FULDA

01.10.13 - "uno, eine Welt in Fulda e.V." beteiligt dieses Jahr mit einer Veranstaltungsreihe an der Interkulturellen Woche 2013, in Kooperation mit Amnesty International - Gruppe Fulda, der Stadt Fulda, dem Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Fulda sowie dem Kino 35 - Kultur- und Kinoinitiative Fulda.

Wanderausstellung "Hornhaut auf der Seele"

„Hornhaut auf der Seele" So lautet der Titel der Wanderausstellung im Stadtschloss, die die Geschichte zur Verfolgung der Sinti und Roma in Hessen aufzeigt. Diskriminierung und Vorurteile gegenüber Sinti und Roma sind auch heute noch weit verbreitet. Dagegen möchte die Ausstellung aufklären, informieren und für gesellschaftliche Anerkennung der Sinti und Roma werben. Die Ausstellung findet vom 4. bis 18. Oktober in der Galerie vor den Spiegelsälen statt. Eröffnet wird sie am Freitag, den 4. Oktober, um 17 Uhr von Oberbürgermeister Gerhard Möller und Adam Strauß, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Sinti und Roma - Landesverband Hessen. Anschließend referiert der Historiker und Politologe Dr. Engbring-Romang über „Die Macht der Bilder - Antiziganistische Vorurteile und Ressentiments als Grundlage der Ausgrenzung und Verfolgung von Sinti und Roma". Ort der Eröffnungsveranstaltung: Grünes Zimmer, Stadtschloss Fulda, 2. Stock –Aufgang D-1. Die Ausstellung findet im Rahmen der interkulturellen Woche und in Kooperation mit Amnesty - Gruppe Fulda statt. Während des Ausstellungszeitraumes finden weitere thematisch anknüpfende Veranstaltungen in Fulda statt. Weitere Informationen unter www.uno-fulda.de oder in den Ankündigungen in der Presse.


Doppellesung im Stadtschloss: Emel Zeynelabidin und Jovan Nikolic

„uno, eine Welt in Fulda e.V." feiert! Seit nunmehr 20 Jahren besteht in Fulda dieser Verein, der sich für interkulturelle Begegnung, Integration und Völkerverständigung einsetzt. Deshalb war es naheliegend, zum Jubiläumsprogramm im Rahmen der Interkulturellen Woche 2013 auch einen Leseabend zu organisieren, der das Anliegen von „uno" aufgreift und gleichzeitig dem literarisch interessierten Publikum eine Autorin und einen Autor vorgestellt, deren Leben und Wirken die Thematik von „uno" so anspruchsvoll wie glaubwürdig widerspiegeln.

Am Dienstag, dem 15. Oktober, 19.00 Uhr, lesen im Marmorsaal des Stadtschlosses: Jovan Nikolic aus „Weißer Rabe, schwarzes Lamm" und Emel Zeynelabidin aus „Erwachsen wird man nur im Diesseits". Jovan Nikolic ist in Serbien aufgewachsen und 1999 nach Deutschland emigriert, wo er heute zu den bekanntesten Roma-Autoren zählt. In dem Buch erzählt er voller Magie und Melancholie von seiner erlebten wie erlittenen Kindheit, die er mit seinen Musiker-Eltern, immer übers Land unterwegs, im ehemaligen Jugoslawien verbrachte. Früh hat er erfahren müssen, dass das Wort Zigeuner stigmatisiert. Emel Zeynelabidin ist in Istanbul geboren, lebt aber bereits seit ihrer frühen Kindheit in Deutschland. Im Alter von 45 Jahren legte sie das Kopftuch ab, zeigt seitdem jedoch nicht nur, wie ihre Texte sehr eindrucksvoll dokumentieren, ihre Locken, sondern dokumentiert auch ihren Entwicklungsprozess. Das Buch lässt außergewöhnliche Einblicke auf das Leben dieser sympathischen Autorin zu, die es nicht leicht hatte, ihren Weg zu finden. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadt Fulda statt. Der Eintritt ist frei. +++


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