




Bewegung, Prävention & moderne Operationsverfahren zur Erhaltung der Mobilität
Rückenschmerzen sind weit verbreitet und eine der häufigsten Beschwerden in unserer Gesellschaft, sie schränken die Lebensqualität vieler Menschen erheblich ein. Doch wer glaubt, Schonung sei die beste Lösung, liegt mit dieser Ansicht falsch.
Wer aktiv bleibt, kann Beschwerden lindern und vorbeugen. Eine gesunde Wirbelsäule ist entscheidend für Mobilität und Wohlbefinden. Bewegung ist der Schlüssel zu einem gesunden Rücken und kann langfristig gegen Schmerzen helfen, Verspannungen lösen, die Muskulatur stärken und reduziert sogar das Risiko für Osteoporose.
Als zentrales Stützorgan unseres Körpers ist die Wirbelsäule täglich enormen Belastungen ausgesetzt. Degenerative Veränderungen wie Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenose, Arthrose oder Instabilitäten sind weit verbreitet und können zu starken Schmerzen als auch Bewegungseinschränkungen führen. Doch nicht jede Diagnose bedeutet zwangsläufig eine OP. Regelmäßige körperliche Aktivität stärkt nicht nur die Muskulatur, sondern verbessert auch die Durchblutung, reduziert Stress.
Es gibt jedoch Fälle, in denen Ergonomie im Alltag und Beruf, konservative Maßnahmen wie gezielte Bewegungstherapie und muskuläres Training nicht ausreichen. Wenn neurologische Ausfälle, starke chronische Schmerzen oder eine fortschreitende Verschlechterung der Beweglichkeit auftreten, kann eine medizinische Behandlung oder operativer Eingriff erforderlich sein.
Mittwoch, 26. März 2025 um 18:00 Uhr
Foyer - Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda
Referent: Dr. med. Bernd Hölper
Facharzt für Neurochirurgie vom Wirbelsäulenzentrum Fulda | Main | Kinzig
Themen:
- Krankheitsbilder der Wirbelsäule und deren Ursachen
- moderne Versorgungskonzepte: vorbeugende Maßnahmen, welche Sportarten präventiv den Rücken stärken und wie Ergonomie im Alltag helfen kann
- konservative als auch minimalinvasiv chirurgische Therapieformen für Schmerzfreiheit und nachhaltige Bewegungsfreiheit

