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08.02.08 - SPORT

AKTUELL: 2:3 Niederlage in Angers - Fulda verpasst Einzug ins ETTU-Cupfinale!

Sie haben gekämpft bis zuletzt, doch es hat nicht gereicht! Fulda ist im Halbfinale des ETTU-Cup im französischen Angers heute Abend gescheitert. Trotz 3:2 Heimsieg und der heutigen 3:2 Auswärts-Niederlage reichte es nicht fürs Weiterkommen ins Finale. SCHADE, SCHADE. Eigentlich wäre ein Weiterkommen auch bei einer Niederlage möglich gewesen, doch dann hätte Fulda heute Abend mit weniger als drei Sätzen Differenz unterliegen dürfen. Tatsächlich aber endete die Begegnung mit 12:6 Sätzen und somit einer Differenz von sechs Sätzen - und das reichte nicht fürs Weiterkommen.

LIVE-TICKER aus Frankreich von heute Abend - Aktueller Spielstand vor 2.000 (!) Zuschauern (23:00 Uhr)

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Einzel 1: Lundquist - Feng 11:6 / 11:8 / 11:9 = 3:0 Sätze , Spielstand 1:0

Einzel 2: Wosik - Waldner 11:7 / 11:9 / 8:11 / 8:11 / 6:11 = 2:3 Sätze, Spielstand 1:1

Einzel 3: Yang - Persson 13:15 / 11:9 / 9:11 / 8:11 = 1:3 Sätze, Spielstand 1:2

Einzel 4: Lundquist - Waldner 11:7 / 11:7 / 11:8 = 3:0 Sätze, Spielstand 2:2

Einzel 5: Wosik - Feng 11:5 / 11:5 / 14:12 = 3:0 Sätze, Spielstand 3:2

VORSCHAU: Nach dem hart umkämpften 3:2-Erfolg im Hinspiel geht es für den einzigen im Wettbewerb verbliebenen DTTL-Vertreter nun am heutigen Freitagabend um Alles oder Nichts. Die Chancen, mit dem Finaleinzug den größten bisherigen Erfolg der Vereinsgeschichte zu erringen, stehen fifty-fifty. Tagesform und Nervenstärke der Akteure werden darüber entscheiden, ob am Ende im westfranzösischen Angers die Gastgeber oder der osthessische Bundesligist TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell jubeln darf. "Osthessen-News" wird auch über den Zwischenstand berichten.

Schon das Hinspiel in Fulda erwies sich als ein wahrer Krimi mit an Spannung kaum zu überbietender Dramaturgie. Nach bedrohlichem 0:2-Rückstand hatten die Osthessen um ihren schwedischen Superstar Jan-Ove Waldner am Ende mit 3:2 die Nase vorne. Die Franzosen mit den Ex-Bundesligaprofis Torben Wosik und Jens Lundquist hatten dem Team aus der Rhön mächtig zu schaffen gemacht. Das Aufatmen in Fulda war weithin vernehmbar.

Nun geht der Semifinal-Showdown in den Schlussakt. Die Chancen, mit dem Finaleinzug den größten bisherigen Erfolg der Vereinsgeschichte zu erringen, stehen fifty-fifty. Die Tagesform der Akteure muss entscheiden, wer das bessere Ende für sich hat. Nervenstark genug sollte die routinierte DTTL-Truppe eigentlich sein, sich in dem erwarteten Hexenkessel nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. Einen Jan-Ove Waldner oder Jörgen Persson, die alles erlebt haben, was im Tischtennis überhaupt möglich ist, kann eigentlich nicht mehr viel erschüttern, geschweige denn aus der Spur werfen. Die Ausgangslage ist klar: Bei einem Sieg steht Fulda im Endspiel, bei einem 0:3 oder 1:3 ist man draußen. Sollte die Partie 2:3 enden, geht es um das bessere Satzverhältnis - 13:9 lautete es im Hinspiel zugunsten der Hessen.

Der Fuldaer Tross ist seit gestern "on Tour". Fuldas Vizepräsident Michael Hodes zeigt sich optimistisch: "Angers hat bereits angekündigt, vor einer großen Kulisse spielen zu wollen, von 1.200 Fans war die Rede. Sollte Ihnen das gelingen und die Halle zum Hexenkessel werden, schreckt uns das nicht bei unseren erfahrenen Spielern. Je größer die Kulisse, desto besser wird ein Jan-Ove Waldner, der zurzeit in großer Form ist." Hodes weiss seine Mannen nicht alleine: "Der gesamte Verein, mithin der gesamte Ort, wird am Freitagabend in Gedanken bei uns in Frankreich sein und uns die Daumen drücken." +++

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