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29.11.06 - Fulda

Eindrucksvolle Vernissage mit Werken von Gabor SZABO im Herz-Jesu-Krankenhaus

Der Offenbacher Künstler Gabor Szàbo stellte auf Einladung der Krankenhausleitung in einer Vernissage seine Werke vor, die für mehrere Wochen im Herz-Jesu-Krankenhaus (HJK) Fulda zu sehen sein werden. Im Untergeschoss vor der Geriatrischen Tagesklinik sind die Werke ausgestellt und können von interessierten Besuchern kostenlos besichtigt werden.

Wie der Sprecher des Krankenhauses, Michael Liebsch berichtete, konnte der Geschäftsführer der Klinik am Gerloser Weg, Alexander Schmidtke, vor einem begeisterten Publikum die Ausstellung eröffnen und darauf hinweisen, dass seit dem Umzug in das neue Klinikgebäude bereits die 8. Vernissage durchgeführt wurde. Bei den Patienten und Mitarbeitern im Hause würden die Ausstellungen ausgesprochen gut ankommen. Schmidtke sagte, die Klinikleitung freue sich, Gabor Szàbo mit seinen ausdruckstarken Werken für das Krankenhaus habe gewinnen können.

Der Kontakt zum Künstler wurde durch die neue Chefärztin der Viszeralchirurgischen Chefärztin Priv. Doz. Dr. med. Carolin Tonus hergestellt, die auch die Laudatio zur künstlerischen Arbeit Szabos hielt. Das Fuldaer Streichquartett "fourtissimo" mit Karsten Aßmann (Violine I), Silke Augustinski (Violine II), Katharina Hucke (Viola) und Josefine Huff (Cello) sorgten mit Mussorgskys Bilder einer Ausstellung für den geeigneten Auftakt und begleiteten musikalisch die große Gästerunde während der Ausstellungseröffnung.

In seinen Bildern legt Szàbo sehr großen Wert auf diese Teilbetrachtungen. Der Maler versteht Farben und Flächen als Harmonie und Rhythmus. Dieses Zusammenspiel von Harmoniebedürfnis auf der einen Seite und der Rhythmus auf der anderen Seite bilden das Zentrum seiner künstlerischen Umsetzung. Szàbo setzt dabei auf die immer beliebter werdende Spachteltechnik, die er perfektioniert und durch neue Techniken erweitert hat. Dadurch entstehen Bilder mit ungewöhnlichen Perspektiven, die den Betrachter durch ihre Energie magisch in ihren Bann ziehen.

„Ein Bild ist eine Komposition von vielen verschiedenen Elementen: Farbe - Lebensfreude - Liebe zum Detail. Erst dieses Zusammenspiel erzeugt die Harmonie auf der Leinwand“, sagte Gabor Szàbo. Der ungarische Künstler verglich Kunst gerne mit einem Orchester. Eine Trompete, ein Saxofon, eine Geige, ein Klavier, eine Harfe seien alleine betrachtet symphoniegeladene Klangwunder. Als gebündelte Einheit, in einem Orchester, in dem jedes Instrument seine eigene Aufgabe hat, entsteht erst der harmonische Gesamteindruck, die Energie, die Atmosphäre.

Gabor Szàbo: „Den Ausdruck von Freude und Faszination in den Augen meines Publikums zu sehen ist für mich der wohl glücklichste Moment“

1946 geboren in Ungarn

1966 Kunstgeschichtsstudium in Budapest

1970 Studium der Malerei in Budapest

Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit in Deutschland

1985 1. Preis und Kunstförderpreisträger der Axel Anderson Akademie

1985-89 erfolgreicher Abschluss an der Axel Anderson Akademie

seit 1989 freiberuflich im Raum Frankfurt tätig

seit 1991 zahlreiche Ausstellungen u.a. in Bern, Rodgau, Frankfurt (Telekom Kollektion), Museum in Budapest sowie Teilnahme an einem medizinischen Projekt (Oralophobie), welches in Stern-TV veröffentlicht wurde

1994 Aufmerksamkeit in der Fachwelt (UP, PGM, Kunstgalaxie, Wunschbildverlag usw.) erreicht und hierdurch zahlreiche Arbeiten als Drucke veröffentlicht +++

































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