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HANAU

30.11.13 - Kreisbeigeordneter Matthias Zach und der Hanauer Stadtrat Andreas Kowol haben die Umweltschulen des Main-Kinzig-Kreises und der Stadt Hanau ausgezeichnet. In der Lindenauschule in Hanau-Großauheim überreichten Zach und Kowol Urkunden an die Schulen und dankten außerdem dem Umweltzentrum in Hanau in Person von Gabriele Schaar-von Römer sowie dem abgeordneten Lehrer Werner Schönhals für die Unterstützung der Umweltschulen. Zusätzlich erhielt jede Schule 50 Euro.

Kreisbeigeordneter Matthias Zach bedankte sich bei den Lehrerinnen und Lehrern, dass sie in den 16 Schulen im Main-Kinzig-Kreis, der Stadt Hanau und dem benachbarten Wetteraukreis ihren Umweltbildungsauftrag hervorragend umsetzen. Einig waren sich Zach und Kowol mit der Leiterin der gastgebenden Schule, Ingrid Koch, dass lokale Umweltprojekte an Bedeutung gewännen, vor allem dann, wenn UN-Klimakonferenzen wie dieser Tage in Warschau wieder einmal weit hinter den Erwartungen zurückblieben. Dass die beiden Schulträger Main-Kinzig-Kreis und Stadt Hanau die Ehrung gemeinsam vornähmen, sei ein symbolischer Akt. An der Lindenauschule wurden außerdem zur Feier des Tages zwei neue Apfelbäume gepflanzt.

Die Projekte der ausgezeichneten Schulen sind äußerst vielfältig. Die Bergwinkelschule in Schlüchtern gestaltete ein umweltpädagogisches Projekt in Zusammenarbeit mit der Ökologischen Forschungsstation Schlüchtern sowie dem Bau eines Insektenhotels. Die Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau legte einen Schulgarten an und entwickelte ein Abfallkonzept für die Schule. Die Beruflichen Schulen in Gelnhausen erweiterten eine BUND-Streuobstwiese und widmeten sich der Frage, wie man umweltfreundlich mobil bleiben kann. Die Eugen-Kaiser-Schule zog mit dem kompletten Schulgarten um und baute Kräuter an, die anschließend zubereitet wurden. Die Georg-Büchner-Schule in Erlensee nahm sich dem ökologischen Entwicklungsraum im Schulgelände an und entwickelte die Vision einer Energiesparschule. Die Hans-Elm-Schule in Sinntal-Altengronau gestaltete den schulischen Außenraum mit recycelten Materialien und widmete sich beim Geocaching dem Vernetzen von Bildungsorten. Die Heinrich-Böll-Schule in Bruchköbel richtete im schuleigenen Garten einen Naturlehrpfad ein und ging in einem Lebensmittel-Check dem Motto „Du bist, was du isst" nach. Die Ludwig-Geißler-Schule gestaltete ein naturnahes Schulgelände und kümmerte sich unter der Überschrift „Gib dem Abfall einen Korb" der Ressourcenschonung und dem Klimaschutz.

Neben den Schulen aus dem Main-Kinzig-Kreis und denen aus dem Berufsschul-Zweckverband der Stadt Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis wurden noch fünf Schulen aus dem Stadtgebiet Hanau und drei Schulen aus dem Wetteraukreis ausgezeichnet.Im Jahr 2005 erhielten die zehn hessischen Umweltzentren vom Kultusministerium den Auftrag, Schulen auf dem Weg zur Umweltschule zu begleiten. Gestartet mit 50 Umweltschulen, konnten im Jahr 2013 bereits 172 Schulen in Hessen den Eingangsbereich mit einer Urkunde und einer Fahne schmücken. +++


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