FULDA - 02.10.2026

"Antisemitismus ist eine Sünde" - so endet die Deutsche Bischofskonferenz

Mit Diskussionen über wichtige Zukunftsthemen ist am Donnerstag die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda zu Ende gegangen. Seit Montag berieten die etwa 60 Mitglieder unter Leitung des Vorsitzenden, Bischof Dr. Heiner Wilmer, unter anderem über politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, Künstliche Intelligenz sowie die Aufklärung und Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch.Zu ihrer Vollversammlung, dem obersten Gremium der Deutschen Bischofskonferenz, treffen sich alle katholischen Orts- und Weihbischöfe zweimal im Jahr - im Frühling und im Herbst. Bei der Abschlusspressekonferenz im Fuldaer Dompfarrzentrum am Donnerstagvormittag war das mediale Interesse hoch.Während der Pressekonferenz machte Bischof Dr. Heiner Wilmer klar: "Bei vielen Themen stehen wir noch am Anfang." Dabei sprach er von großen, entscheidenden Projekten für die Kirche wie der aktuellen politischen Entwicklung - mit Blick auf die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt, die weltweit steigenden Zahlen der Erwachsenentaufe in Europa und den Status, den Frankreich im Hinblick auf einige Themen als Vorreiter erfüllt. Nach Stimmenzuwachs der AfD - "Antisemitismus ist Sünde" Wilmer drückte zu Beginn aus, wie beunruhigt die Bischöfe über das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt und das damit verbundene AfD-Wachstum sind. In diesem Zuge machte er klar: "Die Bischofskonferenz steht gerade jetzt solidarisch hinter Bischof Gerhard Feige und dem Bistum Magdeburg - wir stärken ...

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