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Christof Geißler strandete im kleinen Ort Schwarz bei Lauterbach.

31.07.13 - WASSERKUPPE

OLC Glider Race hoffen auf Flugwetter - Resultat: Schauer statt Thermik

Immer noch nicht vom Wetter verwöhnt werden derzeit die Piloten des OLC Glider Race auf der Wasserkuppe. Nachdem gestern früh die obligatorische Knofe die Teilnehmer begrüßte, machte das Wetter nach und nach auf. Sportdirektor Reiner Rose und Schulleiter Harald Jörges hatten berechtigte Hoffnungen der Tag wird fliegbar. Nach 10.30 Uhr wurden die Wolkenrenner aufgebaut und für den Flugtag mit Wasser in den Flügeln betankt. Um 12.00 Uhr wurde ein Feldbriefing vor den Flugzeugen durchgeführt. Nochmals um 13.00 Uhr. Ab 14. 00 Uhr ging es endlich los. Mit vier Schleppflugzeugen die 20 Aufwindjäger zu den Aufwinden geschleppt. Zu fliegen war eine 178,2 km lange Aufgabe um die Wenden Alsfeld-Hünfeld-Wasserkuppe- Bad Neustadt- Hohe Hölle mit Ziel Wasserkuppe. Distanz 178,2 Km. Bei gutem Wetter wird so eine Aufgabe gut unter zwei Stunden abgespult.

Doch der Wettergott meinte es einfach nicht gut. Schon während der Startphase bildeten sich Schauer rund um den Berg der Flieger. Nur mühsam hielt sich das Feld in der Luft. Um 15.00 Uhr gab Reiner Rose die Startlinie frei. Das Rennen begann unter zahlreichen Blicken der Zuschauer. Ein dicker Schauer bremste das Vorankommen. Lokalmatador Chris Jörges erwischte es schon vor Freigabe der Startlinie auf dem Schleicher Flugplatz Hunrain. Auch weitere Flugzeuge krebsten im Tiefflug rund um die Wasserkuppe. Mehrere Piloten schafften doch den Abflug. Doch nach und nach verzierten einige Segelflugzeuge Äcker und Wiesen in Richtung Alsfeld. Auf dem Alsfelder Flugplatz landete eine Gruppe von acht OLC Glider Race Piloten. Gerd-Peter Laur schaffte es bis zur zweiten Wende. Dann holte ihn ein Regenschauer auch vom Himmel.

Bei der Beachtung der nötigen Sicherheit sind Außenlandungen im Segelflug ein ganz normaler Vorgang. In der Fachsprache heißt dies Abgesoffen oder zu den Kühen gegangen. Nachdem die Wasserkuppe auch mit Regen eingedeckt wurde klar. Es wird keine Wertung geben. Doch die Wetterprognosen sind nun durchaus freundlich gestimmt. Ab Mittwochmittag soll endlich normales Flugwetter im Anmarsch sein. Reiner Rose studiert so jeden Tag ab 7.30 Uhr die neuste Entwicklung und erstellt daraus eine Aufgabe. Für den 31. Juli hofft er das ab 14.30 Uhr noch was geht. Am 01. August ist der Start dann gegen 11.00 Uhr geplant. Je nach Aufgabe schweben die Piloten zwischen 16.00 Uhr bis 17. 00 Uhr wieder ein. Wenn es optimal läuft können insgesamt noch fünf Wertungsflüge erreicht werden. Es lohnt sich auf der Wasserkuppe vorbeizuschauen.+++


Pokern vor der Startlinie.

Lokalmatador Christoph Limpert vom Rhönflug Gersfeld.


Lokalmatador Chris Jörges vom Rhönflug Gersfeld.

Beim Start sah es noch hoffnungsvoll aus.


Beim Start müssen die Mannen an den Flügeln sprinten.

Die Besucher verfolgten die Luftrennen.

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