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Strahlten um die Wette: Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel (rechts) und Landrat Bernd Woide heute bei der Übergabe für das Gutachten - Foto: Landkreis Fulda

Das Radom soll touristisch genutzt werden. - weitere Fotos: Archiv/Hans-H. Braune

24.01.08 - Fulda

Tourismus-Gutachten Wasserkuppe: 72.700 Euro vom Land für Masterplan

Hessens Wirtschaftsminister Alois Rhiel übergab am heutigen Donnerstagmorgen in Fulda an Landrat Bernd Woide einen Förderbescheid in Höhe von 72.700 Euro. Das Geld soll für die Erstellung eines „touristischen Entwicklungsgutachtens mit Masterplan für das Gebiet der Wasserkuppe“ eingesetzt werden. Die Fördermittel stehen dem Land Hessen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur Verfügung. Für die touristische Zukunft der Wasserkuppe soll ein gesamtplanerisches Konzept für bauliche und infrastrukturelle Maßnahmen in Auftrag gegeben werden. Ziel ist es, die verschiedenen Maßnahmen miteinander zu verknüpfen und so die Wasserkuppe in ihrer Gesamtheit zukunftsfähig zu machen.

Rhiel hob die bedeutende Rolle der Wasserkuppe für die touristische Entwicklung in der Region Fulda/Rhön hervor. „Die Wasserkuppe ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in Hessen sowohl für Urlauber als auch für Tagesbesucher und hat sich durch große Angebotsvielfalt zu einem touristischen Zentrum in der Region entwickelt“. Untrennbar verbunden ist der höchste Berg der Rhön (950 Meter) nicht nur mit der einmaligen Fernsicht, sondern auch mit seiner weithin sichtbaren Leitmarke, dem Radom, einer ehemals für militärische Zwecke betriebenen Radarkuppel, die jetzt leer steht und künftig für den Tourismus genutzt werden soll.

Wie Rhiel mitteilte, hat das Land in den letzten Jahren bereits mehrere Projekte im Landkreis Fulda gefördert, die dazu beitragen den Tages- und Übernachtungstourismus in der Rhön weiterzuentwickeln und damit positive Effekte auf das Tourismusgewerbe auszulösen. Darunter befanden sich unter anderem die touristische Informationsstelle Wasserkuppe, der Erweiterungsbau des Deutschen Segelflugmuseums, die Veranstaltungshalle an der Wasserkuppe und der Umbau des Radoms auf der Wasserkuppe für eine öffentliche touristische Nutzung. Insgesamt wurden zwischen 2000 und 2007 rund 3,6 Millionen Euro bewilligt. +++


Viele Besucher lieben die Wasserkuppe...

...als willkommene Erholungsregion.


Ob wandern...

...beobachten oder...


...fliegen.




Zu jeder Jahreszeit gibt es passende Freizeitmöglichkeiten.

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