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BAD NEUSTADT

Lobpreis-Abende der Pfarreiengemeinschaft sollen feste Institution werden

27.11.13 - „Den Namen Gottes loben und preisen, mit Leib und Seele beten", dazu lud Pfarrer Dr. Andreas Krefft in der Kirche in Mühlbach die Gläubigen ein. Es war der erste Lobpreisabend in der Pfarreiengemeinschaft Bad Neustadt und es sollen noch viele weitere folgen. Zumindest in den Wintermonaten möchte Pfarrer Krefft jeweils am ersten Freitag im Monat in Mühlbachs Kirche Gott mit modernen Liedern loben und preisen. „Jesus lädt uns ein, er wird in unserer Mitte sein", sagte Pfarrer Krefft zu Beginn des Lobpreis, dem zunächst eine Eucharistiefeier und die Aussetzung des Allerheiligsten voranging. „Wir sind eingeladen vor dem Herrn zu verweilen, ihn anzubeten und uns vor ihn zu bringen." Und die Menschen haben sich einladen lassen. Von der ersten Minute an wurde begeistert mitgesungen. Viele der Lieder waren für die Fatima-Freunde bekannt und gemeinsam mit Pfarrer Krefft zu singen macht einfach Freude. So waren viele Freunde aus der Rhön nach Mühlbach gekommen, um mit ihm zu singen, zu beten und zu feiern.

Musikalisch wurde Pfarrer Krefft unterstützt von der Band „Sursum Corda" (Erhebt die Herzen). Adam Broll (Steinach) ist vielen Fatima-Freunden in Begriff, ist er doch bei den Andachten für die musikalische Umsetzung zuständig. Beim Lobpreis spielte er mit Philipp Broll (Steinach), Florian Kessler (Waldberg) und Corinna Raab (Aura). Ute Bocklet aus Bad Kissingen hatte zu einigen Musikstücken meditative Texte vorbereitet. Auch wenn die Musiker in den Walddörfern mit Pfarrer Krefft schon zusammen gearbeitet haben, in dieser Form war Sursum Corada zum ersten Mal in der Pfarreiengemeinschaft in Bad Neustadt zu Gast.

„Lasst uns alle aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele, aus ganzer Gesinnung, aus aller Kraft und Stärke, mit ganzem Verstand, mit allen Kräften, mit ganzer Anstrengung, mit ganzer Zuneigung, mit unserem ganzen Inneren, mit allen Wünschen und aller Willenskraft Gott den Herrn lieben", eröffnete Pfarrer Krefft den Lobpreis. „Wir beten dich an" - ein ruhiges Lied, aber umso eindrucksvoller und eingängiger stand am Beginn des Abends. „Ja Herr, wir beten dich an, jetzt, heute und hier ist die richtige Zeit dafür", betete Ute Bocklet. Dann folgte „Komm, jetzt ist die Zeit, wir beten an" Eindringlich und fröhlich zu gleich, ein Bekenntnis für Gott. „Jede Zunge wird dich bekennen als Gott. Jeder wird sich beugen vor dir." Mit „Veni Sante Spiritus" wurde es ruhig und meditativ, Pfarrer Krefft betete um die Gaben des Heiligen Geistes. „Reinige, erfrische und heilige meine Seele. Verleihe mir deine Gnade." Voller Vertrauen wurde gebetet: „Schenke mir immer mehr dein Licht und entzünde mich mit deiner Liebe. Lass mich ganz in deiner göttlichen Liebe versinken."

Pfarrer Krefft sprach zwischen den Liedern immer wieder Gebete und meditative Texte, die einluden sich auf das Geschehen einzulassen, in das eigene Innere abzutauchen und vor Gott zu bringen. Mit seinen Worten ließ er Bilder aufsteigen, die die Texte der Lieder noch vertieften. Ob bei „Oh Herr, gieße Ströme" oder „Seine Liebe", immer wieder ging es um die unfassbare Größe Gottes, seine Liebe und Hinwendung zu den Menschen. „Gott der Liebe, wie nahe bist du denen, welche dich suchen, wie süß, wie lieblich bist du denen, die dich finden." Im Mittelpunkt des Abends stand Jesus, der in einem weiteren Lied als „Anker in der Zeit" bezeichnet wurde. „In unsrer Mitte lebt es schon, ein Stück vom Himmel hier auf Erden in Jesus Christus, Gottes Sohn. Er ist das Zentrum der Geschichte, er ist der Anker in der Zeit. Er ist der Ursprung allen Lebens und unser Ziel in Ewigkeit." Der Blick auf Jesus am Kreuz wurde mit dem Lied „Zwischen Himmel und Erde" noch weiter verstärkt und vertieft. „Zwischen Himmel und Erde hängst du dort. Wo die Balken sich kreuzen, ist der Ort Wo sich Himmel und Erde trifft in dir. Dort am Kreuz." Der Lobpreisabend kam mit einem Geschenk und einen Versprechen von Pfarrer Krefft zum Ende. Er sang für die Gemeinde „Bleibe hier bei uns, die Sonne sinkt hinab" und versprach, dass schon in zwei Wochen der nächste Lobpreis stattfinden wird.+++


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