Osthessen Sport
Bleiben Hristijan Remenski und der TV Hersfeld am Spitzentrio dran? Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)

21.11.2019 - REGION

9. Spieltag in der Handball-Landesliga

Zwischen machbaren Aufgaben und Gefahren

Eins haben die osthessischen Vertreter der Handball-Landesliga am 9. Spieltag gemeinsam: Alle haben machbare Aufgaben vor der Brust, jedoch birgt sich in jedem Spiel auch eine Gefahr. Hünfeld gastiert in Eschwege, der TV Hersfeld in Wehlheiden und Rotenburg in Zierenberg. Einzig Großenlüder/Hainzell hat ein Heimspiel.

Eschweger TSV - Hünfelder SV (Samstag, 18 Uhr)


Holger Hölzinger, Trainer der Hünfelder, sieht ähnliche Anlagen bei seiner Mannschaft und dem Aufsteiger: "Das Spiel wird Spitz auf Knopf. Das ist einer sehr junge Mannschaft, meiner Meinung nach ein guter Aufsteiger, der ein schnelles Spiel spielt. Ich denke, das wird munter werden." Zwar liegt Eschwege auf dem vorletzten Platz, allerdings auch nur zwei Punkte hinter dem HSV. Mit einem Sieg würde man sich nach unten etwas absetzen können.

Der HSV-Trainer wünscht sich, dass sein Team an die Leistung aus dem Zierenberg-Spiel Ende Oktober anknüpfen kann. "Da haben wir eine gute Deckungs- und disziplinierte Angriffsleistung gezeigt", so Hölzinger. Nun liege die Arbeit darin, diese Leistung auch konstant über einen langen Zeitraum des Spiels abzurufen. "Vor allem auswärts ist das noch eine hohe Hürde", betont Hölzinger. Fehlen wird dem Hünfelder SV in Eschwege wohl niemand. 

HSG Großenlüder/Hainzell - TSG Dittershausen (Sonntag, 17 Uhr)

Die HSG Großenlüder/Hainzell ist weiterhin das Maß aller Dinge in der Landesliga Nord. Auch am Sonntagnachmittag (17 Uhr) soll diese Vormachtstellung in der heimischen Halle gegen Dittershausen gefestigt werden, doch Trainer Joachim Bug warnt vor dem Tabellenfünften: "Das ist eine richtig gute Truppe und mit dem Siebert haben sie auch einen überdurchschnittlich guten Landesliga-Spieler in ihren Reihen. Dittershausen ist immer unbequem zu spielen, weil sie mit einer harten 5:1-Deckung agieren, in der sie kompromisslos verteidigen."

Doch als immer noch ungeschlagener Tabellenführer müsse sich Großenlüder vor niemanden verstecken. Als Stärken hat Bug zudem das gute Offensivspiel ausgemacht, in dem die TSG auch gute Distanzschützen vorzuweisen hat. "Das heißt, wir müssen kompakt stehen. Im Angriff müssen wir zugleich einen konsequenten Abschluss an den Tag legen und zudem ein gutes Rückzugsverhalten", entgegnet der Übungsleiter auf die Stärken der Gäste. Im Kader wird Bug dabei neben Michael Blinzler auch auf Ben Kirst verzichten müssen, der sich im vergangenen Spiel gegen Fuldatal verletzte. 

HSC Zierenberg - TG Rotenburg (Sonntag, 17:30 Uhr)

Man könnte von einer Pflichtaufgabe ausgehen, spielt die TG Rotenburg doch gegen das bislang punktlose Schlusslicht aus Zierenberg. Der Aufsteiger musste zuletzt eine deftige 16:36-Packung hinnehmen, aber TGR-Trainer Robert Nolte zieht eher knappere Niederlagen wie gegen Hersfeld heran, um die Bedeutung der Partie hervorzuheben. "Es wäre ein großer Fehler, wenn wir sie unterschätzen. Sie spielen weit unter ihren Möglichkeiten. Wir nehmen das sehr ernst."

In der Offensive hat Nolte Stärken beim Gegner ausgemacht. "Sie versuchen, schnell abzuschließen, haben im Eins gegen Eins gut ausgebildete und kräftige Jungs. Die Rückwärtsbewegung wird entscheidend sein, da müssen wir schnell zurück." Vor allem aufgrund des nahenden Spiels gegen die HSG Großenlüder/Hainzell werde es für Rotenburg wichtig sein, dass Duell beim HSC zu gewinnen, um die gute Ausgangslage in der Tabelle beizubehalten.

TG Wehlheiden - TV Hersfeld (Sonntag, 17:30 Uhr)

Der TV Hersfeld reist am kommenden Sonntag zum Auswärtsspiel gegen die TG Wehlheiden. Trainer Christian Weiß versucht trotz der unterschiedlichen Ausgangslagen die Sinne seiner Spieler zu schärfen und betont: "Das ist zwar eine machbare Aufgabe, aber wir wollen Wehlheiden nicht unterschätzen. Sie sind mit ihrer 6:0-Abwehr vor allem hinten sehr stark." Dem entgegengesetzt baut der Tabellenvierte der Landesliga Nord auf ein gebundenes Konzept, das im ersten Schritt auf Gegenstöße ausgerichtet ist. Im zweiten Schritt hofft Weiß dann auf viele einfache Tore.

"Wehlheiden ist besonders im Rückraum und am Kreis kombinationsstark. Wir haben auch schon gezeigt, dass wir es gegen eine starke Abwehr gut hinbekommen können", so der Cheftrainer. Auf personeller Seite werden neben den Langzeitverletzten Lasse Reinhardt, der aber schon wieder trainiert hat, und Lukas Beger auch Philipp Koch aus dienstlichen Gründen ausfallen. (erb/tw) +++

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