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- Alle Fotos: Barbara Enders

02.09.13 - FULDA

Dieses Jahr sind die Athleten vom TSV Ostheim nur mit zwei Mannschaften angereist, je einem Damen- und einem Männerteam. Eigentlich hätte die Mannschaft Männer I den Siegertitel der Vorjahre als quasi "Abonnements-Sieger" zu verteidigen gehabt:  Jedoch fielen einige Top-Sportler krankheitsbedingt aus und auch Leistungsträger wie Manuel Stöcker, Stefan Dietzer oder Sven Perleth fehlten, letzterer, da er derzeit aus beruflichen Gründen in Kanada weilt.

Dabeisein ist alles

Stattdessen liefen die Männer II mit der gleichen Begeisterung wie ihre Vereinskollegen, sie freuten sich gemeinsam an dem Wettkampf teilnehmen zu können. „Heute haben wir nichts gewonnen", war das ernüchternde aber nicht enttäuschende Fazit des Rennens. „Dabeisein ist alles"!

Umso interessanter ist die Zusammenstellung der Mannschaft. Der Jüngste ist gerade 14 Jahre alt. Jan Eyring aus Urspringen läuft seit einem Jahr und scheint recht begabt zu sein. Sein Läuferkollege Harald Nix gab ihm noch ein paar gute Ratschläge mit auf den Weg.

Der Älteste des Teams kann auch noch nicht auf ein großes Sportlerleben zurück blicken, obwohl er schon 66 Jahre zählt, aber bei weitem nicht als der älteste Läufer des TSV Ostheim gilt.

Sport für die Gesundheit

Als er vor sechs Jahren an Diabetes erkrankte, sah er die Ausübung seines Lieblingshobbies in Gefahr. „Ich baue die besten Segelflugzeuge der Welt mit den größten Spannweiten", stellt Walter Binder aus Ostheim schelmisch grinsend fest. Und das Fliegen gehört zu seinen großen Leidenschaften. Die Regeln für das Fliegen sind allerdings sehr streng, körperliche Einschränkungen haben den Entzug der Fluglizenz zur Folge, für Walter Binder der GAU schlechthin.

Klare Worte

Sein Arzt riet ihm unmissverständlich „friss die Hälfte und fang an zu laufen"! Diese klaren Worte können nur von einem kommen, dem heimlichen Laufpapst der Rhön, auch wenn sich Eberhard Helm gegen diesen, seiner Meinung nach völlig überzogenen Titel vehement wehrt.

Walter Binder hat es jedenfalls geholfen, den Empfehlungen seines Hausarztes zu folgen. Mittlerweile bringt er 20 Kilo weniger auf die Waage und seine Diabeteserkrankung gehört heute der Vergangenheit an. Er fühlt sich pudelwohl und kann weiterhin nach Herzenslust fliegen, wenn er nicht gerade mit den Ostheimer Leichtathleten über die Ziellinie des Fulda-Marathons läuft (ara)  +++
























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