit den anderen Vereinen schliefen dann alle Teilnehmer in der großen Turnhalle.

Während der gemeinsamen Verbindungstage hielten Security-Wachmänner und die Polizei immer ein Auge auf die engagierten Jugendlichen, da in Lumdatal noch eine aktive Rechtsextremenszene vorhanden ist. Am nächsten Morgen gab es nach einem gemeinsamen Frühstück noch einen Austausch der Vereine über die Jugendarbeit sowie eine letzte Reflexion des Wochenendes, bevor alle den Heimweg antraten. +++

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