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30.04.08 - RHÖN

Kiosk am Basaltsee öffnet am 1. Mai - Marko KLEIN aus Weisbach als neuer Pächter

OBERELSBACH-GINOLFS. Der Basaltsee oberhalb von Ginolfs gilt als eines der wenigen Kleinode in der Rhön und eines der schönsten. Nachdem der Kiosk neben dem See seit geraumer Zeit geschlossen bleiben musste, hat sich nun mit Marko Klein aus Weisbach ein neuer Pächter gefunden, der des Wanderers Herz erfreuen will. Am morgigen Donnerstag, 1. Mai, wird der Kiosk wiedereröffnet. "Das Grillen war schon immer meine Leidenschaft“, erzählt Marko Klein von einer seiner Lieblingsbeschäftigungen. Für ihn ist das Grillen keine Sache des Wetters oder der Jahreszeit. "Auch an Weihnachten oder an Silvester wird bei mir gegrillt“, so Klein.

Schon immer hat es ihm Spaß gemacht, Leute zu bewirten, verwöhnen und ab und an ein Schwätzchen zu halten. In organisatorischen Dingen ist er als gelernter Speditionskaufmann ohnehin ein Fachmann. Einen besseren Nachfolger für die vorherigen Pächter Eberhard Lawnitzak und Hannelore Omert kann man dann wohl gar nicht finden. "Es soll ein reines, kleines und feines Familienunternehmen werden“, so der Weisbacher, der eigenverantwortliches Arbeiten liebt und sich auch nicht davor scheut, Entscheidungen zu treffen. Es ist seine erste Selbständigkeit, in der er sozusagen sein Hobby zum Beruf macht. Seine Frau Katja, mit Leib und Seele Krankenschwester, sowie seine Söhne Alexander, Michael und Christoph unterstützen ihn, wenn es einmal eng wird, zum Beispiel am Wochenende oder an Feiertagen.

"Es soll ein Treffpunkt für Jung und Alt werden"

Was ihn am Kiosk neben dem Basaltsee besonders reizt, ist nicht nur der wunderschöne Platz in der Rhön, sondern auch der Hüttencharakter, den er unbedingt wahren will. Der Wanderer, Radfahrer oder Motorradfahrer soll hier eine gemütliche Örtlichkeit zum Stärken vorfinden. "Es soll ein Treffpunkt für Jung und Alt werden“, so Klein, weswegen er sich für die Zukunft auch Spielgeräte für die Kinder wünscht.

Alle kioskübliche Speisen will er in der Hütte am Basaltsee anbieten. Neben Steak und Bratwürsten zum Beispiel auch Sauerkraut, Kartoffelsalat, Belegte Brötchen oder Gulaschsuppe. "Alles was des Wanderers Herz erfreut!“, so Klein. Mit einer großen Getränkeauswahl soll das Angebot abgerundet werden.

Bildunterschrift: Am morgigen Donnerstag, 1. Mai, wird der Kiosk am Basaltsee wieder eröffnet. Das Bild zeigt von links Bürgermeisterin Birgit Erb, die neuen Pächter Katja und Marko Klein, die ehemaligen Pächter Eberhard Lawnitzak und Hannelore Omert, sowie der stellvertretende Landrat Helmut Will und Klaus Spitzl, Geschäftsführer des Vereins Naturpark und Biosphärenreservat Bayer. Rhön. Foto: Eckert

Grüße und Präsente

Mit guten Wünschen für den neuen Pächter kamen der stellvertretende Landrat Helmut Will, Bürgermeisterin Birgit Erb und der Geschäftsführer des Vereins Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön eigens zum Basaltsee. Ein großes Dankeschön gab es jedoch auch und vor allem für den alten Pächter Eberhard Lawnitzak, der seit 1971 im Kiosk am Basaltsee tätig war, bevor ihn vor wenigen Jahren Tochter Hannelore Omert übernommen hat. Eberhard Lawnitzak sei den Gästen stets durch ein unterhaltsames Gespräch und die gute Verpflegung in Erinnerung geblieben, erklärte der stellvertretende Landrat Helmut Will. Für seine langjährige Tätigkeit erhielt er einen Wanderstock und einen Schoppen sowie seine Tochter Hannelore Omert einen Blumenstrauß.

Dank an die vorherige Pächterfamilie Lawnitzak

Laut Bürgermeisterin Birgit Erb habe die Familie Lawnitzak den Kiosk am Basaltsee bravourös betrieben und sagte ebenfalls ein herzliches Dankeschön. Aus ihrem Mund stammt auch der Ausdruck „einer der wenigen Kleinode in der Rhön“ durch seine Grillmöglichkeiten am Rande, dem Naturdenkmal Steinernes Haus, durch seine Lage am Fuße des Heidelsteins, des Hochrhöners und der Els-Quelle oder als Startpunkt der Extratour des Premiumwanderwegs "Hochrhöner“, die "Hochrhöntour“.

Kiosk soll Wanderwelt Rhön nach vorne bringen

Hannelore Omert bedankte sich bei den zahlreichen Gästen sowie den vielen Stammgästen der letzten Jahrzehnte. Sie wünschte der Familie Klein alles Gute und drückt ihre Hoffnung aus, dass die Familie aus Weisbach einen guten Neuanfang hat. Erb sieht in dem Kiosk eine Möglichkeit, die Rhön als Wanderwelt Nummer 1 weiter nach vorne zu bringen, und Helmut Will ist sich sicher, dass der Wanderer hier auch in Zukunft eine gute Brotzeit in herrlicher Atmosphäre genießen darf.(me)+++

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