Osthessen Sport
Dämpfer für Philipp von Keitz (am Ball) und die Wasserfreunde Fulda: Zum Auftakt verloren die Fuldaer gegen Friedberg. Fotos: Jonas Wenzel (Yowe)

04.11.2018 - FULDA

Wasserfreunde Fulda - VfB Friedberg 7:14

Wasserfreunde Fulda kassieren Auftakt-Pleite

Misslungener Start in die neue Saison: Die Wasserfreunde Fulda verloren am Samstagabend ihr erstes Spiel in der neuen Spielzeit der 2. Bundesliga Süd mit 7:14 (2:4, 2:5, 0:2, 3:3) gegen den VfB Friedberg. Vor allem die Viertel zwei und drei, in denen die Gäste ihren Vorsprung deutlich ausbauen konnten, sorgten für die erste Pleite im ersten Spiel für die Wasserfreunde.

"Es haben sich Abgründe aufgetan, von denen wir nach dem Pokalspiel nicht dachten, dass es sie geben würde", nahm WFF-Trainer Tarek Bary nach der Pleite kein Blatt vor dem Mund. Seine Mannschaft hätte grundsätzliche falsche Entscheidungen getroffen und sich so schnell auf die Verliererstraße gebracht. Mit 3:0 legten die Gäste im ersten Viertel einen starken Start ins Becken und entschieden den ersten Abschnitt mit 4:2 für sich.

Während Torwart Sebastian Arany im Kasten nichts zu fassen bekam, ließ Center und Kapitän David Horvath im Angriff ungewohnt viele Chancen liegen. "Hauptursache war aber die Konzentration", begründete Bary die schwache Vorstellung seiner Wasserfreunde. Im Vorfeld hatte der WFF-Trainer noch ein enges Spiel erwartet, doch spätestens nach dem zweiten Viertel war klar, dass die Gastgeber an diesem Tage nichts holen würden.

Mit 5:2 im zweiten Viertel zogen die Friedberger, die in der letzten Saison Tabellenvorletzter wurden, auf 9:4 davon und legten den Grundstein für den Auswärtssieg. Im dritten Viertel legten die Fuldaer gar eine Nullrunde ins Becken, die Gäste erhöhten auf 11:4. "Es lief einfach nichts, es war ein gebrauchter Tag", haderte Bary. Immerhin: im letzten Viertel stand ein 3:3-Unentschieden, an der klaren 7:14-Pleite änderte das aber auch nichts mehr.

Die Wasserfreunde, sie starteten mit einer herben Enttäuschung und einem großen Dämpfer in die neue Spielzeit. "Es ist uns bewusst, dass es ein hartes Jahr wird. Aber nach der Leistung im Pokal war diese Vorstellung eine negative Überraschung", fasste Bary den verkorksten Saisonstart zusammen. Auf eine durchaus ordentliche Leistung gegen Ludwigsburg im Pokal, ließen die Wasserfreunde einen enttäuschenden und rätselhaften Auftritt in der Liga folgen. (the)


DIE STATISTIK ZUM SPIEL:


Wasserfreunde Fulda: Sebastian Arany - Paul Wiegand, Dustin Henkel, Philipp Purkl, Paul Purkl, Philipp Jestädt (1), Leon Schmitt (1), David Horvath (3), Maximilian Hartung, Kilius Brehl, Jonathan Möller, Philipp von Keitz (1), Jonathan Wiegand (1).

VfB Friedberg: Nils Magnus Dominik Peil - Olaf Vetter (2), Stephan Schmidt (2), Ilja Scerbinin (2), Nico Schoppe (1), Patrice Hütt (3), Norbert Duch (1), Tobias Hahn (2), Florian Hondrich (1), Harald Klein, Dennis Scholl, Tim Trageser, Tim Eisenberger.

Schiedsrichter: Anita Eshuis/Norbert Bassmann.

Zuschauer: 200. +++

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