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- Alle Fotos: Hendrik Urbin & Christian P.Stadtfeld

12.10.08 - FULDA

300.000 Euro teures "Geschenk" an Bürgerschaft - Feuerwehr erhielt LF 20/16

Die Schlag- und Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Fulda ist seit heute offiziell durch das neue Löschgruppenfahrzeug 20/16 deutlich gestärkt worden. Dies geht auch aus den Äußerungen der Redner hervor, die sich heute Vormittag auf dem Feuerwehrstützpunkt Fulda-Nord zur offiziellen Übergabe des 300.000 Euro teuren "Geschenkes" zum Schutz und zur Hilfe der Bürgerschaft der Region einfanden. "Wir sind für die Zukunft gut gerüstet", erklärte der Leiter der Feuerwehr Fulda, Thomas Hinz. Und auch Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller bekannte sich als zuständiger Dezernent für eine gute Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr. Gebäude wie der Stützpunktes Fulda-Nord seien keine leblosen Steine, sondern die Freiwilligen machten durch ihr Engagement daraus "eine Institution, die mit Leben gefüllt ist."

Die Freiwillige Feuerwehr Fulda-Nord erhielt in feierlichem Rahmen das hochmoderne Fahrzeug "passend zum modernen Stützpunkt", der sich im Fuldaer Stadtteil Lehnerz befindet und vor drei Jahren auf dem alten Kasernengelände durch Umbauten und Erweiterungen neu eingerichtet wurde. Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) übergab das neue LF 20/16 "mit großer Freude" an die rund 60 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen starke Einsatzabteilung. Dieser Vormittag sei für die ehrenamtlich tätigen Männer und Frauen der Feuerwehren in Fulda "etwas ganz Besonderes". Möller wies daraufhin, dass die Stadt Fulda das Fahrzeug "komplett aus Eigenmitteln" finanziert habe". Er äußerte den Wunsch und die Hoffnung, dass die Mitglieder der Einsatzabteilung immer optimal mit dem Fahrzeug schnelle und professionelle Hilfe leisten können.

Auch Feuerwehr-Chef Thomas Hinz freute sich über das neue Fahrzeug, bei dem es sich um ein Vorführmodell der Firma IVECO MAGIRUS (Gewicht: 14 Tonnen – Wassertank: 2.000 Liter – Schaummitteltank: 200 Liter – permanenter Allradantrieb) handelt. Mit dem LF 20/16 sei die Feuerwehr gut gerüstet für die Zukunft. Günstig sei der zentrale Standort unweit der Bundesstraße 27 und der Autobahn A 7. Damit könne ein großes Einsatzgebiet abgedeckt werden. Man müsse zukünftig damit rechnen, dass Unwetter – wie Kyrill und Emma in den vergangenen Jahren – auch in der Region Osthessen zunähmen. Auch steige die Waldbrandgefahr im Sommer durch längere Dürreperioden. „Die Technik ist jedoch nur die eine Seite der Medaille. Genauso wichtig ist der große Einsatz und die gute Qualifikation der vielen ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden“, so Hinz. Deren "Vereinigung" verdopple den Wert des Fahrzeuges.

Den kirchlichen Segen spendeten der evangelische Pfarrer Wolfgang Schmidt-Nohl aus Gersfeld, der auch als Polizei- und Notfallseelsorger im Landkreis Fulda aktiv ist, und der Dekan der theologischen Fakultät in Fulda, Prof. Dr. Bernd Willmes. Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es Gespräche unter den Gästen, und es bestand die Möglichkeit, das neue Fahrzeug mal genauer unter die Lupe zu nehmen. (Christian P.Stadtfeld) +++


Die Gäste




Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) übergab das neue Löschgruppenfahrzeug offiziell seiner Bestimmung.


Ökumenischer Segen durch die Geistlichen ...


Feuerwehr-Chef Thomas Hinz sprach ein Grußwort.


Benachbarte Wehren brachten Präsente mit. Hier: Der GBI von Petersberg, Dirk Aschenbrücker, übergab eine Florian-Statue.

Thomas Hinz erläuterte OB Möller die Einzelheiten des neuen Fahrzeugs.





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