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26.01.08 - Sport

RIESEN-ERFOLG! 3:2 Sieg für TTC RhönSprudel FD-Maberzell im 1. ETTU-Halbfinale

Mit einem knappen 3:2 Sieg hat der osthessische Bundesligist TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell am gestrigen Abend das 1. Halbfinalspiel im ETTU-Cup gegen die französische Mannschaft von Angers Vaillante Sports mit 3:2 für sich entschieden. Die Freude war grenzenlos, denn es gab durchaus Fragezeichen, ob Fulda den aktuellen Tabellendritten der französischen Serie A "aus dem Weg räumen könnte!" Angers hatte mit Torben Wosik und Jens Lundquist zwei alte Bekannte mit langjähriger Bundesligaerfahrung eingesetzen - und das war keine leichte Aufgabe für Fuldas "alte Schweden" Waldner und Persson, die zusammen mit Feng Zhe aufliefen. Zunächst sah es besser für die Franzosen aus, die die beiden ersten Einzel gewannen. Doch dann wendete sich das Blatt - jeder der drei Fuldaer Spieler gewann seine Partie. Mit dem gestrigen 3:2 Sieg haben sich die Fuldaer eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 8. Februar erarbeitet. Nachfolgend die ersten Bilder aus der Fuldaer Wilmingtonhalle - eine ausführliche BILDERSERIE von Hendrik URBIN gibt es als EXTRA-Bericht.

Sprach man in diesen Tagen mit Verantwortlichen des osthessischen Play-Off-Anwärters, spürte man förmlich das Knistern und die Spannung vor dem großen heutigen Showdown. Greifbar nahe war der größte internationale Erfolg der Waldner-Truppe in der Wilmingtonhalle, die ihr Team frenetisch nach vorne peitschten. Da der Court in Fulda aufgrund der Position der Deckenstrahler nicht direkt in der Mitte der Halle positioniert werden konnte, musste man auf eine Seite ausweichen und das Publikum um die Box herum gruppierten. Die Franzosen erlebten vor 500 Zuschauern einen echten Hexenkessel, ein "Mini-Charleroi", da die Begeisterungsfähigkeit der Fuldaer Fans allgemein bekannt war.

Es war nicht einfach, dem Team um Spitzenspieler Torben Wosik Paroli zu bieten. Wosik, der in der Liga eine 11:4-Bilanz erspielte, genießt in Frankreich dank seiner guten Leistungen Kult-Status, die Fans von Angers gaben ihm den Beinamen "Torbinator". Ebenso erfolgreich schlug sich der schwedische Ex-Schwabe Jens Lundquist - vormals bei Frickenhausen und Ochsenhausen unter Vertrag - im französischen Ligaalltag (11:4). Zwischen beiden, an Position 2 gemeldet, ist mit dem italienischen Staatsbürger chinesischer Herkunft Yang Min auch nicht gerade ein "Nobody" zu finden. Die aktuelle Nr. 76 der Weltrangliste hat in der Punktrunde immerhin Michael Maze und Peter Karlsson bezwungen.

Fuldas 2. Vorsitzender Michael Hodes hatte Respekt vor Wosik & Co.: "Das ist fraglos ein starker, international erfahrener Gegner. Im Halbfinale des Europapokals gibt es allerdings auch keine schwachen Gegner mehr. Wir müssen uns eben durchbeißen, die Chancen stehen 50:50 oder vielleicht doch ein klein wenig mehr zu unseren Gunsten. Vielleicht gibt unser Heimvorteil den Ausschlag, wenn die Hütte tatsächlich voll wird." Hodes freute sich auch über die Resonanz im Vorfeld des ersten Halbfinales: "Die Fans waren heiß und das Medienecho sehr gut. Auch das hr-Fernsehen war mit von der Partie. Man spürte, dass wir in der Region, und nicht nur dort, gut ankommen."





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