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Christoph Wohlfahrt aus Alsleben wurde zum neuen Gaujugendleiter der Gauschützenjugend gewählt. - Fotos: Eckert

Ehrungen bei der Gauschützenjugend für engagierte Trainerarbeit im Jugendbereich und aktive Teilnahmen am Sportgeschehen. Das Bild zeigt von links: Matthias Guck (bisher stellvertretender Gaujugendleiter), Hendrik Schneider (Heustreu), Margit Köhler (Waltershausen), Joachim Kümmeth (Fladungen), Bernhard Spiegel (Fladungen), Torsten Wolf (Niederlauer), Christian Hain (Frickenhausen), Christoph Wohlfahrt (Alsleben) und Bezirksjugendleiterin Ute Back.

31.03.08 - RHÖN

Ehrungen & Neuwahlen bei der Gauschützenjugend: GUCK kandidiert nicht mehr

OBERELSBACH-SONDERNAU. Gastgeber für die diesjährige Jahreshauptversammlung der Gauschützenjugend war die Schützenabteilung der DJK Sondernau. Auf der Tagesordnung standen Neuwahlen und Ehrungen verdienter und engagierter Jugendleiter.

Die Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: erster Gaujugendleiter ist Christoph Wohlfahrt (Alsleben), stellvertretende Gaujugendleiterin ist Nadine Wohlfahrt (Alsleben), 3. Gaujugendleiterin ist Katharina Kast (Alsleben), 4. Gaujugendleiter ist Hendrik Schneider (Heustreu). Schriftführerin ist Katja Kürschner (Gollmuhtshausen). Für die Posten der Gaujugendsprecher stellte sich niemand zur Verfügung, sie blieben unbesetzt.

Das Jahr 2007 sei für die Gaujugendleitung kein leichtes gewesen, nachdem Roland Wehner beim Gaujugendtag in Bischofsheim sein Amt als Vorsitzender niedergelegt hatte. Seither saß der stellvertretende Gaujugendleiter Matthias Guck der Gaujugendleitung vor. Sein Jahresbericht war in weiten Teilen geprägt von Kritik und Frust, er sprach von schlechten Teilnahmen an Veranstaltungen, mangelhafter Anmeldung und unbefriedigender Kommunikation. So zog Guck nun seine Konsequenzen und stellte sich nicht mehr für ein Amt in der Gaujugendleitung zur Verfügung. Ihm sei im vergangenen Jahr mehrfach Fehlverhalten vorgeworfen worden, wie beispielsweise Fälschung von Ergebnissen, Unwirtschaftlichkeit sowie Boykott von diversen Personen. „Ich sehe mich nicht mehr in der Lage für den Gau noch weiter mein bisschen Freizeit zu opfern.“ Sein Dank galt allen, die ihn trotz dieser Probleme unterstützten und Arbeiten übernahmen.

Wenig zufriedenstellend war die Teilnahme am Shooty-Cup. Zu diesem Wettkampf, der vom Bezirk ausgeschrieben wird, konnten im vorigen Jahr fünf Mannschaften an den Start geschickt werden. Zwei Mannschaften aus Sondernau, zwei aus Niederlauer und eine Mannschaft aus Frickenhausen.

In diesem Jahr gab es keine einzige Meldung. „Es ist traurig, dass nichts mehr zustandekam“, so Guck. Ein Sorgenkind ist das Bezirksjugendvergleichsschießen. Eine so schlechte Resonanz wie im vorigen Jahr, habe die Gaujugendleitung doch sehr verunsichert. Hinzu komme, dass viele Vereine und deren Schützen es nicht für nötige hielten bei der Gaujugendleitung abzusagen. Es sei doch bekannt, dass dieses Vergleichsschießen nur mit einer kompletten Mannschaft erfolgreich bestreiten könne. „Wir konnten keinen besseren Platz als den achten belegen.“ Nach diesem Wettkampf kam Guck zu Ohren, dass einige Vereine keine Einladung bekamen. Ausdrücklich bat er geänderte Mail-Adressen an die Gaujugendleitung zu melden.

Die Gaumeisterschaften wurden mit 102 Jungschützen besucht. An den Bezirksmeisterschaften vertraten 65 Schützen den Gau. Erfreulicherweise konnten 13 Schützen zu den Bayerischen Meisterschaften nach München geschickt werden. Der Gaujugendpokal musste im vergangenen Jahr ziemliche Einbußen hinnehmen. Es haben sich 86 Schüzten angemeldet, im Vorjahre waren es 111 Teilnehmer. Von diesen 86 Schützen haben dann nur noch 68 Schützen überhaupt ein Ergebnis abgegeben. Beim diesjährigen Bezirksjugendkönigsschießen gelang es dem amtierenden Gaujugendkönig Johannes Link von den Sportschützen aus Bahra den Titel des „Bezirksjugendkönig“ für sich zu gewinnen.

Bürgermeisterin Birigt Erb sprach in ihrem Grußwort von der Bedeutung der Jugend für die Vereine im Allgemeinen. Bezirksjugendleiterin Ute Back lud zum Bezirksjugendvergleichsschießen ein, das in diesem Jahr am 7. Juni in Haibach bei Würzburg stattfindet. Um den Schießsport aus dem Schattendasein zu holen und der Öffentlichkeit zu präsentieren, werde die Veranstaltung in einer großen Halle stattfinden.

Gaudamenleiterin Heidi Schmidt lobte die Jugendlichen für die erreichten Ergebnisse im vergangenen Jahr. Es seien sehr gute Schießleistungen gezeigt worden. Auch der Rhön-Grabfeld-Gau, der nur ein kleiner Gau mit vergleichsweise wenig Jugend sei, müsse sich nicht hinter den anderen Gauen verstecken. Ute Back ehrte engagierte Vereinstrainer für 10- und 15- jähriges Engagement in der Jugendarbeit. Die Anerkennung für zehn Jahre erhielten Margit Köhler (Waltershausen), Hendrik Schneider (Heustreu) und Christoph Wohlfahrt (Alsleben). Seit 15 setzen sich Bernhard Spiegel (Fladungen), Joachim Kümmeth (Fladungen) und Torsten Wolf (Niederlauer) für die Jugend ein.

Jedes Jahr wird von der Gaujugendleitung ein besonders erfolgreicher und engagierter Jungschütze geehrt. In diesem Jahr wurde keine herausragende sportliche Leistung gewürdigt sondern die große Teilnahme an Meisterschafte auf Gauebene. Die Ehrung erhielt Christian Hain aus Frickenhausen. Die Jugendnadel in Silber von der Bayerischen Schützenjugend im Bayerischen Sportschützenbund ging an Roland Wehner, der von 2000 bis 2007 Gaujugendleiter war und sich als Gautrainer engagiert.

Im nächsten Jahr findet der Gaujugendtag in Frickenhausen statt. Bekannt gegeben wurden noch verschiedene Veranstaltungstermine und es wurde angeregt, einen Übungsleiterlehrgang anzubieten. Das Thema wurde an die Gauversammlung verwiesen. (me) +++

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