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HOFBIEBER

08.11.13 - Erlebnisreiche Tage liegen hinter den Sängerinnen und Sängern des Gesangvereins 1882 Hofbieber. Eine Woche war der Verein in Ungarn in Budapest und Kecskemét zu Gast. Das Programm umfasste zwei Chorkonzerte, sowie interessante Fahrten und Besichtigungen. In der "St. Anna" Kirche im Stadtteil Buda präsentierte der gemischte Chor ein Konzert mit rein geistlicher Chorliteratur auf hohem a Cappella Niveau, insbesondere das Pater Noster von Albert de Klerk gelang besonders ausdrucksstark und innig Der Kleine Chor des Gesangvereins interpretierte anschließend drei geistliche Kammerchorwerke, wobei insbesondere das Exsultate Justi des Renaissance-Komponisten Viadana einen tiefen Eindruck hinterließ. Die zahlreichen Zuhörer bedachten die Sängerinnen und Sänger mit ovationsartigem Beifall.

Musikalischer Höhepunkt der Konzertreise war das gemeinsame Konzert mit dem Lakó Sándor Kammerorchester aus der ungarischen Stadt Kecskemét. Der Konzertsaal des Musikpädagogischen Instituts "Zoltán Kodály" bot den passenden Rahmen für ein nachhaltiges Konzerterlebnis. Auf geistliche Literatur folgten drei Volksliedbearbeitungen von Felix Mendelssohn-Bartholdy von nahezu klassischer Schlichtheit. Mit Gospels und Popmusik leitete der Chor auf die Höhepunkte des Konzerts hin, die gemeinsame Darbietung von Mozarts "Ave Verum" und Buxtehudes "Magnificat" durch das Orchester und den gemischten Chor. Chor, als auch Orchester waren den stimmlichen und musikalischen Anforderungen jederzeit gewachsen. Ausbalanciert, engagiert, mit sicherer Intonation und sehr guter Textdeutlichkeit folgten beide Klangkörper dem Dirigat von Matthias Dickhut. Das Konzert fand bei den Besuchern eine begeisterte Resonanz.

Neben den Konzerten gehörte breiter Raum der Besichtigung von Budapest, sowie Fahrten in die Umgebung. Zu Budapest gehören unbedingt Führungen durch das imposante Parlamentsgebäude sowie das Nationalmuseuum auf der Burg. Eine nächtliche Schifffahrt auf der Donau sowie der Blick von der Fischerbastei auf das nächtliche Budapest mit seinen imposant beleuchteten Brücken hinterließen bleibende Eindrücke. Ein Ausflug zum Donauknie, der mächtigen Kathedrale von Esztergom, verbunden mit einem kleinen Konzert, Visegrád und Szentendre, geprägt von serbischen Einwanderern aus dem 18. Jahrhundert, rundeten das Besuchsprogramm ab. Auch eine Führung durch die Stadt Kecskemét, mit 115000 Einwohnern die achtgrößte Stadt Ungarns stand auf dem Programm. Die vielen schönen Kirchengebäude, einer der schönsten Stadtplätze Ungarns, sowie das prunkvolle Rathaus waren hier zu bestaunen. Es blieb aber immer genügend Zeit, um in den Geschäften Budapests zu bummeln, eines der berühmten Thermalbäder zu besuchen, oder sich ausgiebig in der vielfältigen Cafe- und Kneipenszene Budapests zu tummeln.+++


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