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EISHOCKEY EISHOCKEY: 4:2 gegen Eisadler

Lauterbacher Luchse gewinnen erstes Finalspiel

26.03.14 - Das erste Finalspiel um den Regionalliga Pokal geht an die Lauterbacher Luchse. Vor über 700 begeisterten Zuschauern in der Lauterbacher Eissport-Arena, lieferten sich die Lauterbacher Luchse und die Eisadler aus Dortmund ein packendes Finalspiel.Der kurzweilige Eishockeyabend begann bereits um 17 Uhr mit einem Einlagenspiel der „Jungen Luchse". Während Trainer und stellvertretender Vorsitzender Jens Grunewald das Spiel moderierte, konnten die Nachwuchsspieler den Fans ihr Können zeigen und ernteten dafür jede Menge Applaus. Bevor dann die Hauptakteure des Abends ins Geschehen eingriffen, durften alle Anwesenden noch Teil eines ganz besonderen Momentes werden. Vor dem Eröffnungsbully machte Luchse Goalie Sebastian „Quack" Grunewald, seiner Freundin einen erfolgreichen Heiratsantrag.

Mit dem Einwurf des Pucks, war dann allerdings die Romantik in der Lauterbacher Eissport-Arena verflogen. Den besseren Start, in das teilweise sehr körperbetont und intensiv geführte Spiel, erwischten dabei die Luchse. Taktisch bestens eingestellt und hochkonzentriert, erspielten sich die Männer von Coach Roger Nicholas die ersten guten Torchancen. Der erste Torjubel hallte dann in der 6. Spielminute durch die Eishalle. Stürmer Benni Schulz verwertete die fein herausgespielte Vorlage von Brendan Burge zur 1:0 Führung für die Luchse. Nur zwei Minuten später war Dortmunds Abwehrbollwerk erneut geknackt. Wieder war es der Spieler mit der Nummer 17, der Fans und Teamgefährten zum Jubeln brachte. Spieler und Torhüter der Eisadler waren bei seinem Sololauf nur Statisten. Mit seinem dritten Tor in der 11. Spielminute machte Benni Schulz seinen Hattrick perfekt und krönte seine bärenstarke Leistung an diesem Abend. Mit der drei Tore Führung ging es dann erst mal zum Abkühlen in die Kabinen.Dass die Eisadler definitiv in die Regionalliga West gehören und dort sicherlich in der kommenden Saison ein Wörtchen mitreden werden, zeigte sich ab dem zweiten Drittel. Immer öfter tauchten die Stürmer aus Dortmund gefährlich vor dem Tor der Luchse auf. Jedoch zunächst ohne Erfolg. Bedingt durch einen Wechselfehler der Luchse, erzielten die Eisadler in der 23. Spielminute den Anschlusstreffer. Als direkt nach dem Bully der Puck erneut im Lauterbacher Tor lag, befürchteten viele Anhänger der Luchse Schlimmes. Während die Dortmunder Spieler gedanklich wohl noch jubelten, schlugen die Luchse erneut zu. Nach Vorlage von Sven Naumann und Jake Fardoe, machte Pierre Kracht kurzen Prozess und erzielte das 4:2 für die Luchse.

Beide Teams lieferten sich weiterhin einen offenen Schlagabtausch. Kampf um jeden Zentimeter Eis und harte Checks bestimmten das Spiel. Eine Schrecksekunde gab es kurz vor Ende des zweiten Drittels. Ein Dortmunder Spieler verletzte den am Boden liegenden Lauterbacher Goalie Grunewald, beim Versuch diesen zu überspringen, am Rücken. Nach längerer Behandlungszeit konnte Sebastian Grunewald aber in das Tor zurück kehren.Mit dem knappen Vorsprung für die Luchse, ging es dann ins letzte Drittel. Auch im letzten Abschnitt gingen beide Mannschaften noch mal hohes Tempo. Durch eine weiterhin sehr disziplinierte Abwehrleistung, hielten die Luchse den Gegner vom Tor fern. Dortmund fand kein Mittel die Lauterbacher Hintermannschaft zu knacken. Aber auch die Luchse hatten im Torabschluss keinen Erfolg mehr zu verzeichnen. Am Ende stand ein verdienter Sieg für die Luchse auf der Anzeigetafel. Eine Entscheidung im Kampf um den Pokal ist nach diesem Spiel allerdings noch nicht gefallen. Dortmund wird im zweiten Finalspiel am kommenden Sonntag in Dortmund sicherlich alles daran setzen, um die Luchse noch abzufangen. Dazu benötigen die Eisadler einen Sieg mit mehr als zwei Toren Unterschied.

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

Tore: 1:0(6.) Schulz; 2:0(8.) Schulz; 3:0(11.) Schulz; 3:1(23.) Bitter; 3:2(24.) Rinke; 4:2(24.) Kracht.

Luchse: Tor: Grunewald, O. Ebenrett – Abwehr: Naumann, Fardoe, Grund, Hornivius – Sturm: Kracht, Burge, M. Six, J. Feuerfeil, Kreuz, Reimer, Schulz, Metzendorf, D. Six.

Strafzeiten:
Lauterbach 10 - Dortmund 12.+++

Fotos: Chris Heuser


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