Orgel-Martinee im Fuldaer Dom
FULDA. Am Samstag, 7. Juni 2008, findet im Fuldaer Dom um 12:05 Uhr ein Orgel-Matinee statt. An der Domorgel spielt Franz Raml aus Ochsenhausen. Er spiel Werke von Johann-Sebastian Bach, Justin Heinrich Knecht und Louis Vierne.
Franz Raml wurde 1964 in Straubing geboren und absolvierte nach dem Abitur am musischen Anton-Bruckner-Gymnasium Straubing ein Studium in den Fächern Kath. Kirchenmusik (Abschluss A-Prüfung) und künstlerisches Hauptfach Orgel an den Musikhochschulen Detmold und München bei Klemens Schnorr.
Darauf folgte ein dreijähriges Studium bei Ton Koopman in Amsterdam in den Fächern Barockorgel, Cembalo und Aufführungspraxis, das er 1990 mit dem Konzertexamen "Baroque-Organ" am Königlichen Konservatorium in Den Haag abschloß. Franz Raml ist Titularorganist an der großen historischen Holzhey-Orgel (1793) der ehem. Praemonstratenserabtei Rot a.d. Rot in Oberschwaben.
Er konzertiert als Organist, Cembalist, als Dirigent des Hassler-Consorts und des German Mozart Orchestras, sowie als Kammermusikpartner am Hammerflügel. Nach Jahren intensivster Auseinandersetzung mit dem Repertoire des 15.-18. Jahrhunderts pflegt er seit einigen Jahren auch wieder sein romantisches und modernes Orgelrepertoire von Mendelsssohn über Liszt, Widor und Reger bis zu Dupré, Duruflé und Messiaen. Seine Solodiscographie umfasst Einspielungen an den historischen Orgeln in Rot a.d. Rot, Schloß Zeil (D. Hayl, 1609), Weingarten (J.H. Knecht-Orgelwerke und Gesamteinspielung der Choralvorspiele für Orgel mit Soloinstrument von J.L. Krebs), Lüdingworth (Gesamtaufnahme der Tabulatura nova I und II von S. Scheidt) und Dresden (Silbermann Orgel der Hofkirche mit Bach-Orgelwerken). Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen (SWR, BR, WDR, ORF, Tschechischer Rundfunk) runden das Portrait von Franz Raml ab.
Franz Raml gibt Kurse zur instrumentalen und vokalen historischen Aufführungspraxis und ist künstlerischer Leiter der ORGELAKADEMIE - OBERSCHWABEN, die an den großen Instrumenten von Gabler, Riepp und Holzhey arbeitet. Im Jahr 2005 war er Gastdozent in einem Seminar für historisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Theater München. Seine Konzerttätigkeit als Organist führte ihn bisher an bedeutende Instrumente in ganz Europa. Von 1986 bis 1990 war er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 1998 wurde ihm der Förderpreis der internationalen Bodenseekonferenz zugesprochen.
"JugendTRÄUME erwachsen" - Fischgretchen im Kulturkessel
BAD SALZSCHLIRF. Am Dienstag, 10. Juni 2008, treten die "Fischgretchen" im Kulturkessel in Bad Salzschlirf auf. Einlass ist um 19:30 Uhr, der Beginn um 20 Uhr. Der Eintritt für Schüler beträgt 5 Euro, der für Erwachsene 7 Euro. Zum Inhalt: Die heutige Jugend - wer ist das eigentlich und lässt sie sich tatsächlich in einen Topf werfen? Was beschäftigt sie? Was sind ihre Ängste Sorgen, Träume, was wünscht sie sich für die Zukunft? Was erleben sie mit Freunden, Eltern, Lehrern, Arbeitgebern? Mit all diesen Fragen setzen sich DIE FISCHGRETCHEN, die Theatergruppe des Jugendbildungswerkes der Stadt Fulda, in ihrer diesjährigen Produktion "JugendTRÄUME erwachsen“ auseinander. Viele Fragen, viele Antworten...so vielfältig und bunt wie die heutige Jugend.
