Das Eishockey-Team der "Highlander" des Lauterbacher VERC hält in der Regionalliga Hessen weiter Kurs in Richtung Aufstiegsrunde zur Oberliga - denn die Highlander als Tabellenerste gewannen am Freitag das Spitzenspiel gegen die zweiten der Tabelle, die Roten Teufel aus Bad Nauheim mit 9:6. Damit bewiesen sie erneut ihre derzeitige Spielstärke und behaupteten sich an der Spitze der Eishockey-Regionalliga Hessen. Lesen Sie zu dem Spiel am Freitagabend in der Lauterbacher Eishalle den Bericht von VERC-Sprecher Andreas Goerke.
"In einer sehr gut gefüllten Eishalle, vor knapp 400 Zuschauern, setzten sich die Lauterbacher Highlander eindrucksvoll gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim mit 9:6 ( 4:0, 3:0, 2:6) durch. Angetrieben von einem lautstarken Publikum versuchten die Highlander von der 1. Minute an die Gäste aus Bad Nauheim unter Druck zusetzen. Bereits nach 3 Minuten konnte Julian Grund eine Kombination mit Alexander Brinkmann und Ernst Reschetnikow erfolgreich zum 1:0 für die Highlander abschließen. In der 15 Minute schloss Bastian Heinemann, bei einem 5:3 Überzahlspiel der Bad Nauheimer, einen traumhaften Pass von Holger Selenka zum 2:0 erfolgreich ab. Von da an rollte der >Highlander-Express< auf das Nauheimer Tor: so verwandelte Horst Feuerfeil in der 18. Minute, nach Vorarbeit von Spielertrainer Falk Ozellis, zum 3:0.
Kurz vor dem Pausentee kam der Auftritt des Torjägers der Lauterbacher: mit einem fulminanten Tor erhöhte Alexander Brinkmann auf 4:0. Das zweite Drittel begann wie das erste Drittel aufhörte. Der Uhrzeiger hatte noch keine volle Umdrehung gemacht, als Alexander Brinkmann mit seinem 12. Saisontor die Highlander mit 5:0 in Führung brachte. Die Highlander erspielten sich in der Folgezeit Chance auf Chance - und ihr Torhüter, Sebastian Grunewald, war faktisch arbeitslos. In der 34. Minute war es Ernst Reschetnikow, der seine hervorragenden Leistungen der letzten Wochen mit dem 6:0 krönte. Als Horst Feuerfeil in der 37. Minute das 7:0 schoss, glich die Lauterbacher Eishalle einem Tollhaus.
Im letzten Drittel wechselte Trainer Falk Ozellis die Torhüter. Nach fast 2 Jahren ohne Spielpraxis durfte Felix Ebenrett sein Saisonpremiere für die Highlander geben. Die Roten Teufel aus Bad Nauheim merkten die Umstellung der Highlander, setzten sich mit Routine zur Wehr und verkürzten auf 1:7. In der 44. Minute war es Mario Kreuz, der mit seinen Treffer zum 8:1 den alten Abstand wieder herstellte. Durch Unsicherheiten in der Lauterbacher Abwehr konnten die Roten Teufel >Ergebniskosmetik< betreiben. Man merkte der Lauterbacher Verteidigung jetzt das Fehlen der Stammkräfte - Sven Naumann, Stefan Heinrich, Dennis Klinge und Jens van der Es - an: Bad Nauheim verkürzte bis zur 54. Minute auf 8:4, bevor Holger Selenka in der 54.Minute mit dem 9:4 noch mal ein Ausrufezeichen setzte.
Nauheim konnte noch zweimal Unsicherheiten in der Lauterbacher Abwehr nutzen und das Ergebnis mit 9:6 freundlicher gestalten, wobei der Sieg des VERC-Teams nie in Gefahr geriet. Trainer Falk Ozellis war mit der Leistung seiner Mannschaft - gerade in den ersten beiden Dritteln - mehr als zufrieden, vor allem mit den finnischen Neuzugang Illka Sandström. "Was Illka auf dem Eis leistet, ist absolute Klasse. Er ist für uns eine Riesenverstärkung", sagte Ozellis.
Mit diesem Sieg geht die Lauterbacher Erfolgsgeschichte weiter und die Verantwortlichen der Highlander können sich langsam mit den Mannschaften aus Baden Württemberg und Nordrhein-Westfalen vertraut machen." +++