Osthessen Sport
Im Kreispokal Lauterbach-Hünfeld kommt es mal wieder zum Klassiker zwischen Hünfeld und Steinbach. Archivfoto: Bernd Vogt

11.09.2019 - HÜNFELD

Pokalzeit in Hünfeld

Blamage im Bauch, Fluch im Kopf, Derby vor Augen

Hünfeld gegen Steinbach im Fußball-Kreispokal. Eine Überraschung? Keineswegs! Das Duell der beiden Kontrahenten hat mittlerweile Tradition und genau so scheint es Tradition, dass Steinbach das Aufeinandertreffen gewinnt. Am Mittwochabend (19 Uhr) gibt es im Halbfinale auf der Rhönkampfbahn das nächste Aufbäumen der Hünfelder, um nach 2015 zum ersten Mal wieder den Pokal nach Hause zu holen. 

Denn seit 2016 hat die Mannschaft vom Mühlengrund jedes Duell im Pokal für sich entscheiden können und im Anschluss auch den Wettbewerb fast folgerichtig gewonnen. Die Elf von HSV-Trainer Dominik Weber hofft dabei, den Fluch endlich beenden zu können, denn in den letzten vier Aufeinandertreffen im Pokal war stets der SVS siegreich. Schon dies alleine könnte als Ansporn für die Hünfelder reichen, doch nicht nur die Pokal-Duelle gingen in der Vergangenheit immer verloren, sondern auch der Cup wanderte seit der Spielzeit 2016 immer nach Steinbach.

Durch die Historie scheint auch der Stellenwert des Wettbewerbs geklärt, was auch Hünfelds Abteilungsleiter Mario Rohde bestätigte: "Das ist ein Derby, mehr muss ich glaube ich nicht sagen. Wenn man am Pokal teilnimmt, will man auch gewinnen." Damit erübrigten sich auch etwaige Gedankenspiele, ob Trainer Weber einige Stammkräfte schonen würde oder der zweiten Reihe eine Chance geben könnte.

Eine gewisse Würze erhält das Spiel auch durch die Ergebnisse des letzten Spieltages oder auch der letzten Wochen. Dabei wäre es vielleicht zu viel, von einem Krisengipfel zu sprechen, jedoch haben sich die Hünfelder vorgenommen, die Blamage mit der Niederlage gegen Kassel wett zu machen. "Das muss natürlich das Ziel sein und Steinbach als Hessenligist ist natürlich der perfekte Gegner dafür", so Rohde. Auf der anderen Seite steckt der SVS in einer handfesten Ergebniskrise.

Denn die Leistungen in den Spielen stimmten vorwiegend, doch am Ende gelang es nicht, das Chancenplus auch in Tore umzumünzen. Trotz der schlechten Situation der Steinbacher sieht Rohde die Favoritenrolle klar verteilt, denn immerhin ist die Mannschaft von Trainer Petr Paliatka immer noch eine Liga höher angesiedelt. Beim Personal kann Weber aus dem Vollen schöpfen, wodurch nochmal klar wird, dass es nur eine Devise in Hünfeld gibt und zwar Weiterkommen, was in den letzten Jahren eigentlich immer mit dem Pokalsieg gleichzusetzten war. ( Hendrik Erb) +++

                    

Über Osthessen News

Kontakt
Mediadaten
Werbung
Impressum

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Service

Stellenangebote
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage
Biergärten
Freizeit Tipps
Mittagstisch
Beilagen
Benzinpreis Vergleich

Social Media

Facebook
Twitter
Instagram

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön