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FUSSBALL

Spannender Krimi in der Johannisau: Borussia Fulda - RSV Petersberg 3:2 (2:1)

29.09.13 - Ein hartes Stück Arbeit liegt hinter den Jungs von Oliver Bunzenthal: Bis zur letzten Sekunde musste der SC Borussia Fulda beim Spitzenspiel der Gruppenliga Fulda gegen den RSV Petersberg um die drei Punkte zittern. Viel Hick-Hack, jede Menge Unterbrechungen und vier Strafstöße bekamen die knapp 1000 Zuschauer in der Johannisau geboten. Ein 3:2(2:1)-Erfolg – mit „Ach und Krach" – stand am Ende zu Buche. Der knappe Sieg beruhigte Fuldas Coach Oliver Bunzenthal. „Ich bin natürlich heilfroh, dass wir die drei Punkte in der Johannisau behalten haben", gab der Trainer des SC nach Abpfiff zu, „es war ein schweres Spiel. In Durchgang eins gingen wir verdient in Führung und bringen die Gäste durch einen „blöden" Elfmeter zurück ins Spiel." Nach dem Seitenwechsel sei die Ordnung flöten gegangen. Man hätte den Sack mit einigen Kontermöglichkeiten "zu machen" müssen.

Die Gäste aus Petersberg agierten gegen ersatzgeschwächte Borussen von Beginn an mutig. Beide Teams tasteten sich in der Anfangsviertelstunde ab und gaben einige Warnschüsse ab. Die erste Riesenmöglichkeit des Spiels hatte Marcel Trägler nach 15 Minuten: Eine Flanke von Hysen Haxhiu nahm Trägler direkt, jedoch vereitelte Petersbergs Keeper Steffen Larbig den Versuch mit engagiertem Einsatz. Drei Minuten später klingelte es auch schon. Larbig legte Marc Götze im Strafraum: „Der Stürmer macht es natürlich clever und legt den Ball vorbei", erklärte Larbig im Gespräch mit osthessen-news.de, „vielleicht hab ich ihn berührt, vielleicht auch nicht." Marcel Trägler interessierte die Diskussion nicht: Eiskalt. Links unten. 1:0 für Borussia Fulda.

Nun machten die Platzherren weiter Druck und das 2:0 lag in der Luft. Kurz vor dem Pausenpfiff dann Marcel Trägler die zweite: Andreas Brzoza trat Daniel Schirmer im Strafraum ungestüm gegen die Brust – Schiedsrichter Boris Borschel entschied erneut auf Strafstoß. Diesmal knallte Trägler die Kugel in die Mitte, RSV-Keeper Larbig war zwar dran, dennoch stand es 2:0. Im direkten Gegenzug ertönte erneut ein Pfiff aus Borschels Pfeife. Strafstoß auf der Gegenseite: Auch Brzoza behielt kühlen Kopf und machte seinen Fehler wieder wett.

Nach dem Pausentee war Petersberg am Drücker. Borussia verballerte einiges an Kontermöglichkeiten und hielt die Spannung in der Partie hoch. Erst kurz vor Schluss erzielte Daniel Schirmer die mutmaßliche Vorentscheidung - denkste! Im direkten Gegenzug ertönte der vierte Elfmeterpfiff des Abends: Boris Aschenbrücker behielt vom Punkt die Nerven und eröffnete die packende Nachspielzeit. Am Ende hat es für die Gäste jedoch für nichts Zählbares gereicht.

"Wir hätten viel früher Ruhe ins Spiel bringen müssen", fügte Bunzenthal hinzu, "am Ende stehen zum Glück aber die drei Punkte. Wir haben nach 14 Spielen 13 Siege auf dem Konto, damit kann man denke ich zufrieden sein. Heute Abend feiern wir Oktoberfest, das haben sich die Jungs verdient." Nach einem harten und kampfbetonten Stück Arbeit  ging es für die Borussen ins Vereinsheim zum Oktoberfest. Petersberg konnte mit der starken Leistung einen Achtungserfolg landen. "Wir haben heute gegen einen guten Gegner knapp verloren", fasste RSV-Keeper Larbig das Geschehen zusammen, "leider ist Fußball ein Ergebnissport, aber auf der starken Leistung können wir aufbauen." (Julius Böhm) +++

Alle Fotos: Julius Böhm

Daniel Schirmer wird ungestüm gefoult

Marcel Trägler eiskalt vom Punkt

Auch aus Petersberg kamen einige Fans

1000 Zuschauer waren in der Johannisau

Lange Gesichter bei den Gästen


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