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- Bildquelle: Chris Heuser

EISHOCKEY

Auf Sieg eingestellt: Lauterbacher Luchse setzen Siegesserie souverän fort

30.10.13 - Nach dem bereits zweistelligen Auswärtserfolg am vergangenen Freitag gegen die Ratinger Ice Aliens legten die Lauterbacher Eishockeycracks am Sonntag eine weitere Schippe drauf und ließen, wenn auch verspätet, abermals ein Torfeuerwerk zur Freude der rund 40 mitgereisten Fans abbrennen. Wie gewohnt war nichts von einer Stimmung, welche auf ein Auswärtsspiel hindeutet, zu verspüren. Der Gesang der Luchseanhänger hallte von Anfang bis Ende durch die Halle in Wiehl.

Der Stimmung entsprechend spielten sich die Luchse von Beginn an auf Sieg ein und das Spiel verbrachte mit Abstand die meiste Zeit im Drittel der Wiehler. Lediglich die Chancenverwertung konnte im ersten Drittel die Euphorie auf Tribüne und Spielerbank niedrig halten. Trotz klarer Überlegenheit der Raubkatzen stand es mit Ende der ersten Periode immer noch 0:0.

Im zweiten Abschnitt sollte die Partie jedoch schlagartig einen anderen Verlauf nehmen. Schon in der 22. Spielminute lief sich Paul Schmelzer vorm gegnerischen Tor frei und wurde von Benny Schulz aus der Ecke bedient. In der Folge netzte Schmelzer per Direktschuss durch die Beine zum erlösenden 1:0 ein. Weitere 2 Minuten später verwandelte ebenfalls Paul Schmelzer die Vorarbeit Brendan Burges zum 2:0. Ein kurzer Dämpfer durch die Gastgeber erfolgte dann in der 26. Spielminute, wodurch das Spiel der Luchse jedoch keine Schwächung erfuhr.

In der 29. Minute konnte Benny Schulz mit einem Nachschuss zum 3:1 vollenden. Einer der sehenswertesten Treffer des Abends wurde durch Emanuel Grund in der 12. Minute vorbereitet. Der Verteidiger setzte zum Schlagschuss an und verzögerte in der Folge als Zuspiel auf Mario Kreuz, welcher, durch die Fehlreaktion des Wiehler Goalies ins freie Tor einschieben konnte. Der Drang aufs gegnerische Tor wollte in der Folge nicht abreißen. Nach einer schönen Kombination zwischen Horst Feuerfeil und Pierre Kracht konnte Jens Feuerfeil schließlich in der 25. Minute zum 5:2 punkten. Eine Minute später musste man den zweiten Gegentreffer dieses Drittels zum 5:2 hinnehmen, konnte jedoch durch 2 Tore seitens Brendan Burge in der 17. und 18. Minute eine gute Antwort darauf geben. Der Kanadier biss sich vors Tor und versenkte den Puck in beiden Fällen flach im Netz. Zum 8:2 Zwischenstand traf Benny Schulz in der Folge 22 Sekunden vor Drittelende durch einen präzisen Querpass Brendan Burges vor dem Tor in Überzahl.

Das dritte Drittel startete mit einer Blitzattacke durch die Luchse, welche ihren Abschluss im Tor der Pinguine fand. Jens Feuerfeil traf nach nur 18 Sekunden zum 9:2 und versüßte somit nicht nur den Start in den letzten Abschnitt sondern machte auch den Weg für einen erneuten zweistelligen Sieg der Lauterbacher frei. In der 46. Minute war es schließlich vollbracht. Benny Schulz lochte abermals in Überzahl per Direktschuss auf Zuspiel Jake Fardoes durch die Beine des Keepers zum 10:2 ein. Nach einem 3. Gegentor in der 47. Minute war es Horst Feuerfeil, welcher auf Zuspiel seines Bruders Jens mit bemerkenswerter Ruhe und Klarheit zum 11:3 ausbauen konnte, indem er den Torhüter so lang auf die linke Seite des Tors zog, bis dieser den Schuss letztlich nicht mehr erreichen hätte können. In der 14. Minute konnte Paul Schmelzer den Spielstand erneut auf 12:3 hochschrauben. Keine Minute später jedoch fassten sich die Gastgeber wieder ein Herz und verbuchten ihren 4. Treffer in Folge einer Unachtsamkeit in der Defensive der Luchse. Sollte man meinen, der Treffer durch Benny Schulz, 53 Sekunden vor Spielende, welchem ein sehr kreatives Zuspiel durch Paul Schmelzer voranging, sei knapp vor Schluss gefallen, so lehrt einem der Gegentreffer durch Wiehl nur 6 Sekunden vor Abpfiff der Partie die absolute Unvorhersehbarkeit und Geschwindigkeit, die in einem Eishockeyspiel steckt. Letztlich stand ein 13:5 Auswärtssieg zum Ende eines 6 Punkte Wochenendes zu buche und Fans, Trainer sowie Mannschaft zeigten sich beim anschließenden Essen vollauf begeistert und zufrieden über die Leistung auf dem Eis.

Als einzige Negativmeldung ist jedoch die Matchstrafe Horst Feuerfeils zu nennen, welcher nun für mindestens 2 Spiele gesperrt ist. Über die genaue Dauer der Sperre muss nun ein Schiedsgericht entscheiden.

Tore: 1:0 Schmelzer (Schulz), 2:0 Schmelzer (Burge), 2:1 Isselhorst (Finkenrath), 3:1 Schulz (Schmelzer,Burge), 4:1 Kreuz (Grund, Feuerfeil,J.), 5:1 Feuerfeil,J. (Kracht, Feuerfeil,H.), 5:2 Schuhmacher (Beste,Cammann), 6:2 Burge (Fardoe,Schmelzer), 7:2 Schmelzer (Burge,Fardoe), 8:2 Schulz (Burge,Schmelzer), 9:2 Feuerfeil,J. (Feuerfeil,H., Kracht), 10:2 Schulz (Fardoe,Burge), 10:3 Beste (Reger), 11:3 Feuerfeil,H. (Feuerfeil,J.,Kracht), 12:3 Schmelzer, 12:4 Cammann, 13:4 Schulz (Schmelzer), 13:5 Cammann (Beste,Barden); Strafen: Wiehl: 34, Luchse: 10 + Matchstrafe (Feuerfeil,H.) +++


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