Osthessen Sport
Maximilian Hartung und die Wasserfreunde Fulda mussten sich Ludwigshafen deutlich geschlagen geben. Fotos: Jonas Wenzel (Yowe)

17.06.2019 - FULDA

Wasserfreunde Fulda - WSV Ludwigshafen 9:14

Verkorkstes Freibad-Debüt: Wasserfreunde mit klarer Niederlage

Klare Niederlage für die Wasserfreunde Fulda: Am Sonntagabend unterlagen die Zweitliga-Wasserballer im Freibad Rosenau dem WSV Ludwigshafen mit 9:14 (2:2, 3:3, 2:6, 2:3) und warten seit nun vier Spielen auf einen Sieg. Gegen den Tabellenvierten aus Ludwigshafen kamen die Fuldaer im dritten Viertel auf die Verliererstraße.

Gegen den Tabellenvierten aus Ludwigshafen entwickelte sich im Rosenbad von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich bis zur Halbzeit keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Balazs Borbely glich die Führung der Gäste mit einem sehenswerten Wurf aus dem Rückraum aus (3.) und im zweiten Viertel brachte Jonathan Wiegand die Wasserfreunde mit dem 3:2 erstmals in Führung (10.).

Während die Gastgeber anfangs noch Probleme hatten, ihren Center und Torjäger David Horvath, der die ersten drei Würfe verwar, in Szene zu setzen, versuchte Ludwigshafen Konstantin Wolgin, der Torhüter Sebastan Arany vertrat, immer wieder per Heber zu überwinden. Martin Görge sollte kurz vor dem Seitenwechsel der erste erfolgreiche Abschluss dieser Art zum 5:5-Ausgleich gelingen.

Zwar brachte Spielertrainer Tarek Bary die Wasserfreunde mit dem 6:5 noch einmal in Führung, danach aber wendete sich die Begegnung. Mit einem 5:0-Lauf eilte Ludwigshafen auf 10:6 davon und stellte im dritten Viertel die Weichen auf Sieg. "Uns hat der Zugriff gefehlt", sagte Bary und haderte vor allem damit, dass Center Horvath nicht ins Spiel eingebunden werden konnte oder dieser seine Position nicht immer halten konnte.

"Ludwigshafen hat eine gute Mannschaft und war uns körperlich überlegen", musste Bary anerkennen, dass die Gäste vollauf verdient das Spiel für sich entschieden. Zudem fehlte den Wasserfreunden die Erfahrung, um mit Ludwigshafen mithalten zu können. "Wir wollten den erfahrenen und jüngeren Spielern die gleiche Einsatzzeit geben", erklärte Bary, dessen Mannschaft vor allem Martin Görge nicht verteidigen konnte. 

Ein Spiel gegen Ludwigsburg, das noch nicht terminiert ist, steht für die Wasserfreunde in dieser Saison noch auf dem Plan. "Es war deutlich mehr drin. Viele unnötig enge Spiele haben wir leider verloren. Unser Ziel, im soliden Mittelfeld zu landen, haben wir nicht erreicht", zeigt sich Bary mit dem Verlauf der Runde nicht zufrieden. Zwar hatten seine Wasserfreunde manchen Lichtblick, aber eben auch Rückschläge wie die Pleite gegen Kellerkind Bietigheim. (the)

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:


Wasserfreunde Fulda: Konstantin Wolgin - Balazs Borbely (1), Jonathan Wiegand (2), Paul Purkl, Philipp Purkl, Tarek Bary (2), Moritz Schüler, David Horvath (2), Maximilian Hartung (2), Paul Wiegand, Constantin Möller, Jozsef Katona, Philipp Jestädt.
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WSV Ludwigshafen: Tom Sieger - Benedikt Hummel, Istvan Laszlo Toth (4), Marcel Beck, Fabian Härtel (1), Johannes Sommer (1), Benjamin Hettich (2), Oliver Görge, Martin Görge (5), Andreas Sommer, Stefan Wambsganß (1).

Schiedsrichter: Daniel Haas/Winfried Horsch.

Zuschauer: 50.

Strafen: Balazs Borbely (Fulda, 22., Meckern). +++

                    

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