Seit 2019 betreibt auch die SG Barockstadt eine eigene eSports-Abteilung und liegt damit genau imTrend. Archivfoto: ON

05.02.2021 - REGION

Profiteur der Pandemie

Von wegen Corona-Krise! Warum der eSport weiter boomt

Controller statt Fußballschuhe, Playstation statt grünem Rasen. eSports ist weiter stark im Kommen und die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung noch einmal beschleunigt. Während an sportliche Großereignisse derzeit kaum zu denken ist, verlagert der eSport seine Events einfach ins Netz und zieht damit immer mehr Interessierte an.

Abteilungsleiter ...

Die eSports-Turniere sprießen derzeit wie Unkraut aus dem Boden. Egal, ob von Vereinen, Verbänden oder professionellen Ligen organisiert. Egal, ob Fifa, Formel 1, Counter Strike oder League of Legends. Es ist für jeden etwas dabei. "Der Vorteil ist, es kann einfach jeder von zuhause aus machen. Man braucht nur eine Konsole und schon kann es losgehen", beschreibt Benjamin Wagner, Leiter der eSport-Abteilung der SG Barockstadt, die Vorteile der noch jungen Sportart.

"Alles von Zuhause aus und ohne Infektionsgefahr"


Seit 2019 betreibt die SG Barockstadt ihre eigene Gaming-Abteilung, die sich seitdem ständig weiterentwickelt hat. "Wir haben zum Beispiel in der letzten Zeit neue Trainer dazugeholt, darunter auch eine Frau. Es ist also bei weitem nicht nur was für Jungs oder Männer", sagt Wagner. Bei der SGB spielen sie ausschließlich die Fußballsimulation FIFA. Wie in einer normalen Fußballmannschaft auch wird regelmäßig trainiert, alles von zuhause aus und damit ohne Infektionsgefahr. "Auch deshalb kommen immer mehr Leute zum eSport."
 

So sah es ...

Das zeigen auch die Teilnehmerzahlen von Online-Turnieren. Die wachsen, genau wie die Zuschauerzahlen im Netz, stetig an. "Jetzt werden auch viel mehr Turniere veranstaltet als noch vor der Pandemie", sagt Wagner. Dass der eSport immer mehr Menschen erreicht, dafür sorgen auch die Sportstars aus der analogen Welt, die es vermehrt selbst an die Konsole zieht. Im Frühjahr 2020 spielten einige Bundesligastars die "Bundesliga Home Challenge", die Formel 1-Fahrer fuhren statt auf Asphalt den Virtual Grand Prix. Damit spricht man auch ein Publikum an, das sonst eher wenig mit Computerspielen anfangen kann.

Ganz ohne Einschränkungen kommt aber auch der eSport nicht aus. Große Events, die teilweise vor zehntausenden Zuschauern in einer Halle ausgetragen wurden, können nur noch live gestreamt werden und selbst die Gaming-Abteilung der Barockstadt muss mit kleineren Einschnitten leben. "Normalerweise hat sich das Team alle drei Monate gemeinsam getroffen, das fällt jetzt natürlich auch weg", sagt Wagner. Zumindest eine Kleinigkeit haben also der eSport und die anderen Sportarten derzeit gemeinsam. (fh)+++

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