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Von der Feuerwehr an der Autobahn abgeholt wurden die "Eichezeller Schreckschruwe" mit Martinshorn am Schlosspark vorgefahren...

... und von rund 200 Gästen empfangen und bejubelt.

16.06.08 - Eichenzell

"Schreckschruwe" sind beste deutsche Männertanzgarde - Sieger-Empfang

Die "Eichezeller Schreckschruwe" sind auch in diesem Jahr Deutscher Meister im Wettbewerb der Männertanzgarden. Wie schon im letzten Jahr konnten sich die tanzenden Männerbeine auch gestern Abend gegen die nach Köln angereiste Konkurrenz durchsetzen. Bei dem Fest "Musik im Park" rund um das Eichenzeller Schlösschen wurde die Mannschaft gegen 20:00 Uhr von über 200 Gästen frenetisch empfangen und bejubelt. Ortsvorsteher Dirk Fischer, selbst früher aktiver Schruwe-Tänzer, hatte extra Riesen-Wunderkerzen besorgt und Sektflaschen für eine Sektduschen. Von der Feuerwehr an der Autobahn abgeholt wurden die Jungs mit Martinshorn am Schlosspark vorgefahren.

Sektdusche & Menschbad

Die "Schruwe" stürmten in den Park und auf die Bühne und die Menge sang laut "Hey, wir woll'n die Schruwe sehn". Ein Konfettiregen ging auf die Akteure nieder, unter die sich auch Bürgermeister Dieter Kolb und Ortsvorsteher Dirk Fischer gemischt hatten. Der riesige Pokal wurde in die Höhe gereckt und die Sektkorken knallten. Erwartungsgemäß wurde nur der geringste Teil des Sekts getrunken, das meiste fand „beim Duschen“ Verwendung. Auch die beiden Politiker bekamen ihren Teil ab. Dirk Fischer kannte die Prozedur vom letzten Jahr, und der neue Bürgermeister Kolb wurde an diesem Tag bereits zum zweiten mal nass. Er hatte sich am Nachmittag bereits zum „Promi-Schwammwerfen“ für die Kinder zur Verfügung gestellt.

Ortsvorsteher und Bürgermeister lobten in kurzen Ansprachen ihre "Eichezeller Schreckschruwe" und freuten sich mit ihnen, bevor das Publikum die jungen Männer zum „Bad in der Menge“ entließ. Im kurzen Interview sagte Dennis Latsch, einer der Aktiven, die Mannschaft sei sich sicher gewesen einen der ersten Plätze zu belegen: "Wir haben ja die meisten Tänze der über 50 Konkurrenzmannschaften gesehen. Einige waren jedoch ebenfalls sehr gut, so dass wir nicht damit rechnen konnten erneut den ersten Platz zu belegen.“ Roman Stidronski meinte: "Wir hatten vor allem auch ein bisschen Angst davor, dass die Juri nicht zweimal hintereinander den Sieg an die selbe Gruppe vergeben würde. Am Ende waren wir nach all der Anstrengung überglücklich." +++


Im Wettbewerb der Männertanzgarden konnten sie sich gegen über 50 Konkurrenzmannschaften durchsetzen...

.... und so den "Deutscher Meister"-Titel verteidigen.

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