Sportfest in Gersfeld
GERSFELD. Vom Freitag, 6. bis 8. Juni 2008, findet wieder das traditionelle Sportfest der SKG Gersfeld - Abteilung Fussball statt. Austragungsort wie jedes Jahr ist der Gersfelder Sportplatz in der Jahnstraße. Hierbei spielen alle Gersfelder Jugendmannschaften, von F-Jugend bis A-Jugend und Seniorenmannschaften verteilt auf 3 Tage. Besonderes Highlight ist das Ortsteiltunier, wo die Gersfelder Ortsteile Rengersfeld/Rommers/Sparbrod, Schachen/Obernhausen/Sandberg, Maiersbach und Mosbach/Rodenbach gegeneinander in Tunierform Fussball spielen. Nähere Informationen und Uhrzeiten sind der Homepage http://www.skg-gersfeld-fussball.de zu entnehmen.
Forschungsprojekte und Mathematik zum Anfassen - HS Fulda lädt ein
FULDA. Wie lang ist die Nordseeküste? Hilft Sport Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-syndrom? Was wissen die Bewohner des Stadtteils Fulda-Kohlhaus über Gesundheit und Ernährung? Und wie können Gefahrgüter künftig sicherer transportiert werden? Die Hochschule Fulda lädt interessierte Bürger, Kinder und Erwachsene zu den Tagen der Forschung ein: vom 9. bis 14. Juni in die Sparkasse Fulda, Buttermarkt 2 bis 6, Montag bis Freitag von 9 bis 16:30 Uhr, Samstag von 9 bis 14 Uhr.
Gleich zwei Ausstellungen gibt es in diesem Jahr zu sehen. Am 9. Juni öffnet die Ausstellung "Mathematik zum Anfassen" ihre Pforten. Kinder wie Erwachsene haben hier die Möglichkeit - jenseits von Formeln und Gleichungen - mathematische Experimente durchzuführen und dabei festzustellen, wie praxisnah Mathematik sein kann. Die Exponate sind Teil der Wanderausstellung des Mathematikums in Gießen.
Ab 12. Juni präsentieren sich zudem 13 Forschungsprojekte aus den acht Fachbereichen der Hochschule Fulda. "Wir wollen der Öffentlichkeit in der Region einen Blick in unsere Forschungsarbeit gewähren“, erläutert Prof. Dr. Karim Khakzar, Vizepräsident der Hochschule Fulda, die Zielsetzung der Veranstaltung. "Dabei ist uns wichtig zu zeigen: Unsere Forschungsprojekte beschäftigen sich mit Fragen, die einen ganz engen Bezug zum Alltag haben.“
Wer weiteren Details auf die Spur kommen will, kann sein Wissen in ergänzenden Vortragsveranstaltungen zu beiden Ausstellungen vertiefen. Die einzelnen Vorträge sind ebenso wie die verschiedenen Forschungsprojekte dem Programmheft zu entnehmen, das unter www.hs-fulda.de/forschungstage herunterzuladen ist.
Kostenlose Erfinderberatung
FULDA. Erfinder stehen häufig vor der Frage, wie sie ihre innovativen Produktideen dem Markt zur Verfügung stellen können, bevor ein anderer eine ähnliche Entwicklung macht oder eine Kopie auftaucht. Am Dienstag, 10. Juni 2008, ab 14 Uhr, lädt die IHK Fulda zu einem kostenlosen Erfindersprechtag in das Gebäude der IHK, Raum 202 ein.
Welche gewerblichen Schutzrechte können beantragt beziehungsweise durchgesetzt werden? Wie und wo kann ein Erfinder nach dem neuesten Stand der Technik recherchieren? Welche Kosten sind mit der Anmeldung und Aufrechterhaltung eines Schutzrechtes verbunden? Antworten auf diese Fragen geben ein Patentanwalt, je ein Berater des Patentinformationszentrums mit Sitz an der Gesamthochschule Kassel und der IHK-Technologieberatung während des Sprechtages.
In einem vertraulichen Gespräch von rund 20 Minuten kann jeder Erfinder seine Entwicklung oder Erfindung vorstellen. Die IHK-Technologieberatung informiert auf Wunsch über Fördermöglichkeiten und unterstützt mit der IHK-Technologiebörse die Suche nach einem Partner für Produktion und Vertrieb. Terminvereinbarungen unter 0661 284-15 oder per E-Mail [email protected].+++