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Start auf dem Nürburgring.... - Fotos: Krah+Enders Team & Christiana Präschang

Der BMW Z 4 vom Fuldaer Team Krah+Enders Motorsport
26.05.08 - SPORT
Osthessen bei 24-Stunden-Rennen auf Nürburgring erfolgreich - BILDER
Mit dem dritten Gesamtsieg für Teamchef Olaf Manthey nach 2006 und 2007 endete das 36. 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am Wochenende. Vor 220.000 Zuschauern entlang der 25,378 km langen Strecke konnten sich nach 148 Runden Timo Bernhard, Marc Lieb, Romain Dumas und Marcel Tiemann im Porsche 911 GT3-RSR durchsetzen. Das Glück des ehemaligen DTM-Piloten Manthey machte die zweitplatzierte Mannschaft perfekt: Armin Hahne, Christian Haarmann, Jochen Krumbach und Pierre Kaffer waren im Manthey-Porsche 911 GT3-MR an den Start gegangen, der 2006 als erster durchs Ziel ging. Als Drittplatzierte liefen im zeitweise dramatischen Rennen die zweifache 24h-Siegerin Sabine Schmitz mit ihren Teamkollegen Klaus Abbelen, Dr. Edgar Althoff und Kenneth Heyer auf einem Porsche 997 im Ziel ein: 17 Mal wechselte beim Langstreckenklassiker in der Eifel die Führung, sieben verschiedene Teams hatten die erste Position zeitweise inne.
Auch aus osthessischer Sicht gab es allen Grund zur Freude. Die Besatzung des BMW 318is von Matthes Motorsport, der Fuldaer Michael Jestädt, Alexander Schula sowie der bekannte „Berglöwe“ Herbert Stenger, siegte mit über drei Runden Vorsprung auf den zweitplatzierten in der Klasse der Serienfahrzeuge bis 1850 ccm. Bereits im Training ließ man mit schnellen Rundenzeiten aufhorchen und konnte sich nach dem Start zügig an die Spitze vorarbeiten. Nachdem man auch die schnellste Rundenzeit der Klasse für sich verbuchen konnte, nahm die erfahrene Mannschaft etwas das Tempo heraus und konnte den großzügigen Vorsprung sicher verwalten. Zum Ende des Rennens hieß es aber noch mal Atem anhalten für das Team von Matthes Motorsport: im Getriebe des BMW 318is waren nur noch die Gänge 2, 4 und 5 vorhanden, so das die Fahrer beim Schalten besondere Vorsicht walten lassen mussten. Doch bis ins Ziel reichte der Vorsprung und so durfte sich die Mannschaft über eine überzeugenden Sieg freuen.
Peter Enders, Peter-Nico Enders, Henry Walkenhorst und Markus Oestreich, so hieß die Mannschaft von Krah+Enders Motorsport Fulda. Mit einem BMW Z4 Coupe startete das junge Team aus Fulda in der Klasse der Serienfahrzeuge bis 3 Liter Hubraum. Mit der Pole-Position konnte man bereits im Training zeigen, dass über die 24-Stunden Distanz mit der Truppe zu rechnen war. Durch die Erfahrung des Routiniers Markus Oestreich, der bereits mehrere Starts und auch einen Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen vorweisen kann, konnte man das ganze Rennen über engen Kontakt zur Spitze der Klasse halten. Mit der schnellsten Runde legte das Team den Grundstein zur letztendlich zweiten Position in der Fahrzeugklasse.
Für das Team von Hoffmann Motorsport startete der Schlitzer Peter Hoffmann. Auf einem BMW 318is konnte er mit seinen Teamkollegen Reiner Bardenheuer, Markus Etz und Bernhard Christ einen tollen sechsten Platz nach Hause fahren.
Siggi Steinacker aus Schlitz-Bernshausen durfte sich über den sechsten Platz mit einem VW Golf TDI freuen. Normalerweise im Rallyesport aktiv, zeigte der letztjährige Vizemeister der HJS-Dieselmeisterschaft, dass ihm auch das Fahren auf der anspruchsvollen Nürburgring-Nordschleife liegt.
Christina Präschang

Der BMW 318is von Jestädt ....

Fahrerlager...

Peter-Nico Enders und Markus Oestreich (rechts)...

Die Crew von Krah + Enders Motorsport Fulda

Rahmenrennen GT-Masters

Startaufstellung - von Autos wenig zu sehen

Steinackers Golf TDI

...im Ziel

Zeltplatz an der Nordschleife des Nürburgringes