Drei Top-Ten-Alben, Gold-Auszeichnungen, zwei ECHO-Nominierungen und
ausverkaufte Touren – LINA weiß längst, wie Erfolg aussieht. Aber 2025
geht’s nicht mehr ums Abhaken von Zahlen oder Zielen. Sondern darum, zum
ersten Mal nur noch das zu machen, was sich wirklich richtig anfühlt.
Kein Weiter-So. Kein Kompromiss. Neues Management, neues Label, Hansa
Recordings – und das Ende einer langjährigen Beziehung. LINA hat einmal
alles auf Anfang gestellt.
„Ich wollte rausfinden, was passiert, wenn wirklich nur noch mein
Bauchgefühl entscheidet“, sagt LINA. Denn die 27-Jährige weiß, wie es
ist, in vorgefertigten Rollen zu stecken – und irgendwann zu merken,
dass da noch mehr geht. Seit ihrer Kindheit steht sie auf Bühnen, vor
Kameras, am Mikro. Sängerin, Schauspielerin, Synchronsprecherin.
Entdeckt wurde LINA bei „Dein Song“, dem TV-Wettbewerb für junge Songwriter:innen, bevor sie als Bibi Blocksberg in der „Bibi & Tina“-Kinoreihe
zum Star wurde – vier Filme, über 3,5 Millionen Zuschauer:innen im Kino
und eine ganze Generation, die mit LINA aufgewachsen ist. Auch als
Synchronsprecherin ist LINA längst etabliert – und das nicht nur einmal.
Sie lieh der Hauptfigur in der internationalen Disney-Produktion „Vaiana“
ihre Stimme und kehrt 2025 für den zweiten Teil erneut in die Rolle
zurück. Außerdem sprach sie eine der Hauptfiguren im US-Animationsfilm „UglyDolls“– nur eine Auswahl ihrer zahlreichen Synchronarbeiten.
Parallel startete sie ihre Musikkarriere und veröffentlichte 2016 ihr Debütalbum „Official“, das direkt mit Gold ausgezeichnet wurde. Es folgten „EGO“(2017) und „R3bellin“(2018),
beide stiegen in die Top 5 der Charts ein und führten LINA auf
ausverkaufte Touren durch ganz Deutschland. Zwei ECHO-Nominierungen als
„Beste Künstlerin Pop National“ unterstrichen ihren Status als feste
Größe im deutschen Pop.
2023 erschien ihr drittes Album „24/1“– ein persönliches
und musikalisch gewachsenes Werk, das erstmals die ganze Bandbreite
ihres Songwritings zeigte. Zwischen treibenden Popsongs und ruhigen
Momenten klang LINA selbstbewusster, reflektierter und noch näher an
dem, was sie heute ausmacht: Eine Künstlerin, die Pop nicht als
Schablone begreift, sondern als Spielraum für Geschichten, die mehr
erzählen als das Offensichtliche.
Aber das alles ist lange her. Heute schreibt LINA ihre eigene
Geschichte – auch jenseits von Musik und Film. Seit 2023 moderiert sie
ihren Podcast „Fühl ich“, in dem sie jeden Donnerstag persönliche Erfahrungen rund um Mental Health teilt.
Gemeinsam mit Expert:innen und prominenten Gäst:innen wie Phil Laude
oder Lucas Kaschinski spricht sie über die Herausforderungen des
Erwachsenwerdens, räumt mit Vorurteilen auf und beantwortet die Fragen
ihrer Community. Sie redet offen darüber, wie es war, im Rampenlicht
aufzuwachsen, wie Tourleben und Therapie zusammenpassen – und warum sie
bis heute mit eigenen Ängsten kämpft.
Und genau diese Offenheit hört man auch in ihrer Musik. Frisch bei
Hansa Recordings unter Vertrag, klingen die neuen Songs nach jemandem,
der weiß, was sie will – und was nicht. Weniger glatt, weniger brav,
dafür direkter, klarer, ehrlicher.
LINA singt über das, was bleibt, wenn die Kulissen wegbrechen. Über
Nähe, die weh tut. Über den Moment, in dem man merkt: Man braucht
niemanden, um komplett zu sein – außer sich selbst. Zwischen Pop,
Retro-Glamour und diesem schwer zu erklärenden Vibe, wenn ein Song dich
lächeln lässt, obwohl er eigentlich wehtut.
Es geht um gute und weniger gute Tage. Um Gespräche, die erst um vier
morgens auf dem Bordstein Sinn ergeben. Um Menschen, bei denen man kurz
vergisst, wo man eigentlich hinwollte. Und um das leise Gefühl, dass
vielleicht nicht alles gut wird – aber gut genug, um weiterzumachen.
LINA schreibt Songs, die genau davon erzählen. Kein generisches
Pop-Produkt, keine Musik für Playlisten, die nach drei Minuten wieder
weg ist. Sondern Texte, die hängen bleiben, weil sie was erzählen.
„Ich habe keine Lust mehr auf halb. Keine halben Gefühle, keine halben Songs“, sagt LINA.
Musikalisch schlägt LINA 2025 einen neuen, internationalen Ton an –
klar, direkt und mit einer Attitüde, die eher nach Selbstbestimmung als
nach Playlist-Algorithmus klingt. Es geht um großen Pop mit Haltung –
Songs, die auf Deutsch genau das transportieren, was international so
selbstverständlich klingt. Keine billige Kopie, sondern ein Sound, der
sich traut, Pop-Ästhetiken neu zu denken.