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Der neue Bergmann Kratzbodenwagen wird vorgestellt

09.05.08 - HEF / VB

Siliergemeinschaft mit 2 neuen Häckslern & Ladewagen - Kosten: 700.000 Euro

FELDATAL. Zwei neue Feldhäcksler Claas Jaguar und zwei neue zusätzliche Silagetransportwagen wurden am späten Mittwochnachmittag von der Siliergemeinschaft ihren Mitgliedern vorgestellt und offiziell in Betrieb genommen. Vorsitzender Karl Dörr schilderte den Gästen im Schützenhaus Stumpertenrod zunächst die Entstehung der Siliergemeinschaft. So habe man sich nach Auflösung der Landtechnischen Fördergemeinschaften im Jahr 1972 entschlossen den Weg der Selbständigkeit zu beschreiten. Die Mitgliederzahl sei inzwischen auf rund 50 gestiegen. Auch der Flächenzuwachs sei kontinuierlich angestiegen. Inzwischen sei man in den fünf Landkreisen Vogelsberg, Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder, Gießen und Marburg-Biedenkopf tätig. Mit der Beschaffung der beiden neuen „Jaguars 930“ habe man bereits Maschinen der 8. Serie und damit die „wohl neueste Technik“.

Abgerechnet würden bei den beiden Häckslern nur die Stunden, in denen die Häckseltrommel tatsächlich läuft. Auch der Treibstoff, hier werde Bio-Diesel vom Wasser- und Bodenverband Vogelsberg getankt, werde nach dem tatsächlichen Verbrauch abgerechnet und abzüglich der Rückvergütung in Rechnung gestellt. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen sechs HW 80 Transportkipper, werde nun der Abtransport des Silierguts mit zwei neuen Bergmann Kratzbodenwagen mit Dosierwalzenwalzen und einem Fassungsvermögen von 42 Kubikmetern gewährleistet und sorgt für entspanntes arbeiten auf dem Futtersilo. Von den beiden Transportwagen wurde einer gekauft und der andere geleast. Die Kosten eines Wagens bezifferte Dörr mit knapp 40.000 Euro.

Ein Großschwader Claas Liner 3000, Arbeitsbreite neun bis 12,50 Meter mit dem Mietschlepper Claas Arion sei das „ideale Gespann um mit hoher Schlagkraft die Häcksler mit gleichmäßigen Schwaden zu versorgen“

Vor jeder Saison werde ein Einsatzplan erstellt, so auch am Mittwochabend in Abstimmung mit Mitgliedern und den Fahrern der beiden Feldhäckslern. Dieser Plan müsse strikt eingehalten werden, um über die Runden zu kommen, meinte Karl Dörr. Entscheidend sei dabei, dass beide Maschinen mitspielten. Deshalb werde inzwischen auch alle vier Jahre eine neue Technik angeschafft. Außerdem müsse man sich auf den Kundendienst verlassen können, denn längere Warte- und Ruhezeiten in der Hochsaison dürften nicht passieren. Geschäftsführer Karl-Wilhelm Langsdorf der RWZ Langgöns, Alsfeld und Lauterbach versicherte, dass der Kundendienst und Service auch weiterhin rund um die Uhr gewährleistet sei.

Mit den neuen Häckslern komme man auf eine Stundenleistung von rund sechs bis acht Hektar Grassilage und zwei Hektar Maissilage. Beide Maschinen seien so genannte Schnellläufer und die Anfahrtzeiten würden dadurch verkürzt. An der Übergabe und Vorstellung der beiden Feldhäcksler nahmen insgesamt fast 100 interessierte Landwirte teil. (gr) +++


Das Innenleben ...

... eines Jaguars




Schwader, Feldhäcksler und Ladewagen

Die beiden neuen Feldhäcksler vom Typ „Jaguar 930“ und ein Bergmannkratzboden wagen ...


... mit Vorsitzenden Karl Dörr, den Fahrern und den Firmenvertretern

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