19.01.15 - Mit zwei Siegen innerhalb von 48 Stunden, festigten die Luchse den zweiten Tabellenplatz in der Eishockey Regionalliga West. Bevor es zum mit Spannung erwarteten Derby gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim in der Lauterbacher Eishalle kam, mussten die Luchse am Freitag zunächst in die Klingenstadt Solingen reisen. Dort wartete mit den Raptors des EC Bergisch Land, einer der Lieblingsgegner der Luchse in der aktuellen Saison. In den bisherigen drei Aufeinandertreffen verließen die Luchse dabei jedesmal als Sieger das Eis und erzielten dabei 35 Tore, bei 11 Gegentreffern.
Coach Roger Nicholas warnte seine Mannschaft jedoch davor, den Gegner zu unterschätzen. Siege über Bad Nauheim und Dortmund machen deutlich, dass die Raptors nicht im Vorbeigehen zu schlagen sind. Doch so richtig schien die Warnung bei seinen Männern anfangs nicht angekommen zu sein. Der EC Bergisch Land zeigte sich gegenüber den bisherigen Spielen stark verbessert und drängte die Luchse zunächst ins eigene Drittel. Allerdings fehlte den Angriffen der Gastgeber zum einen die nötige Zielgenauigkeit in den Schüssen und zwischen den Pfosten machte Sebastian „Quack“ Grunewald erneut ein bärenstarkes Spiel im Tor der Luchse. Mit dieser Sicherheit im Rücken, kamen die Luchse nach und nach besser ins Spiel und erspielten sich nun ihrerseits Chancen. Eine dieser Chancen nutzte Benni Schulz eiskalt aus. Nachdem Sturmpartner Jens Feuerfeil sich den Puck im Angriffsdrittel erkämpft hatte, bediente dieser Benni Schulz, der in der 4. Spielminute zur 1:0 Führung einnetzte.
Dieser Führungstreffer gab den Luchsen nun deutlich Rückenwind, ohne zunächst zählbares zu verzeichnen. Kurz vor Ende des Anfangsdrittels platzte dann aber der Knoten. Innerhalb von zwei Minuten erhöhten Marko Filip, Manuel Six und Julian Grund auf 4:0 für die Luchse. Die Raptors kamen zwar Sekunden vor Drittelende in Überzahl noch zum Anschlusstreffer, doch mehr sollte den Gastgebern im ersten Drittel nicht mehr gelingen. Das zweite Drittel gehörte dann komplett den Luchsen. Die Gastgeber straften sich mit übertriebener Härte und unnötigen Fouls selbst und raubten sich damit alle Chancen, den Luchsen nochmal gefährlich zu werden. Die Luchse nutzten die Spielweiße der Raptors gnadenlos aus und machten durch drei weitere Treffer den Deckel aufs Spiel. Erneut trafen Marko Filip und Manuel Six, sowie Constantin Schneider. Mit dieser beruhigenden 7:1 Führung ging es in das Schlussdrittel.
Mit dem Wissen, dass zwei Tage später das wichtige Spiel gegen Bad Nauheim auf dem Plan stand, nahmen die Luchse im letzten Drittel deutlich den Fuß vom Gas, um Kräfte zu sparen und eventuelle Verletzungen durch die Gangart der Gastgeber zu vermeiden. Den Raptors gelang in der 44. Spielminute nur noch der Treffer zum 2:7 Endstand.
Aufstellung der Luchse:
Tor: Sebastian Grunewald
Abwehr: Marko Filip, Sven Naumann, Daniel Hornivius, Emanuel Grund, Niels Hilgenberg
Sturm: Benjamin Schulz, Nils Feustel, Mathias Matysek, Julian Grund, Manuel Six, Miro Hantak, Nils Vogel, Constantin Schneider, Jens Feuerfeil
Statistik des Spiels:
0:1 (4.) Schulz (Feuerfeil); 0:2 (16.) Filip ; 0:3 (17.) Six (Vogel, Feustel); 0:4 (18.) J. Grund (Matysek, Hilgenberg); 1:4 (19.) Wolter; 1:5 (24.) Filip (Feuerfeil, Hantak); 1:6 (25.) Six (Hilgenberg, Feustel); 1:7 (33.) Schneider; 2:7 (44.) Arnold
Strafzeiten:
EC Bergisch Land 25 + Spieldauer Maiellaro + Spieldauer Könitzer
Lauterbach 18+++