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Der neue Vorstand (v.li): Reinhard Buchhagen, Jörg Dietz, Birgit Buchhagen-Palmer, Sebastian Möller, Peter Enders, Joachim Krienke, Markus Röhner und Hans-Dieter Alt. -

FULDA Borussia Fulda mit veränderter Spitze

Peter ENDERS (31) neuer Borussen-Präsident - Sport-Manager, Beirat, Ausrichtung

26.06.14 - Peter Enders (31) - Chef der Unternehmensgruppe KRAH+ENDERS mit BMW, MINI, RENAULT und KIA-Autohäusern in Osthessen und im Rhein-Main-Gebiet - ist neuer Präsident des Fußball-Traditionsvereins SC Borussia Fulda. Der Unternehmer ist am Mittwochabend von der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt worden. In den Räumen von Hauptsponsor R+S fielen wichtige Personalentscheidungen, es gab Berichte über die Entwicklung im letzten Jahr, Finanzen und die Zukunft. Knapp 50 Mitglieder folgten der Einladung ins Fuldaer Münsterfeld.

Neben dem neuen Vorstandsvorsitzenden Enders sind Joachim Krienke (Vorstand - Schwerpunkt Jugend), Birgit Buchhagen-Palmer (Schriftführerin), Reinhard Buchhagen (Schatzmeister) und Jörg Dietz (Beisitzer - verantwortlich für zweite Mannschaft und Events) in den Vorstand gewählt worden. Neuer Beiratsvorsitzender ist der Vorstandsvorsitzende der R+S-Unternehmensgruppe Markus Röhner. Der Fuldaer Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Hans-Dieter Alt gehört ebenfalls dem Beirat an. Zum Alterspräsidenten wurde Horst Buschel berufen.

Seit dem 1. Juni hat der Verein aus der Johannisau einen hauptamtlichen Sport-Manager: Sebastian Möller (31) aus Hattersheim und mit zweitem Wohnsitz in Schlitz-Queck. Der ehemalige Bundeswehr-Soldat (Niederstetten) studierte in Düsseldorf Sport-Management. Seine Aufgaben liegen in der Organisation der ersten Mannschaft als Sportlicher Leiter, als Verantwortlicher für das Fußball-Camp und strukturelle Fragen.

Ziele für die kommende Saison des neuen Verbandsligisten: die 400 Mitglieder-Marke knacken, die Jugendarbeit mit der neuen Jugend-Spiel-Gemeinschaft (mit dem Haimbacher SV) intensivieren und den "positiven Kurs" halten. Ab der Saison 2014/2015 soll bei Auswärtsspielen der ersten Mannschaft wieder ein Fanbus - "so wie früher" (Enders) - eingesetzt werden. Der Kleinbus verfügt über 20 Plätze. Der Verein befinde sich in einer "wirtschaftlich guten Situation - so wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr", betonte Vereins-Chef Dietz, der nach vier Jahren nicht mehr als erster Mann kandidierte.

Dietz lobte das Konzept mit "dem starkem Beirat". Dieser ist verantwortlich für die strategische Ausrichtung und Budgetverhandlungen. "Die Arbeit trägt bereits Früchte. Borussia hatte schon lange nicht mehr so eine breit aufgestellte Sponsorenriege hinter sich." Viele Freunde und Partner hätten Drei-Jahres Verträge unterschrieben. Ein Zeichen, das sich die Arbeit lohnt: Borussia Fulda kennt man über die Landesgrenze hinaus und die Nachfrage nach Freundschaftsspielen, auch von höherklassigen Vereinen, ist groß. "Wir können in diesem Jahr gar keine neuen Termine mehr annehmen. Es ist schon alles festgezurrt."

Der frischgebackene Borussen-Präsident Peter Enders verfolgt das Ziel, den Verein wieder zu einem Aushängeschild der Stadt zu machen. Der größte Leistungsträger ist die erste Mannschaft. 21 Spieler inklusive Torwart gehören zum Kader um Cheftrainer Oliver Bunzenthal. "Eventuell kommt noch einer dazu", verriet Enders. Am vergangenen Dienstag war Trainingsauftakt - mit neun Neuen im Team. Vom 17. bis 20. Juli startet die Mannschaft zum Trainingslager nach Novi Sad (Serbien). "Wir wollen bis zum Winter eine vernünftige Ausgangslage erreichen." Im ersten Halbjahr der neuen Saison tragen "Ollis Jungs" ein Freundschaftsspiel gegen die Nationalmannschaft der Deutschen Post aus.

Mit der zweiten Mannschaft will Borussia mittelfristig in die Kreisoberliga aufsteigen. Im Kader sind 18 Spieler. "Hier werden wir einen Schwerpunkt in dieser Saison legen", kündigte Enders an. Ziel sei es bis Ende 2015 die ersten beiden Mannschaften näher zusammen zu führen. Für alle, die nur Spaß beim Fußballspielen haben wollen, sei die dritte Mannschaft im Seniorenbereich richtig. "Wir wollen ein Team aufbauen - und diese Mannschaft soll sich komplett selber finanzieren. Hier steht die Gemeinschaft im Mittelpunkt."

In der abgelaufenen Saison holten die Borussen unter allen hessischen Amateur-Clubs die meisten Zuschauer ins Stadion in der Johannisau. Im Durchschnitt waren es knapp 500 pro Heimspiel. "Wir wollen auch zukünftig für die Besucher und Fans attraktiv sein - mit . Das Stadion ist ein Ort der Begegnung - eine Kontaktbörse." Auch dabei will der Beirat helfen, sagte Röhner. Er machte deutlich: "Wir wollen Mitglieder gewinnen, gesund wachsen, die Jugend fördern und Borussia in einem ruhigen Fahrwasser gleiten lassen. Dabei gilt aber immer: Wir werden kein Geld ausgeben, das wir nicht in der Kasse haben." Dem Verein Borussia Fulda gehören derzeit 337 Mitglieder, darunter 175 Passive, an. Tendenz: steigend. (Christian P. Stadtfeld). +++

Neuer Präsident von Borussia Fulda: Peter Enders.

Joachim Krienke - Vorstand mit dem Schwerpunkt Jugend

Jörg Dietz und Reinhard Buchhagen.

Zahlreiche Mitglieder waren zur Mitgliederversammlung gekommen.

Der neue Beiratsvorsitzende Markus Röhner (re.) und Borussen Präsident Peter Enders. ...


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