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Auf die Luchse wartet ein Doppel-Spieltag - Fotos: Chris Heuser

EISHOCKEY Keine Angst vor großen Namen

Intensives Wochenende für die Luchse - Gastspiel beim Geheimfavoriten

22.10.15 - Den Lauterbacher Luchsen steht ein intensives Wochenende bevor. Zunächst treffen die Vogelsberger am kommenden Freitag (20 Uhr) in eigener Eishalle auf den Topfavorit Lippe Hockey Hamm, bevor es dann am Sonntag (19 Uhr) zum Geheimfavorit nach Dinslaken geht.

Der letztjährige Oberligist hat in den letzten Spielen durchaus Platz für Spekulationen gegeben. Letzte Woche bezwangen sie die Roten Teufel aus Bad Nauheim klar mit 8:1, davor setzte man sich gegen Neuss allerdings nur knapp mit 5:4 nach Penaltyschiessen durch. In Dinslaken kassierte man sogar elf Tore und unterlag dem Geheimfavoriten mit 6:11.

"Das macht diese Mannschaft so unberechenbar. Sie ist gespickt mit erfahrenen Oberligaspielern, trotzdem hat auch diese Mannschaft zwei unterschiedliche Gesichter", so Trainer Arno Lörsch. Mit ihren Stammkräften Tim Pietzko, Igor Furda und allen voran Topscorer Ibrahim Weißleder sind die Gäste aus Hamm auf allen Positionen hochklassig besetzt. Nach dem verdienten 8:4-Sieg der Luchse gegen Neuss kann die Mannschaft selbstbewusst gegen den Favoriten auftreten. Die weiße Weste soll auch weiterhin zuhause Bestand haben.

Zwei Tage später geht es dann zum Geheimfavoriten nach Dinslaken. Die Kobras haben mi Kamil Vavra sicherlich einen der Topspieler in ihren Reihen. Wie abhängig die Mannschaft von Vavra ist, zeigte jüngst die Begegnung der Schlangentruppe in Wiehl. Mit Sven Linda und Jan Nekvinda stehen weitere herausragende Akteure in den Reihen der Kobras. Aber auch die Kobras scheinen nicht unverwundbar, gegen Köln und Wiehl hatten auch die Kobras ihre liebe Mühe. Trotzdem gehen die Luchse auch hier als krasser Außenseiter an den Start. Doch vielleicht liegt gerade dort der Reiz dieser beiden "schweren Brocken".

"Wir gehen sehr selbstbewusst an dieses Wochenende heran, nach der gezeigten Leistung gegen Neuss ist die Moral absolut in Ordnung und die Mannschaft hat einerseits gelernt, dass man vor großen Namen keine Scheu haben muss, andererseits hat sie bewiesen, dass ein Rückstand längst kein Grund ist ein Spiel aufzugeben", so der Trainer.

Unterdessen hat das Luchse Rudel nochmals Nachwuchs bekommen. Vom Ligakonkurrenten Bad Nauheim wechselte der 21-jährige Marc Kevin Perkins zu den Lauterbachern. "Mit ihm haben wir die Qualität im Kader nochmals verbessert, er ist aufgrund seiner guten Ausbildung in Mannheim und Düsseldorf ein sehr variabler Spieler“, so der Coach der Luchse. (pm) +++

Maskottchen Lupo möchte auch weiter zuhause jubeln


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