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04.06.08 - Hünfeld

50.000 Euro vom Land für Renovierung der Rhönkampfbahn - "Nicht stemmbar"

HÜNFELD. Die Finanzierung der Sanierungsarbeiten am Naturrasenplatz und an den Gebäuden im Stadion Rhönkampfbahn ist gesichert. Staatssekretärin Oda Scheibelhuber vom Hessischen Innenministerium konnte dem Vorsitzenden des Hünfelder Sportvereins, Lothar Mihm, und Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 50.000 Euro aus dem Programm „Sportland Hessen“ überreichen. Für weitere Vorhaben Hünfelder Vereine rechnet die Stadt noch in diesem Jahr mit Förderbescheiden. Die Förderbescheide sind gegenwärtig noch in der Bearbeitung.

Neben den Maßnahmen beim Hünfelder Sportverein geht es dabei insbesondere um die Sanierung und Verlegung des Spielfeldes der Rückerser Fußballer, um die Erwei-terung des Roßbacher Sportlerheims, die Schaffung eines Wetterschutzes für das Sportlerheim in Dammersbach, den Anbau eines Sozialraumes an die Kreissporthalle für die Handballabteilung des Hünfelder Sportvereins. Weitere Maßnahmen sind die Verschaltung des Reihallengiebels und die Verlegung von Drainageleitungen am Arbreiteplatz des Reit- und Fahrvereins Hünfeld, die Sanierung der drei Tennisplätze Michelsrombach und die Anschaffung einer Beregnungsanlage für die Tennisanlage in Mackenzell.

Beim Hünfelder Sportverein wird gegenwärtig der Naturrasenplatz saniert, damit er rechtzeitig zur neuen Saison wieder zur Verfügung steht. Dazu wurde die Platzbe-wässerung ausgetauscht und der gesamte Aufbau erneuert. Dazu wurden allein rund 125 Tonnen Sand und Erde aufgebracht. Weiterhin ist geplant, die alten Holzpalisa-den am Rand durch Winkelsteine zu ersetzen und im Vereinshaus Energiesanie-rungsmaßnahmen wie den Einbau neuer Fenster und einer Wärmerückgewinnungs-anlage durchzuführen.

Die Staatssekretärin sprach beim Besuch der Rhönkampfbahn von einer beeindru-ckenden Anlage. Durch die Sanierungsmaßnahme erhalte der Verein eine sichere Basis für die Zukunft. Sie sprach den Verantwortlichen des Vereins ein großes Kom-pliment für ihren Mut aber auch ihr Engagement aus. Das Land Hessen habe be-wusst dieses Programm aufgelegt, um Vereine in ihrer ehrenamtlichen Arbeit und ihrem sozialen Auftrag zu unterstützen. Vereine leisteten unverzichtbare Arbeit für die Jugendlichen, die Disziplin, Gemeinschaft und Fairness erlernen könnten. Die Notwendigkeit der Maßnahmen steht für die Staatssekretärin angesichts des um-fangreichen Spielbetriebs außer Frage. Deshalb habe das Land gern geholfen, zu-mal auch die Stadt Hünfeld und der Landkreis Fulda sich mit jeweils 9.000 Euro be-teiligten. Der Verein selbst will rund 35.000 Euro in Form von Eigenleistungen und Eigenmitteln aufbringen, betonte Vorsitzender Lothar Mihm. Diese Förderung sei beim HSV „in guten Händen“, sagte der Vorsitzende. Gegenwärtig betreue der Ver-ein gegenwärtig rund 500 junge Leute unter 18 Jahren bei insgesamt 1.400 Mitglie-dern. Dank sagte Mihm auch der Stadt Hünfeld, die dazu beitrage, dass diese attrak-tive Anlage einen so guten Pflegezustand habe.

Ohne Landeshilfe sei die große Anzahl an Sportstätten in einer Flächengemeinde nicht zu stemmen, betonte Bürgermeister Dr. Fennel. Hünfeld verfüge allein über 25 Sportanlagen außerhalb der Bäder und der Kreissporthallen und sei dringend bei solchen Maßnahmen auf die Hilfe des Landes angewiesen. Nicht zuletzt leisteten die Vereine, dies gelte für den Hünfelder Sportverein in besonderer Weise, auch einen wichtigen Beitrag zur Integration von jungen Migranten. Er hoffe, dass die neue An-lage für den HSV, der den Aufstieg in die Hessenliga bereits in der Tasche habe, eine gute Motivation für die neue Saison sei. +++

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