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27.08.13 - ULRICHSTEIN

1. Ulrichsteiner Kringel: Per Rad 35, 66 oder 97 Kilometer auf der Ringstraße

Am Sonntag, den 1. September startet ab 9.30 Uhr am Rathaus der „1. Ulrichsteiner Kringel". Dahinter verbirgt sich eine Radrundfahrt die zunächst vom Rathaus zum Ulrichsteiner Kreuz führt. Von hier aus geht es dann im Uhrzeigersinn die komplette, etwas über 30 Kilometer lange „Ringstraße Vogelsberg" entlang. Die Strecke führt über Rebgeshain, Engelrod, Hörgenau, Eichenrod, Eichelhain, Lanzenhain zum Hoherodskopf. Eine Kontrollstelle soll am Taufstein eingerichtet werden, da die Strecke nicht nur einmal, sondern auch insgesamt dreimal gefahren werden kann. Die erste Runde beträgt 35 Kilometer mit rund 570 Höhenmetern. Wer eine zweite Runde hinzulegen will, muss 66 Kilometer mit 1080 Höhenmetern bewältigen. Knapp 100 Kilometer, genau 97 Kilometer mit 1590 Höhenmetern sind es dann bei drei Runden.

Der Start erfolgt um 9.30 Uhr am Stadtplatz durch Bürgermeister Edwin Schneider. Isotonische Getränke und Müsliriegel sind, solange Vorrat reicht, an der Kontrollstelle am Taufstein erhältlich. Am Start stehen Umkleide- und Duschmöglichkeiten zur Verfügung. Der Veranstalter weist daraufhin, dass die Radrundfahrt kein Radrennen ist und daher keine Zeitmessung erfolgt. Das Tragen eines Helmes ist Pflicht und der Veranstalter übernimmt keine Haftung, es fährt jeder Teilnehmer auf eigenes Risiko.

Geboren wurde die Idee vom „Ulrichsteiner Kringel" von Herbert Haussauer aus Helpershain, dessen größtes Hobby das Radfahren ist. Nach zwölf Jahren in Bobenhausen, musste er berufsbedingt den Vogelsberg verlassen und zog nach Neu Isenburg. Doch die Heimat im Vogelsberg war ihm so ans Herz gewachsen, dass er so oft es ging zurückkehrte. Und dies nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad. Den ehemaligen Feiertag „Tag der Deutschen Einheit" am 17. Juni nutzte Haussauer fast in jedem Jahr, mit ein paar Brückentagen Urlaub, zu einer Tour nach Bobenhausen. Eines seiner großen Vorbilder war der deutsche Radrennfahrer Rudi Altig. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass der damalige Neu-Isenburger den Klassiker „Mailand – San Remo mit 290 Kilometern selbst einmal fuhr. Im Januar 2006 zog es ihn wieder in den Vogelsberg zurück, nach Helpershain. Hier hatte er dann die Idee zu einer Radrundfahrt um Ulrichstein. Bei Bürgermeister Edwin Schneider und Tourismussachbearbeiter Andreas Rüb fand er gleich ein offenes Ohr und so startete der Hobbyradfahrer mit seinen Planungen.

Ein Name für diese Tour war mit dem „Ulrichsteiner Kringel" schnell gefunden. Diesen Namen hatte zwar Metzger Lothar Ortwein schon für eine Fleischwurst benutzt, doch er willigte ein, den Namen auch für die Radtour zu verwenden. Angesprochen zur Teilnahme am Sonntagmorgen sind nicht nur Einheimische Radler, sondern auch Touristen und andere Gäste aus nah und fern. Das Startgeld beträgt fünf Euro. Veranstalter ist die Stadt Ulrichstein, die dabei von der Kurverwaltung Herbstein und dem Allgemeine Deutsche Fahrrad Club - Vogelsberg (ADFC) unterstützt wird. Abschließend weist Bürgermeister Edwin Schneider daraufhin, dass die Radrundfahrt bei jedem Wetter stattfindet. (gr)+++

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