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04.01.08 - Fulda

Heute ETTU-Pokal: Halbfinale fest im Visier - Ochsenhausen & Fulda auf Cup-Reisen

Die TTF Liebherr Ochsenhausen haben ein klares Ziel vor Augen, nämlich ETTU-Cup-Sieger 2007/08 zu werden. Play-Off-Konkurrent TTC RhönSprudel Fulda- Maberzell tritt auch heute in Italien nicht „just for fun“ an und möchte mindestens das Semifinale, besser noch das Endspiel erreichen. Am heutigen Freitag müssen beide ihre Ansprüche durch Taten untermauern, wenn es in der Runde der letzten Acht um den Halbfinaleinzug geht.

H E U T E um Freitag, 19:00: Sterilgarda TT Castelgoffredo – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell

Der ambitionierte Waldner-Klub aus Osthessen, dessen Chef Stefan Frauenholz „mindestens das Halbfinale" als Marschdevise vorgegeben hat, muss nach Italien reisen und trifft dort auf einen ungemein namhaften Gegner. Sterilgarda Castelgoffredo bezieht seinen legendären Ruf freilich aus dem Damentischtennis, da das Team um Mihaela Steff seit Jahren europäische Extraklasse verkörpert. Die Herrenabteilung ist weniger populär, sollte aber um keinen Preis unterschätzt werden, zumal man sich spätestens ab dem Viertelfinale keine schwachen Gegner mehr erhoffen darf. Die Mannschaft mit dem Chinesen Jianfei Sun, dem Kroaten Roko Tosic und dem Italiener Alberto Redini rangiert derzeit auf Platz 2 in der italienischen A1-Serie. Dennoch geht Maberzell leicht favorisiert ins Rennen und sollte am Ende die Nase vorne haben, sofern man in Bestbesetzung, also mit Feng Zhe, Jan-Ove Waldner und Jörgen Persson, antreten kann.

Um 18:00 Uhr: Nord Donetsk – TTF LIEBHERR Ochsenhausen

TTF-Präsident Rainer Ihle ist ein Freund deutlicher Aussagen: „Das Spiel in Donetsk ist für mich sportlich sogar wichtiger als die Partie gegen Düsseldorf zwei Tage später. Wir wollen den Pokal nach Ochsenhausen holen. Dazu müssen wir in der Ukraine eine Top-Leistung bringen und gewinnen". Immerhin hat der Gastgeber mit einem 3:0-Achtelfinalsieg gegen den letztjährigen Champions-League-Teilnehmer Istres eine Duftmarke gesetzt und sollte nicht unterschätzt werden. Dies sieht auch Ihle so, der sich über den Gegner gut informiert hat: „Das wird kein Selbstläufer, uns erwartet eine starke Mannschaft mit einem sehr guten Chinesen, der schon einmal eng an der Nationalmannschaft war, sowie einem eingebürgerten Chinesen und einem jungen Russen." Trotz dieser Infos betrachtet der TTF-Boss den Abstecher in die Ukraine als „Reise ins Ungewisse, die wir aber unter allen Umständen positiv beenden wollen." Ochsenhausen wird die Tour mit Crisan, Leung, Monteiro und Gerell antreten. Im möglichen Halbfinale wartet dann Ende Januar der Sieger aus der Partie Caen/Frankreich vs. Istanbul/Türkei auf die Oberschwaben. +++

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