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FULDA Wasserball-Bundesliga

Wasserfreunde verlieren knapp 9:11 zu Hause gegen Wedding

09.02.14 - Es war ein Krimi im Sportbad Ziehers. Die Wasserfreunde Fulda waren stark vom ersten bis zum dritten Viertel. Und solange hielt auch die Führung. Dann begann das Drama. SC Wedding Berlin im Bundesliga-Spitzenspiel war am Samstagabend als Gast in die Domstadt gekommen. Die Zeichen standen gut für die Osthessen. 290 Fans feuerten die Jungs kräftig an. Immer wieder hallte "Auf gehts Fulda - auf gehts" durch die Schwimm-Arena. Aber es half nichts. Trotz der super Leistung hieß der Endstand: 9:11 für die Gäste aus der Bundeshauptstadt. Also wieder keine Punkte für Fulda. Das heißt: Platz 8 in der Tabelle - Schlusslicht.

Volker Schunke vom Trainer-Team kurz nach dem Spiel zu osthessen-news.de: "Ehrlich gesagt: die bessere Mannschaft hat verloren. Wir waren leider nicht die Cleversten." Ein Sieg wäre mehr als verdient gewesen. Aber: die Wasserfreunde haben dem Gegner im letzten Viertel viele Chancen eröffnet und damit wertvolle Punkte verschenkt. "Das müssen wir abstellen", betonte Schuke.

7:2 haben die Wasserfreunde geführt. Der Sieg lag in der Luft. Der Fuldaer Joszsef Katona (1) zeigte Stärke und platzierte einen Volltreffer. Auch die Torschützen David Horvath (2), Alexander Hörl (2), Kapitän Tarek Bary (1), Balazs Borbely (1) sowie Marvin Hohmann (1) und Marc Weber (1) zeigten Stärke. Das gesamte Team war kämpferisch - bis zum spannenden Finale. 4 Minuten, 11 Sekunden vor dem Abpfiff der Ausgleich durch Wedding zum 8:8. Das Glück war von nun an auf der Seite der Berliner. In Fulda ließen Konzentration und Kondition nach. Wedding - und da vor allem Marton Sarosi (5) - legte mit einem Triple nach und erarbeitete sich so den Vorsprung auf 11 Tore. Fulda legte noch einmal in letzter Sekunde nach. Stand beim Schlusspfiff: 9:11.

Enttäuschung bei den Wasserfreunden in Ziehers-Nord. Aber es war knapp. Und - so sagte es auch Moderator Andreas Staubach: "Der Aufwärtstrend ist erkennbar. Es war eine wahnsinnige Steigerung." Kopf hoch und weiter Kämpfen. Das nächste Bundesliga-Heimspiel ist in zwei Wochen - am Samstag, den 22. Februar - gegen Duisburg 98. Anpfiff ist um 19 Uhr.

WF Fulda: Siebeck; Borbely (1), Wiegand, Hartung, de Beisac, Bary (1), Hörl (2), Horvath (2), Ritzel, Hohmann (1), M. Weber (1), Katona (1), Müller.

Wedding Berlin: Lis; Kleinschmidt (1), Knoop (1), Koch (1), Sarosi (5), Meißner, Hübscher, Tscheschlok, Kolowski (2), Biegel (1), Langner, Meißner, Lefevre.

Schiedsrichter: Heidmann/Stähler. +++ (Christian P. Stadtfeld). +++


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